Nach jahrelangem Kampf
Streit um das Erbe von Predrag Živković Tozovac (†85) beigelegt

Der Nachlass des serbischen Sängers Predrag Živković Tozovac wurde aufgeteilt. Wer bekommt nun was?
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Der serbische Sänger Predrag Živković Tozovac starb 2021.
Foto: Stevan Kragujević (Wikipedia)

Darum gehts

  • Sänger Predrag Živković Tozovac starb am 6. April 2021 in Serbien
  • Emilija erbte das Haus, Söhne erhielten Wohnungen und Bargeld
  • Nachlass umfasste ein Haus, zwei Wohnungen und mehrere hunderttausend Euro
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Der bekannte Sänger Predrag Živković Tozovac (†85) verstarb am 6. April 2021. Nach seinem Tod kam es zu Unstimmigkeiten bei der Aufteilung seines Nachlasses, den er während seiner langen Karriere aufgebaut hatte.

Tozovac lebte rund 40 Jahre mit seiner Partnerin Emilija zusammen. Die beiden heirateten lediglich vier Monate vor seinem Tod. Nach dem Ableben des Sängers konnten sich Emilija und die weiteren Erben zunächst nicht über die Aufteilung des Vermögens einigen.

Sohn hatte keinen Kontakt zum Vater

Zum Nachlass gehörten ein Haus, zwei Wohnungen sowie mehrere Hunderttausend Franken auf verschiedenen Bankkonten. Der Streit führte schliesslich zu einem gerichtlichen Verfahren.

Emilija erklärte dabei, dass der Sohn des Sängers aus den USA seit Jahren keinen Kontakt mehr zu seinem Vater gehabt habe. Auch das Verhältnis zum Sohn aus Serbien sei schwierig gewesen. Ihre Aussagen machte sie laut Berichten unter grosser emotionaler Belastung.

Am Ende wurde der Nachlass aufgeteilt: Emilija erbte das Haus im Belgrader Stadtteil Voždovac. Eine Wohnung ging an den Sohn aus Serbien, die zweite an den Sohn aus den USA, der diese später verkauft haben soll. Das Bargeld wurde gleichmässig unter den Erben verteilt.

Das ehemalige Familienhaus steht heute in einem sichtbar vernachlässigten Zustand. Unkraut, beschädigte Fenster und bröckelnde Wände prägen das Bild – ein stilles Zeugnis eines ungelösten familiären Kapitels nach dem Tod des Sängers.

Dieser Artikel ist zuerst auf Blic.rs erschienen. Blic.rs gehört wie Blick zu Ringier.  

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