Darum gehts
- Stefan Raabs Show kehrt am 11. Februar zu RTL zurück
- RTL streicht 600 Stellen, darunter «Gala» und «Prominent»
- «Stefan Raab Show» erzielt nur 8 Prozent Marktanteil in Zielgruppe
Stefan Raab (59) darf sich freuen. Seine Show kehrt am 11. Februar zur Primetime ins RTL-Programm zurück – trotz schwacher Quoten und Umstrukturierungen bei RTL Deutschland.
Vor rund einer Woche gab RTL News bekannt, sich neu aufstellen zu wollen. Dazu gehören ein Abbau von rund 230 Stellen und die Absetzung der Magazine «Gala» bei RTL und «Prominent» bei VOX sowie das Shortformat #VOXStimme. Insgesamt werden 600 Stellen bei RTL Deutschland eingestrichen. «Dass Menschen, die mit grossem Engagement zum Erfolg von RTL News beigetragen haben, ihren Arbeitsplatz verlieren, bedauern wir zutiefst», betonte RTL-Programmchefin Inga Leschek. Viele RTL-Mitarbeiter und die Moderatorinnen der betroffenen Sendungen zeigten sich schockiert über die Massnahmen, die letzten Ausgaben von «Prominent» und «Gala» liefen bereits.
Wird die Kritik immer lauter?
«Viele Kolleginnen und Kollegen haben in diesen Tagen ihren Job verloren», schrieb etwa Moderatorin Elena Bruhn (47) in einem Instagram-Post. «Mit den gestrichenen Stellen gehen Erfahrung, Wissen und journalistische Substanz verloren. Das schmerzt.» Unter dem Posting fällt auch der Name von Stefan Raab. «Hoffentlich wird Stefan Raab auch gestrichen!» oder «Um Stefan Raab zu bezahlen, hat RTL Geld» ist dort zu lesen.
Raab, der einen Fünf-Jahres-Vertrag mit RTL hat, hatte im September 2024 mit einem Boxkampf gegen Regina Halmich (49) seine Rückkehr ins TV eingeleitet. Danach folgten einige mehr oder minder erfolgreiche Shows. «Du gewinnst hier nicht die Million bei Stefan Raab» wurde bereits wieder eingestellt. In den vergangenen Monaten hatten sich offenbar zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer an dem Entertainer sattgesehen. «Die Stefan Raab Show» brachte es zuletzt nur auf durchwachsene Quoten. Laut «DWDL» schaffte es das Format im Schnitt bei den zwölf Ausgaben nur auf einen Marktanteil von weniger als acht Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Vor der Weihnachtspause war dennoch die Rede davon, dass das Format auch im neuen Jahr zurückkehren soll.
Zuletzt legte das Format eine längere Pause ein. Sowohl Heiligabend als auch Silvester fielen auf den Mittwoch, am 7. Januar stand eine Ausgabe von Günther Jauchs «3-Millionen-Euro-Woche» bei «Wer wird Millionär?» auf dem Programm.