Vom Millionen-Anwesen in die Knast-Hölle
Gegen Russell Brand wird mit Kot protestiert!

Keine Gnade im berüchtigten Londoner Knast – auch nicht für Promis! Katy Perrys Ex-Mann Russell Brand ist mit einem Kot-Protest empfangen worden.
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Russell Brand wurde wegen Vergewaltigung und dreifacher sexueller Nötigung schuldig gesprochen.
Foto: Jonathan Brady/PA via AP

Darum gehts

  • Comedy-Star Russell Brand schmort in berüchtigtem Knast in London
  • Am 5. November wurde er wegen Vergewaltigung und sexueller Übergriffe verurteilt
  • Mit einem ekelhaften Kot-Protest wurde der Ex von Sängerin Katy Perry empfangen
Flavia Schlittler Ringier Verlag
Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Verurteilt, Kaution verweigert, direkt in den Knast! Der ehemalige Comedy-Star Russell Brand (51) sitzt nach seinem Schuldspruch wegen Vergewaltigung und drei sexueller Übergriffe seit Donnerstag, dem 5. November, im berüchtigten Londoner Gefängnis Wandsworth.

Statt Millionen-Anwesen an der Themse, Luxus und Glamour schmort er jetzt in der Knast-Hölle. Der Brite, der mit Filmen wie «Männertrip» und «Nie wieder Sex mit der Ex» bekannt wurde und 14 Monate mit US-Popstar Katy Perry (42) verheiratet war, lebte einst auf grossem Fuss.

Christlicher Influencer

2016 kaufte er ein Anwesen in Oxfordshire für umgerechnet rund 3,5 Millionen Schweizer Franken. Später machte er als Verschwörungstheoretiker von sich reden, bevor er sich zum gläubigen Christen wandelte, sich taufen liess und als christlicher Influencer Millionen Follower mit Gebeten und Predigten versorgte. Jetzt ist Schluss mit der grossen Bühne.

Sein Empfang hinter Gittern soll besonders eklig gewesen sein. Wie die britische «Daily Mail» berichtet, soll ein anderer Häftling einen Kot-Protest für Brand veranstaltet haben: Er verschmierte seine Zelle mit Kot und Urin.

Der eklige Gestank soll sich im ganzen Isolationsbereich, wo Brand aus Sicherheitsgründen untergebracht worden ist, ausgebreitet haben. Mit diesem Fäkalprotest wird ausgedrückt, was man vom neuen Mithäftling hält, in dem Fall – gar nichts.

Miserabler Ruf

Brands neue Unterkunft: eine harte Matratze auf einer Betonpritsche, ein fest montiertes WC mit Waschbecken, ein angeschraubter Tisch und ein Hocker. Bei der Aufnahme musste er sich durchsuchen und medizinisch untersuchen lassen, seine persönlichen Gegenstände abgeben und Gefängniskleidung anziehen.

Ein erstes Telefonat soll gerade einmal drei Minuten gedauert haben. Seine Bibel durfte er behalten. Das Gefängnis selbst hat einen miserablen Ruf. Wandsworth ist seit Jahren wegen Überbelegung und schlechter Zustände in den Schlagzeilen. Erst im Oktober 2026 wurde über Probleme mit der Heizung berichtet.

Tausende Decken, Mäntel und Portionen Suppe mussten für die Insassen beschafft werden. Im Winter können die Temperaturen in den alten Gemäuern auf 12 Grad sinken. Für Brand ist das erst der Anfang.

Am Montag, dem 9. November, wird das Strafmass verkündet. Der Richter hat bereits eine erhebliche Gefängnisstrafe in Aussicht gestellt. Zudem ermittelt die Polizei wegen zweier weiterer Vergewaltigungsvorwürfe.

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