«Als wäre es gestern gewesen», schreibt Stefan Mross (50) zu einem Bild, das er mit seinen Fans auf Instagram teilt. Es zeigt den Moderator als Kind auf der Bühne, gemeinsam mit dem österreichischen Fernsehmoderator und E ntertainer Karl Moik (1938–2015). Beide strahlen in die Kamera, der kleine Stefan hält einen Siegerpokal, Moik hat einen Blumenstrauss für ihn und hat einen Arm um seine Schulter gelegt.
Das Bild hält einen von Mross' wichtigsten Karrieremomenten fest. 1989, Mross war damals erst dreizehn, gewann er den Grand Prix der Volksmusik in Österreich. Mit seiner Trompete hatte er es geschafft, das Publikum für sich zu gewinnen. Der Grundstein für seine Karriere in der Volksmusikbranche war gelegt.
«Wo ist die Zeit geblieben?»
Der Instagram-Beitrag weckt bei Fans und Kollegen alte Erinnerungen. Musiker Andre Markus kommentiert gerührt: «Ich erinnere mich noch genau an diesen Fernsehmoment. Ich war 9 Jahre alt!» Mross' Follower fühlen sich beim Anblick des Fotos in die 80er zurückversetzt. «Wir erinnern uns noch immer, es war so ein schönes Moment», schreibt eine Userin. «Karl Moik hatte geweint vor Freude. Wo ist diese Zeit geblieben?» Dass Moik damals zu Tränen gerührt war, halten viele für einen «legendären Moment».
Der Auftritt des dreizehnjährigen Stefan Mross ist vielen seiner Follower bis heute in Erinnerung geblieben. «Es war so um halb zwölf in der Nacht. Da hat er die Trompeten herausgeholt. Legendärer Moment der Fernsehgeschichte», erinnert sich ein Fan.
Es war nicht das letzte Mal, dass Mross beim Grand Prix der Volksmusik einen Erfolg erzielte. 1994 holte er mit dem Titel «Heilige Berge» für Deutschland den zweiten Platz. Seine Karriere als «Immer wieder sonntags»-Moderator begann erst elf Jahre später – und endete 2026 nach 21 Jahren.