Mutter Simone plaudert aus
Warum Sophia Thomalla «Aschenbrödel» ihr Leben verdankt

Dass der Weihnachtsklassiker «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» so eine grosse Rolle im Leben der Thomallas spielt, wusste bisher wohl kaum einer. Jetzt verrät Ex-«Tatort»-Kommissarin Simone Thomalla, warum ihre Tochter ohne den Film nie auf die Welt gekommen wäre.
Kommentieren
1/7
Der Film «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» hat Schauspielerin Simone Thomalla nachhaltig beeinflusst.
Foto: WDR/Degeto

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sophia Thomalla verdankt dem «Aschenbrödel»-Film ihr Leben
  • Simone Thomalla wählte Sophias Vater wegen Ähnlichkeit zum Filmprinzen
  • Simone Thomalla schaut den Film jedes Jahr bis zu 20 Mal
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Sophie_Ofer_Redaktorin People Desk_Blick _ Ringier AG_3.jpg
Sophie OferRedaktorin People

Was verbindet die Schauspielerin Sophia Thomalla (36) und den Film «Aschenbrödel»? Offenbar eine ganze Menge. Wie ihre Mutter Simone Thomalla (60) nun verriet, verdankt ihre Tochter «Aschenbrödel» ihr Leben. Ohne den Weihnachtsklassiker würde es sie nämlich gar nicht geben. 

Aber alles der Reihe nach: Wie viele womöglich gar nicht wissen, war Simone Thomallas Vater Alfred Thomalla (†83) als Bühnenbildner an dem Filmklassiker «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» (1973) beteiligt. Der Tanzsaal im Schloss, der Hof, an dem Aschenbrödel von Stiefmutter und Stiefschwester drangsaliert wird – für all das war der deutsche Szenenbildner mitverantwortlich. 

«Ich war hin und weg»

Im Interview mit «Bild» erinnert sich Simone Thomalla, dass sie «sechs oder sieben» Jahre alt war, als ihr Vater am heute so kultigen Film aus tschechoslowakischer und DDR-Produktion mitarbeitete. «Ich war natürlich im richtigen Prinzessinnen-Fan-Alter. Ich erinnere mich an die Premiere in Potsdam.» 

Ganz besonders gefallen habe ihr damals aber nicht etwa das «Aschenbrödel», das von der tschechischen Schauspielerin Libuše Šafránková (1953–2021) gespielt wurde. Stattdessen hatte es ihr ein gewisser Prinz angetan. «Ich war sofort hin und weg von Prinz Pavel Trávníček», kommt Thomalla im Interview ins Schwärmen. Trávníček (75), ebenfalls tschechischer Schauspieler, spielt in dem Wintermärchen den etwas begriffsstutzigen Prinzen, mit dem Aschenbrödel am Ende ihr Happy End findet. 

«Den habe ich mir wegen Aschenbrödel geschnappt»

Die Begegnung mit dem «Prinzen» scheint einen nachhaltigen Einfluss auf die junge Simone Thomalla gehabt zu haben – insbesondere auf ihren späteren Männergeschmack, betont sie. Den Vater ihrer Tochter Sophia habe sie sich, wie sie «Bild» verrät, vor allem nach dem Vorbild des «Aschenbrödel»-Prinzen ausgesucht. «Man kann es nicht anders sagen, aber wenn ich mir heute die Fotos von Sophias Papa anschaue, dann ist mir relativ klar: Den habe ich mir auch wegen Aschenbrödel geschnappt.» 

Sophia Thomallas Vater ist der deutsche Theaterschauspieler André Vetters (65). Mit ihm war Simone Thomalla von 1991 bis 1995 verheiratet. 1989 ging aus ihrer Beziehung Töchterchen Sophia hervor. Vetters' Ähnlichkeit zu Pavel Trávníček soll also der Grund sein, warum die 36-jährige Schauspielerin überhaupt erst das Licht der Welt erblickte. Ob sie zum Dank jedes Jahr einschaltet, wenn das Weihnachtsmärchen im Fernsehen läuft?

Ihre Mutter Simone jedenfalls scheint das zu tun. Auf die Frage, ob sie den Film nach all den Jahren noch sehen kann, erwidert sie entrüstet: «Was für eine Frage. Ich schaue ihn jedes Mal an die 20 Mal, kann ihn mitsprechen und könnte vermutlich damit bei ‹Wetten, dass..?› auftreten.» 

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen