«Ich war sozial krank»
Harrison Ford litt früher an Depressionen

Harrison Ford hat Einblicke in eine schwierige Phase seines Lebens gegeben. Während seiner Collegezeit hatte er mit einer Depression zu kämpfen. Eher zufällig fand er seinen Weg aus der Krise und zur Schauspielerei.
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In einem Podcast verrät Harrison Ford, dass er früher an Depressionen litt.
Foto: IMAGO/ABACAPRESS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Harrison Ford (83) sprach über Depressionen während seiner College-Zeit in Podcast
  • Ein Schauspielkurs half ihm, soziale Ängste zu überwinden und Anschluss zu finden
  • Filmdebüt 1966, Durchbruch 1977 mit «Star Wars», heute Star in «Shrinking»
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Harrison Ford (83) ist das Gesicht einiger der ikonischsten Rollen der Filmgeschichte, vom peitschenknallenden Abenteurer in «Indiana Jones» über den grüblerischen «Replikanten»-Jäger in «Blade Runner» bis hin zum «Star Wars»-Helden Han Solo. 

Doch trotz seiner legendären Karriere hat der Schauspieler düstere Zeiten hinter sich. Nun hat er öffentlich über seinen stillen Kampf mit Depressionen gesprochen.

«Ich war sozial krank»

Im Podcast «Awards Chatter» der Fachzeitschrift «Hollywood Reporter» verriet Harrison Ford, dass er als College-Student an einer Depression litt. «Ich stand aus meinem Bett auf, ging zum Telefon, bestellte eine Pizza, legte mich wieder hin und wartete, bis die Pizza kam. Ich ass die Pizza, warf die Verpackung in die Ecke und schlief wieder ein», schilderte der Schauspielstar seine damalige Antriebslosigkeit. Zu Uni-Vorlesungen sei er nur selten erschienen.

«Und wenn ich doch einmal zum Hörsaal ging, berührte ich oft die Tür an der Aussenseite des Gebäudes, drehte mich um und ging wieder zurück», ergänzte er. Heute kann er sein eigenes Verhalten besser einordnen. «Ich war mehr als nur depressiv. Ich glaube, ich war krank», so Ford. «Ich war sozial krank, mir ging es psychisch nicht gut.»

Schauspielerei half ihm aus der Depression

Der «Indiana Jones»-Star habe damals keinen Anschluss bei seinen Kommilitonen gefunden – bis er sich für einen Schauspielkurs einschrieb, um seinen Notendurchschnitt zu verbessern. Ford sei davon ausgegangen, dass in dem Kurs lediglich Theaterstücke gelesen und analysiert werden würden. Später fand er heraus, dass die Teilnehmer selbst in Produktionen auftraten.

«So etwas hatte ich noch nie gemacht. Und ich war überrascht, dass die Leute, die ich für Nerds und Aussenseiter gehalten hatte, in Wirklichkeit zu den interessantesten Menschen gehörten, die ich kannte», erzählte er. Ford habe seinen «Platz unter den Geschichtenerzählern gefunden. Das hat meine Welt, mein Leben wirklich verändert.»

Was in dem Kurs begann, entwickelte sich zu einer erfolgreichen Karriere in Hollywood. 1966 hatte er sein Filmdebüt in «Immer wenn er Dollars roch», zum Durchbruch verhalf ihm seine Rolle als Han Solo in dem «Star Wars»-Film «Krieg der Sterne» von 1977. Vier Jahre später war er erstmals als Indiana Jones zu sehen. Zu seinen bekanntesten aktuellen Projekten zählt die Serie «Shrinking», in der er an der Seite von Jason Segel (46) spielt.


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