Darum gehts
- Hayden Panettiere (1989-2026) starb am 16. August nach mutmasslicher Überdosis
- Fans kritisieren Neutrogena wegen Kündigung Panettieres nach Offenbarung ihrer Depression
- Über 12'000 kritische Kommentare bei Neutrogenas Instagram-Post bis 19. August
Unter dem neusten Beitrag der Beauty-Firma Neutrogena sammeln sich Tausende von aufgebrachten Kommentaren. Über 12'000 sind es bis zur Publikation dieses Artikels. Und es werden immer mehr. Warum sind die Leute so hässig auf Neutrogena und was hat das mit Hayden Panettiere (†36) zu tun?
Ursprung ist der tragische Tod der Schauspielerin am vergangenen Sonntag. Panettiere ist im Alter von nur 36 Jahren in Greenville (USA) gestorben. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen von einer Überdosis aus.
Plötzlich holt eine alte Geschichte den Kosmetik-Riesen Neutrogena mit voller Wucht ein. Zehn Jahre lang war sie das Gesicht der Hautpflegemarke. Bis 2015. Neutrogena habe den Vertrag mit ihr gekündigt, nachdem sie in der Sendung «Live! with Kelly and Michael» offen über ihre postpartale Depression nach der Geburt von Tochter Kaya gesprochen habe. Diesen schweren Vorwurf erhob Panettiere in ihren im Mai erschienenen Memoiren «This Is Me: A Reckoning».
Fans rufen zum Boykott auf
Schon bei Erscheinen der Memoiren hagelte es Kritik im Netz. Jetzt, nach ihrem Tod, rufen Fans gar zum Boykott der Beauty-Firma auf. Selbst «Real Housewives»-Star Carole Radziwill (63) mischt sich ein und kommentiert unter einem aktuellen Neutrogena-Post: «Ihr habt euch den Hass verdient. #Hayden.»
Neutrogena selbst schweigt. Auf eine Blick-Anfrage hat das Unternehmen bisher nicht reagiert. Auch zum Tod von Panettiere äusserte sich der Beauty-Riese nicht.
Panettiere litt unter Kündigung
Wie sehr Hayden Panettiere die damalige Trennung getroffen hat, schilderte sie im Mai im Podcast von Jay Shetty. Es war eines der letzten grossen Interviews vor ihrem Tod. «Neutrogena war ein riesiger Teil meines Lebens», sagte sie. «Ich hatte diese Moralklauseln, die haben wirklich alles erfasst. Und von allem, wofür sie mich hätten feuern können, war das das Letzte, was ich erwartet hätte.»
Panettiere sprach im TV über ihre psychische Gesundheit, weil sie einfach nur ehrlich sein wollte. «Ich habe keine Sekunde daran gedacht, dass jemand negativ reagieren könnte. Es war meine Wahrheit.»
Am meisten schmerzte sie das Schweigen danach: «Ich hatte zehn Jahre mit diesen Leuten zusammengearbeitet und erinnere mich, dass ich von niemandem mehr etwas gehört habe. Das hat mir wirklich das Herz gebrochen.»