Hier spielt James Van Der Beek in der Serie
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«Dawson's Creek»-Star ist tot:Hier spielt James Van Der Beek in der Serie

Steuerschulden und neue Ranch
Wie stand es wirklich um die Finanzen von Van Der Beek (†48)?

Vor einigen Jahren sollen James Van Der Beek und seine Frau hohe Steuerschulden gehabt haben, kurz vor seinem Tod sicherten sie sich dann aber für mehr als vier Millionen Dollar ihre Familienranch. Das sorgt für Verwunderung – und Unmut.
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James Van Der Beek wurde 1998 durch die Serie «Dawson's Creek» berühmt. Er hinterlässt seine Frau Kimberly und sechs Kinder. Für die Familie wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen.
Foto: imago images/ABACAPRESS / Collin Xavier

Darum gehts

  • James Van Der Beek starb am 11. Februar 2026 mit 48 Jahren
  • Kurz vor seinem Tod kaufte er eine Ranch für 4,76 Millionen
  • Freunde sammelten 2,7 Millionen Dollar für seine Familie auf GoFundMe
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Wie reich oder arm war James Van Der Beek (1977-2026) wirklich? Nach seinem Tod am 11. Februar herrscht wegen scheinbar widersprüchlicher Informationen Rätselraten über den Finanzstatus des «Dawson's Creek»-Schauspielers, der nur 48 Jahre alt wurde. Wie «TMZ» nun berichtet, hatte er Jahre vor seinem Tod mit enormen Steuerschulden zu kämpfen. Unterdessen regt sich Ärger über die Spendenaktion für die Familie.

Van Der Beek und seine Frau Kimberly haben im November 2021 laut «TMZ» einen Steuerpfändungsbeschluss der US-Bundesbehörde IRS wegen unbezahlter Steuern im sechsstelligen Bereich erhalten. Konkret habe das Paar für das Jahr 2017 einen Betrag von 95'438,31 Dollar und 173'890,31 Dollar für 2019 geschuldet, was eine Gesamtsumme von 269'328,62 Dollar (umgerechnet 207'780 Franken) ergibt. Die beiden hätten die Schulden jedoch beglichen, sodass die Pfändung im April 2022 aufgehoben wurde.

Die finanzielle Lage des Paares, das sechs gemeinsame Kinder hat, scheint jedoch angespannt geblieben zu sein. Im Dezember versteigerte der Schauspieler jedenfalls mehrere Erinnerungsstücke, um die Kosten für seine Krebsbehandlung stemmen zu können. Van Der Beek hatte 2024 bekannt gegeben, dass bei ihm Darmkrebs im Stadium 3 diagnostiziert wurde. Bei einem Charity-Wiedersehenstreffen der «Dawson's Creek»-Besetzung im September 2025 in New York, an dem Van Der Beek gesundheitsbedingt nicht teilnehmen konnte, wurde ebenfalls Geld für die Krebshilfe und den Serienstar gesammelt.

Steven Spielberg spendete 25'000 Dollar

Direkt nach seinem Tod richteten Freunde der Familie zudem eine «GoFundMe»-Seite ein, um Spenden für die Witwe sowie die vier Töchter und zwei Söhne zu sammeln. Die Aktion dient laut der Seite dazu, «die grundlegenden Lebenshaltungskosten zu decken, Rechnungen zu bezahlen und die Ausbildung der Kinder zu finanzieren». Während seiner Krankheit sei die Familie nicht nur vor emotionalen Herausforderungen gestanden, «sondern auch vor erheblichen finanziellen Belastungen, da sie alles in ihrer Macht Stehende tat, um James zu unterstützen und für seine Pflege zu sorgen», heisst es weiter. Die Ausgaben für die medizinische Behandlung sowie der langwierige Kampf gegen den Darmkrebs hätten die finanziellen Reserven der Familie aufgebraucht.

Binnen weniger Tage kamen schon rund 2,7 Millionen Dollar zusammen. Auch Prominente beteiligten sich. Regisseur Steven Spielberg (79) stellte 25'000 Dollar zur Verfügung, Regisseur Jon M. Chu (46) und Oscarpreisträgerin Zoe Saldaña (47) sollen ebenfalls mehrere Tausend Euro für die Familie gespendet haben.

Ranch im Januar für 4,76 Millionen Dollar gekauft

Doch vor wenigen Tagen liessen Informationen von «Realtor.com» aufhorchen: Laut Grundbucheinträgen erwarben James und Kimberly Van Der Beek ihre Ranch in Texas, auf der sie seit 2020 zur Miete lebten, nur einen Monat vor seinem Tod. Am 9. Januar hätten sie das Anwesen für 4,76 Millionen Dollar gekauft. «James sicherte der Familie mithilfe von Freunden über einen Treuhandfonds die Anzahlung für die Ranch in Texas, damit sie von der Miete auf eine Hypothek umsteigen konnten», sagte ein Sprecher der Verstorbenen gegenüber dem «People»-Magazin.

Unter dem Beitrag äusserten etliche Fans in Kommentarspalten ihren Unmut, sogar von Betrug ist die Rede. «Wozu braucht die Familie Geld, wenn sie sich so eine teure Immobilie leisten kann?», hiess es unter anderem. Oder auch: «Finanziell scheint er nicht gerade klug gewesen zu sein. Und jetzt betteln sie die Leute an, für die Zukunft ihrer Kinder zu zahlen. Wie wäre es, wenn sie statt einer Ranch für sechs Jahre ein normales Haus mieten? Die Unterhaltskosten einer Ranch sind exorbitant – wie soll das in Zukunft finanziert werden? Vorsicht, Betrug!»

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