Darum gehts
- George Clooney (65) sprach in Venedig über seine verstorbene Schwester Ada
- Ada Zeidler (1960-2025) starb Ende 2025 an Krebs, Clooney war bei ihr
- Clooney erhielt Goldenen Löwen 2026 und reflektierte über Vergänglichkeit
Bei den Filmfestspielen in Venedig hat George Clooney (65) tiefe Einblicke in sein Privatleben gewährt. Während einer Masterclass sprach der Hollywood-Star überraschend offen über den Krebstod seiner älteren Schwester Adelia «Ada» Zeidler (1960–2025) Ende letzten Jahres – ein Verlust, der ihn bis heute erschüttert.
Wie «Variety» berichtet, schilderte der Oscar-Preisträger die berührenden letzten Momente an der Seite seiner Schwester: «Sie starb sehr schnell, und ich war bei ihr, als sie ging.» Während er ihre Hand hielt, sei ihm die eigene Vergänglichkeit schmerzhaft bewusst geworden: «Es ist erst Minuten her, da waren wir noch kleine Kinder.»
Neue Perspektive auf das Leben
Das tragische Ereignis habe den Schauspieler nachhaltig zum Nachdenken gebracht. In Venedig, wo er für sein Lebenswerk mit dem Goldenen Löwen geehrt wurde und er seiner Amal vor 12 Jahren das Jawort gab, appellierte Clooney an das Publikum, die verbleibende Lebenszeit bewusst zu schätzen: «Die Zeit vergeht schnell. Deshalb sollten wir versuchen, im Leben vor allem Freude zu finden.»
Auch über seine Ehefrau Amal Clooney (48) sprach der Schauspieler in Venedig. Im Zusammenhang mit seinem langjährigen gesellschaftlichen Engagement berichtete Clooney von ihrem gemeinsamen Einsatz für Menschen in Kriegsgebieten, Hungernde, misshandelte Frauen und inhaftierte Journalisten. Dabei würdigte er ausdrücklich die Arbeit seiner Frau als Menschenrechtsanwältin.
Zugleich schlug Clooney den Bogen zu seinen eigenen Wurzeln: Sein Vater Nick Clooney (92), selbst gestandener Journalist und TV-Moderator, habe ihm von klein auf vorgelebt, wie unverzichtbar freie Berichterstattung und Haltung für eine funktionierende Gesellschaft sind.