Darum gehts
- Timothée Chalamet (30) kritisiert Ballett und Oper, löst Shitstorm aus
- Opernhäuser reagieren humorvoll, laden Chalamet öffentlich zu Vorstellungen ein
- Fällt er dem Kardashian-Fluch zum Opfer?
«Ich will nicht in einem Ballett oder einer Oper mitspielen oder irgendwas, bei dem die Leute denken: ‹Hey, erhaltet dieses Ding am Leben, auch wenn es niemanden mehr interessiert!›» – das sind die genauen Worte, die Timothée Chalamet (30) vergangene Woche in einem Gespräch mit Kollege Matthew McConaughey (56) fallen liess.
Er äusserte zwar noch schnell seinen Respekt an die Künstlerinnen und Künstler des Balletts und der Oper, der Schaden war allerdings schon angerichtet – und sein Ruf damit angeknackst.
Opernhäuser aus aller Welt reagieren
Schnell gab es einen Shitstorm von etlichen Vertretern und Opern-Fans, die empört über die Aussagen des Schauspielers waren. Opernhäuser weltweit nahmen es mit Humor und zeigten Chalamet durch verschiedene Reaktionen, wie populär Ballett und Oper nach wie vor sind. So schrieb das Opernhaus Los Angeles auf Instagram etwa: «Sorry, wir würden dir Freikarten für die Oper Akhnaten geben, aber die Vorstellung ist fast ausverkauft. Es gibt noch ein paar Plätze zu kaufen, wenn du dich beeilst.» Auch das Opernhaus Zürich liess nicht lange auf eine Reaktion warten und postete ein humorvolles Video mit einem ausflippenden Dinosaurier, fügte dem Video noch eine Einladung bei.
Die New Yorker Metropolitan Opera zeigte in einem Video den randvollen Opernsaal kurz vor einer Vorstellung – und die Wiener Staatsoper sprach ihm eine persönliche Einladung aus. Der letztjährige Gewinner des Eurovision Song Contest, JJ (24), gewann gar mit einem Lied, welches an Oper angelehnt war. Er ist ausgebildeter Opernsänger und reagiert mit einem Video auf Chalamets Aussage und erklärt darin kurz und knapp, dass er sich noch für Oper interessiere. Dazu stellt er einen Clip seines Siegersongs am ESC 2025.
Greift jetzt der Kardashian-Fluch?
Ist Chalamets Fettnapf etwa ein Zeichen, dass er dem bekannten «Kardashian-Fluch» nun doch zum Opfer fällt? Und das ausgerechnet so kurz vor der Oscar-Verleihung, die am 15. März stattfindet? Der «Kardashian-Fluch» ist laut Fans folgendes Szenario: Männer, die sich auf die berühmten Kardashian- oder Jenner-Schwestern einlassen, sollen angeblich beruflich oder privat abstürzen. Als Timothée Chalamet mit Kylie Jenner (28) anbandelte, begannen die Fans, nervös zu werden.
Seither schien der Schauspieler aber immun gegen den angeblichen Fluch. Seine Karriere steig weiter steil an, er räumte in diesem Jahr für seinen Film «Marty Supreme» sogar einen Golden Globe ab, den er seiner berühmten Freundin widmete. Kurz vor den Academy Awards geraten er und seine Popularität nun aber ins Straucheln – weil er sich einen Seitenhieb gegen zwei nach wie vor sehr beliebte Kunstformen nicht verkneifen konnte.