Darum gehts
- Vanessa Blumhagen zeigt unretuschiertes Bikinifoto auf Instagram
- Ihre Makel werden von Kommentatoren als kaum sichtbar bezeichnet
- Post spaltet die Meinungen: Kritiker nennen ihn «Fishing vor Compliments»
Es sollte eigentlich nur ein Post für mehr Selbstakzeptanz sein, ging jedoch nach hinten los: Die deutsche Moderatorin Vanessa Blumhagen (48) postet auf Instagram ein unbearbeitetes Bikinifoto von sich und beschriftet es mit «Vanessa im Bikini: Was alle sehen ...». Danach folgen weitere Bilder mit der Überschrift «... und was ich sehe!», auf denen sie ihre vermeintlichen Makel in Nahaufnahme zeigt.
Da wären zum einen ihre Dehnungsstreifen an den Oberschenkeln, eine kleine, leicht verfärbte Narbe am Bauch sowie zahlreiche, kleine braune Punkte an ihren Beinen. «Geben wir es doch zu: Wir alle versuchen, auf Social Media unsere beste Seite zu zeigen. Gutes Licht, bisschen den Bauch einziehen, vorteilhafte Pose: So, wie wir uns am liebsten sehen – das zeigen wir der Welt. Und wenn wir das Handy weglegen und allein sind, sehen wir die Realität. Jeder von uns hat Narben oder Stellen, die uns nicht so gut gefallen», schreibt sie zu den Bildern.
«Fishing vor Compliments»
Sie fährt fort und erklärt ihre eigenen «Makel». Das Problem: Ohne ihren Beschrieb würden die wenigsten ihren Post überhaupt verstehen. Die von ihr erwähnten Dehnungsstreifen, die sie «durch die Gewichtszu- und -abnahme dank meiner Hashimoto-Erkrankung und der Perimenopause» habe, sind kaum zu erkennen. Ähnlich verhält es sich bei der Narbe am Bauch, die sie durch die regelmässige Verabreichung einer Spritze für die Leber erhielt. «Ich sehe nichts», meint daher eine Kommentarschreiberin, und für mehrere andere ist es «jammern auf hohem Niveau».
«Makel? Wo genau? Mag sein, dass es dich persönlich stört, aber genau diese Postings sind es, die junge Mädchen und auch Frauen in tiefe Krisen stürzen. Ich finde es unverantwortlich, ein Riesenproblem zu machen, wo keines ist», meint eine andere. Viele würden sich eine Figur wie die von Frau Blumhagen wünschen, so der Grundtenor in den Kommentaren. Daher wird der Post von so einigen als reines «Fishing for Compliments» empfunden. Und Komplimente gibt es ebenfalls zahlreiche: «Ich sehe eine tolle Frau! Und ich kann keine anderen Dinge sehen, die mich stören.»