Rinder statt Rampenlicht
Das wurde aus «Dornenvögel»-Star Rachel Ward

Die Serie «Die Dornenvögel» machte sie in den 80er-Jahren weltberühmt. Heute lebt Rachel Ward fernab vom Rampenlicht und züchtet in Australien Rinder.
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Rachel Ward als Meggie Cleary und Richard Chamberlain als Pater Ralph im Seriendrama «Die Dornenvögel».
Foto: Disney General Entertainment Content via Getty Images

Darum gehts

  • Rachel Ward, 68, bekannt aus «Die Dornenvögel», diskutiert öffentliches Altern
  • Ein ungeschminktes Video löste Kritik und Diskussionen über Schönheitsdruck aus
  • Die Schauspielerin lebt heute in Australien, hat drei Kinder, ein Enkelkind
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
Markus Reich, GlücksPost
Glückspost

Als Meggie Cleary zog Rachel Ward (68) in den 80er-Jahren ein Millionenpublikum in ihren Bann. Mit «Die Dornenvögel» wurde sie zur Ikone einer ganzen Generation. Als bildschöne Farmerstochter brachte sie Priester Ralph de Bricassart – gespielt von Richard Chamberlain (1934–2025) – in zölibatäre Versuchung. Die Serie zeigt ihre tragische, Jahrzehnte dauernde Liebesgeschichte, die sich über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts erstreckt, geprägt von ungestillter Leidenschaft, Karrieredenken und dem Konflikt zwischen Zölibat und Liebe, der in dem tragischen Schicksal ihres gemeinsamen Sohnes Dane gipfelt. Die Serie wurde zu einem weltweiten Erfolg.

Rachel Ward hat sich mittlerweile aus dem Scheinwerferlicht verabschiedet, lebt fernab von Glamour und roten Teppichen. 43 Jahre nach der Kultserie ist sie nun plötzlich wieder Gesprächsthema. Der Grund: ihr Aussehen. Ausgelöst wurde die Debatte durch ein Video, das die Schauspielerin in den sozialen Medien teilte – und das sie ungeschminkt zeigt, ohne schmeichelndes Licht oder bewusst vorteilhaft gewählten Kamerawinkel. Einfach sie selbst mit grauem Kurzhaarschnitt und runder Brille.

Anfeindungen im Netz

Die Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten. Ihre ehemaligen Fans waren verwundert, da sie die Schauspielerin nicht wiedererkannten. Einige schrieben gar böse Kommentare. Rachel jedoch blieb gelassen. «Ich könnte mich nicht weniger darum scheren», sagte sie. «Das Ganze wurde aufgeblasen, weil es offenbar einen wunden Punkt getroffen hat. Vielleicht war es einfach Zeit für diese Diskussion.»

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Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!

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Ward erklärte, viele Frauen hätten Angst, für natürliches Altern verurteilt zu werden. Ihr Rat ist klar: «Lasst los! Daraus kann viel Gutes entstehen.»

Die Anfeindungen im Netz prallen an Rachel Ward ab. «Ich war nur der Auslöser dieser Debatte. Die Trolle haben mich nicht aus der Ruhe gebracht. Wer sich online zeigt, muss damit rechnen.»

Heute züchtet sie Rinder

Ihre Gelassenheit sei erlernt. «Manche Frauen werden mutig geboren. Ich musste mir das erarbeiten.» Einst habe sie sich dem Schönheitsdruck gebeugt und sich die Falten noch wegspritzen lassen. «Mein grösster Fehler war, nicht zu erkennen, wie schön ich war.»

Heute ist Rachel Ward Grossmami und züchtet in Australien Rinder. Bei den Dreharbeiten zu «Die Dornenvögel» lernte die Schauspielerin 1982 Bryan Brown (78) kennen, den sie ein Jahr später heiratete. Das Paar hat drei Kinder, darunter Schauspielerin Matilda Brown (38). «Meine Familie ist heute mein Kraftort», sagt Rachel Ward.

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