«Dieses Jahr ist alles grossartig»
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Conan O'Brien eröffnet Oscars:«Dieses Jahr ist alles grossartig»

Kein Oscar für den Goldjungen
Darum bleibt Timothée Chalamet in Hollywood aussen vor

Die Oscars 2026 lieferten keine grossen Höhepunkte. Einer gab dennoch zu reden: Timothée Chalamet, der gerade einen unrühmlichen Weg von «Everbody's Darling» zur Niete der Branche zurücklegt. Warum mag den einstigen Goldjungen niemand mehr?
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Was ist los mit Timothée Chalamet? Der gefeierte Amerikaner geht bei den Oscars schon wieder leer aus.
Foto: FilmMagic

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Timothée Chalamet kämpft 2026 mit Karriereproblemen – trotz seines immensen Talents
  • Arrogante Aussagen und die Beziehung zu Kylie Jenner schaden seinem Image
  • Chalamet ist erst 30 – ihm bleibt genug Zeit, Hollywood von sich zu überzeugen
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Machen wir uns nichts vor: Timothée Chalamet ist und bleibt ein riesiges Schauspieltalent. Daran ändert auch der Fakt nichts, dass der Franko-Amerikaner nach wie vor auf seinen ersten Oscar warten muss. Es ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, dass sich Chalamet aktuell in einer kleinen Abwärtsspirale befindet, was sein Standing in der Filmbranche angeht. Blick-Filmexperte Laszlo Schneider liefert dir drei Gründe, warum die Karriere des Goldjungen gerade seine erste Delle erfährt.

Die Zeit ist noch nicht reif

Mit Luca Guadagninos (54) Indie-Hit «Call Me By Your Name» hatte Hollywood 2017 plötzlich seinen neuen Posterboy gefunden: Er hiess Timothée Chalamet und verkörperte den netten Jungen von nebenan, ein Nerd vielleicht, verträumt – und fernab von jedem Schönheitsideal der Traumfabrik. Dann ging es Schlag auf Schlag: Chalamet bekam Hauptrolle nach Hauptrolle, die Studios rissen sich um ihn. Es folgten denkbare Darstellungen in «The King» oder der «Dune»-Reihe, sogar Kult-Regisseur Wes Anderson (56) sicherte sich für «The French Dispatch» seine Dienste, Chalamet spielte in «A Complete Unknown» sogar US-Nationalheld Bob Dylan (84). Er war plötzlich überall zu sehen, zierte Cover um Cover und löste einen weltweiten Hype aus. Vielleicht hat man ihn in Hollywood schon etwas zu früh verheizt – der junge Mann ist erst 30 und hat noch alle Zeit der Welt, um zu beweisen, dass er einer der ganz Grossen ist. Zur Erinnerung: Auch Leonardo DiCaprio musste 41 werden, um seinen ersten Oscar («The Revenant, 2015) zu gewinnen. Heisst für Chalamet: Dranbleiben!

Die Bürde der Arroganz

Mit Erfolg kommt bei vielen Hollywoodstars leider auch die Überheblichkeit – davor war und ist auch Timothée Chalamet nicht gefeit. In einem Interview mit «France Inter» sprach der Amerikaner noch diesen Januar von seinem «einzigartigen Talent» und davon, «härter als alle anderen zu arbeiten». Obwohl Ambitionen in Übersee gern gesehen sind, hat Chalamet den Bogen damit wohl etwas überspannt. Dazu kamen seine neuerlichen Aussagen, wonach sich «niemand für Oper oder Ballett» interessieren würde – dafür gabs einen mächtigen Backlash und Häme von Oscar-Host Conan O'Brien (62). Eine grössere Gruppe der Academy dürfte sich nicht zuletzt wegen seiner herablassenden Aussagen gegen einen Oscar für Chalamets Darbietung in «Marty Supreme» ausgesprochen haben.

Falsche Freunde

Seit April 2023 ist Timothée Chalamet mit der Über-Influencerin zusammen: Kylie Jenner (28). Gerade sie und der Kardashian-Klan, dem sie angehört, könnten immer mehr zum Problem für den Hollywoodstar werden. Obwohl Chalamet bei einigen Auftritten in der jüngeren Vergangenheit sehr augenscheinlich versucht, es mit den öffentlichen Turteleien sachte anzugehen, sind die Kameras stets auf das Paar gerichtet. In der Branche ist man von dieser Verbindung wenig begeistert – Trash-TV und zweifelhafter Influencer-Glanz passen halt nicht so gut zum Image des seriösen Schauspielers. Tatsächlich muss sich Chalamet wohl bald entscheiden: Will er Promi oder Schauspielstar sein? Zum Glück hat er dafür eine eigene PR-Abteilung.

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