Darum gehts
- Judith Williams und Ralf Dümmel teilen in «Die Höhle der Löwen» dramatische Unfallgeschichten
- Ein Produkt, die «Easy Exit Card», kann Autoscheiben in Notfällen zerbrechen
- Ralf Dümmel investiert 100'000 Euro für 25 Prozent Firmenanteile
In der Vox-Sendung «Die Höhle der Löwen» geht es eigentlich darum, einen Investor für das eigene Projekt oder Produkt zu finden. In der Folge vom Montag wurde es plötzlich deutlich persönlicher. So erklärt Investorin Judith Williams (54), als 17-Jährige in einen Autounfall verwickelt gewesen zu sein. «Da wollte mich mein Vater zu meinem Tanzkurs fahren und es hat so ein bisschen Nieselregen gegeben und das Auto ist ausgeschwenkt, wir haben uns in der Luft überschlagen und sind auf dem Dach des Autos gelandet», erinnert sie sich zurück.
Gott sei Dank seien Leute gekommen und hätten sie aus dem Auto gezogen. «Die haben uns echt das Leben gerettet.» Auch Investor Ralf Dümmel (59) berichtet von einem Unfall, der für ihn hätte tödlich enden können: «Ich bin vor 20 Jahren nachts von einem Termin gekommen, Sekundenschlaf gehabt, bin eingeschlafen, und bei Tempo 200 auf der Autobahn gegen einen Schwertransporter gefahren.» Als er noch im Auto wieder zu sich kam, habe er die Mauer vor sich gesehen.
«Hab wahrscheinlich das Glück gehabt, dass es ein Schwertransporter war, weil beim LKW wär ich wahrscheinlich drunter [gefahren] bei dem Tempo. Darf man gar nicht drüber nachdenken», so Dümmel weiter. Nach dem Crash konnte er jedoch nicht aussteigen, «weil der Rahmen verzogen war, weder Fenster noch Tür sich bewegt haben». Alles sei «hochdramatisch» gewesen.
Eine Idee, die Leben retten soll
Wie es für Dümmel nach dem Unfall weiterging, erklärt er in der Sendung nicht, allerdings gegenüber «Bild». Demnach habe er sich durch die Beifahrertür ins Freie retten können und habe die nächsten zwei Tage mit einem gebrochenen Bein und einem blauen Auge – wegen des Airbags – auf der Intensivstation verbracht.
Wie kommen die Investoren denn zu ihren Autounfall-Geschichten? Das liegt an der «Easy Exit Card» der drei Männer Bernd Lüke (56), Stephan Pannhorst (57) und Sylvain Victor (54). Mit der Plastikkarte im Kreditkartenformat sollen im Notfall Autoscheiben innert Sekunden zerbrochen werden. Dafür muss die Karte, auf der ein harter Dorn befestigt ist, zwischen Scheibe und Gummiabdichtung im unteren Rahmen gestossen und dann im 45-Grad-Winkel nach hinten gezogen werden. Der Dorn bringt dadurch das Glas zum Zerspringen.
Obwohl die fünf Investoren von dem Produkt und der Idee mehr als angetan sind, steigen alle aus – bis auf eine Ausnahme: Ralf Dümmel. Er geht auf das ursprüngliche Angebot der Männer ein und sichert sich für 100'000 Euro 25 Prozent Firmenanteile.