Darum gehts
- Deutscher Schauspieler Mario Adorf starb mit 95 Jahren in Paris
- Vermögen über zehn Millionen Euro, inklusive Immobilien und Tantiemen
- Nachlass geht zunächst an Ehefrau, später ist Tochter als Universalerbin vorgesehen
Die deutsche Schauspiellegende Mario Adorf verstarb vergangene Woche im Alter von 95 Jahren zu Hause in Paris. Nun will «Bunte» wissen, welchen Nachlass der Schauspieler hinterlässt und an wen er geht.
Demnach werde sein Vermögen in Form von Aktien und Festgeld auf einen einstelligen Millionenbetrag geschätzt. Hinzu kämen gleich mehrere Wohnungen, da der Schauspieler sein Geld gerne in Immobilien im In- und Ausland investierte. So soll er nicht nur eine grosse Wohnung im Münchner Stadtteil Schwabing besitzen, sondern auch eine elegante Altbauwohnung im achten Arrondissement von Paris, in kurzer Gehdistanz zum Triumphbogen. Dort hat er bis zuletzt mit seiner geliebten Ehefrau Monique Faye (82) gewohnt. Sie hatte er 1968 über die gemeinsame Freundin Brigitte Bardot (1934–2025) kennen und lieben gelernt.
Alles zusammengenommen kommt das Magazin auf ein Gesamtvermögen von über zehn Millionen Euro, zuzüglich regelmässiger Tantiemen aus über 200 Filmen und Hörbüchern. Der gesamte Nachlass soll in einem ersten Schritt an Ehefrau Faye übergehen, Adorfs Tochter Stella (62) aus seiner Ehe mit Schauspielerin Lis Verhoeven (1931–2019) erhalte demnach vorerst nichts. Nach dem Tod ihrer Stiefmutter Monique Faye soll sie die Universalerbin werden.
Er stammt aus einfachen Verhältnissen
Sein sorgfältig aufgebautes Vermögen und die genau geplanten Investitionen kommen nicht von ungefähr. Der in Zürich als uneheliches Kind von einer Näherin und einem italienischen Arzt geborene Adorf wurde im Alter weniger Monate gemeinsam mit seiner Mutter Alice faktisch des Landes verwiesen, ging mit ihr nach Deutschland.
Dort folgten karge Zeiten und ein Heimaufenthalt, da es seiner Mutter trotz ihres grossen Einsatzes als Näherin an finanziellen Möglichkeiten mangelte. Über das viele Jahre entbehrungsreiche Leben der Alice Adorf schrieb der Schauspieler 2007 das Buch «Mit einer Nadel bloss: Über meine Mutter».
Durch seinen Fleiss, sein Talent und das obligate Quäntchen Glück schaffte es Adorf, sich über die Jahrzehnte ein Leben aufzubauen, welches nicht nur ihm finanzielle Sicherheit bot, sondern auch jenen, die nach ihm kommen.