Hier wird Ex-Prinz Andrew nach Hause kutschiert
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Er soll in diesem Auto sitzen:Hier wird Ex-Prinz Andrew nach Hause kutschiert

Einen Tag nach Haft-Aufregung – neue verstörende Bilder aufgetaucht
Hier spielt Andrew mit einem Kind Busenball

Der einstige Prinz Andrew wurde am Donnerstagmorgen wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch verhaftet. Er soll sensible Informationen an den veruteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben haben. Mountbatten-Windsor stritt jegliches Fehlverhalten stets ab.
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Ex-Prinz Andrew verliess die Polizeiwache in einem dunklen Auto.
Foto: Reuters/Phil Nobe

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der einstige Prinz Andrew wurde am Donnerstagmorgen festgenommen, ihm mit Amtsmissbrauch vorgeworfen
  • König Charles III. äussert sich zu der Verhaftung seines Bruders und meint, das Gesetz müsse seinen Lauf nehmen
  • Millionen Dokumente werden geprüft, Ermittlungen könnten noch Jahre andauern
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vor 49 Minuten

Fragwürdige Fotos von Andrew

Einen Tag nach der Festnahme und Freilassung von Andrew tauchen verstörende Bilder im Netz auf. TMZ zeigt bisher unveröffentlichte Fotos aus dem Jahr 2011 auf, die Andrew in seiner damaligen Residenz «Royal Lodge» in Windsor zeigen. Auf den Bildern spielt er mit einem kleinen Kind, vermutlich einem Jungen, und einem Ball in Form einer weiblichen Brust. Das pikante Detail: Die Brustwarze auf dem Ball ist deutlich zu erkennen. Auf einem weiteren Bild betrachtet das Kind die Brustwarze, während Erwachsene danebenstehen.

Auf dem Ball ist eine Brustwarze zu sehen (DUKAS).
Foto: DUKAS
vor 9 Minuten

Blick in London vor Ort

Unser People-Redaktor Laszlo Schneider ist nach der Verhaftung von Ex-Prinz Andrew nach London geflogen. Er berichtet vor Ort über die neusten Erkentnisse rund um Andrew.

So berichten die britischen Medien
2:48
«Now he's sweating»:So bissig nehmen die britischen Zeitungen Andrew auseinander
09:49 Uhr

Polizei erneut bei Andrew

Dieses Foto wurde am heutigen Freitag, dem 20. Februar, aufgenommen: Polizeibeamte fahren zum Wohnsitz von Andrew Mountbatten-Windsor auf dem Anwesen Sandringham House in Norfolk. Aus welchem Grund die Einsatzkräfte erneut bei dem früheren Prinzen vorfahren, ist bislang nicht bekannt.

Foto: IMAGO/Anadolu Agency
09:10 Uhr

Giuffres Bruder nach Festnahme

Andrew Mountbatten-Windsor wurde am Donnerstagmorgen festgenommen, stundenlang verhört und wie jeder andere Beschuldigte behandelt. Nach rund elf Stunden kam der Ex-Prinz wieder frei. Vorher äusserte sich Virginia Giuffre's Bruder zur Festnahme. Als Minderjährige soll Virginia Giuffre (1983–2025) über Jeffrey Epstein an den britischen Prinzen Andrew geraten und von ihm missbraucht worden sein.

«Haben noch einen langen Weg vor uns»
1:03
Virginia Giuffre's Bruder:«Haben noch einen langen Weg vor uns»
08:52 Uhr

Royal Lodge wird weiter durchsucht

Die Polizei setzt ihre Ermittlungen in der Royal Lodge in Berkshire am zweiten Tag fort. Wie die zuständige Thames Valley Police laut BBC mitteilt, gibt es derzeit keine neuen Informationen über die laufenden Durchsuchungen.

Vor dem Eingang zum Windsor Great Park, etwa 100 Meter vom Royal Lodge entfernt, war am Morgen nur wenig Polizeipräsenz zu sehen. Gegen 06:25 Uhr (GMT) verliessen zwei Mannschaftswagen das Gelände. Aufgrund der Dunkelheit war nicht erkennbar, wer sich in den Fahrzeugen befand. Bereits am Vortag waren ähnliche Fahrzeuge zum Transport uniformierter Einsatzkräfte im Einsatz.

06:21 Uhr

Trump: «Es ist eine Schande»

US-Präsident Donald Trump hat sein Bedauern über die Festnahme von Ex-Prinz Andrew geäussert. Auf die Frage eines Journalisten dazu sagte der Republikaner am späten Donnerstagabend (Ortszeit): «Es ist eine Schande. Ich finde es sehr bedauerlich für die königliche Familie.» 

Trump betonte, dass er selbst mit Bezug auf den Epstein-Skandal «vollständig entlastet» worden sei. Das US-Justizministerium hatte in den vergangenen Wochen unzählige Dateien aus den Ermittlungsakten veröffentlicht, viele werden von Medien weiter ausgewertet.

Trump äussert sich zur Festnahme von Ex-Prinz Andrew
0:41
«Es ist eine Schande»:Trump äussert sich zur Festnahme von Ex-Prinz Andrew
19.02.2026, 20:50 Uhr

Andrew wird in sein Anwesen zurück gefahren

Andrew Mountbatten-Windsor wird gerade in einem Convoy von der Aylsham Polizeistation zurück zu seinem Anwesen nach Sandringham (Norfolk) gefahren. So zumindest die Annahme. Der grosse Andrang an Reportern und Fotografen vor Ort könnte ein Grund sein, dass Andrew entscheidet, Sandringham heute Nacht zu meiden. 

Er, respektive seine Fahrer, sind Berichten zufolge sehr darauf bedacht, dass es keine weiteren Fotos vom Ex-Prinzen aus dem Auto gibt. 

Ex-Prinz Andrew nach Festnahme wieder freigelassen
0:31
Er soll in diesem Auto sitzen:Ex-Prinz Andrew nach Festnahme wieder freigelassen
Sandringham-Anwesen (Screenshot Google Maps)
Andrews «Marsh Farm» (Screenshot Google Maps)
19.02.2026, 20:43 Uhr

Die Ermittlungen laufen weiter

Laut der Thames Valley Police wurde Andrew Mountbatten-Windsor zwar aus der Haft entlassen, die Ermittlungen laufen jedoch weiter («released under investigation»). Dies bedeutet, dass die Polizeibeamten mit ihrem Verhör des Ex-Prinzen fertig sind, die Details des Falls jedoch näher untersuchen werden und im Fall weiter ermitteln. 

Andrew wurde nach seiner Entlassung zunächst zur Aylsham Police Investigation Station in Norfolk gebracht, soll diese jedoch nun im selben schwarzen Wagen verlassen haben. 

19.02.2026, 20:24 Uhr

Andrew wieder auf freiem Fuss

Andrew Mountbatten-Windsor soll BBC zufolge in einem grossen schwarzen Range Rover gesichtet worden sein. Er wurde aus der Haft entlassen, habe die Polizeiwache verlassen dürfen. Der Ex-Prinz ist auf dem Rücksitz des Autos zu sehen, wie er sich versucht zu bücken. Dem Bericht zufolge wurde Andrew unter Auflagen freigelassen. Nähere Details dazu sind bisher nicht bekannt.

Der BBC zufolge war der Range Rover um circa 19 Uhr an Pressevertretern und Fotografen vorbei gerast. 

REUTERS/Phil Noble
19.02.2026, 19:13 Uhr

Was bisher zu Andrews Verhaftung bekannt ist

Andrew Mountbatten-Windsor wurde heute Donnerstag gegen 8 Uhr morgens wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauchs verhaftet. Das teilte die Thames Valley Police am Morgen mit. Andrew befindet sich am Donnerstagabend noch immer in Polizeigewahrsam. Was genau die Polizei veranlasste, den einstigen Prinzen gerade heute festzunehmen, ist bislang unklar. 

Seine Verhaftung fand an seinem 66. Geburtstag statt und folgt auf Vorwürfe gegen ihn nach der jüngsten Veröffentlichung weiterer Epstein-Dokumente. Weder der König noch der Buckingham-Palast sollen vorab über seine Festnahme informiert worden sein. Andrew ist der erste hochrangige Royal in der modernen Geschichte, der verhaftet wurde.

König Charles III. bekundete seine «tiefste Besorgnis» über die Verhaftung seines Bruders und erklärte, dass «das Gesetz seinen Lauf nehmen muss». Prinz William und Prinzessin Kate unterstützen das Statement des Königs. Gleichwohl kam Charles auch heute seinen königlichen Pflichten nach und besuchte die London Fashion Week. 

Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson und seine Töchter Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice äusserten sich bisher nicht zu seiner Festnahme. Allerdings meldete sich die Familie von Virginia Guiffre zu Wort und dankte der Polizei für ihre Ermittlungen und die Verhaftung. Giuffre, die sich 2025 das Leben nahm, war eine der Hauptbelastungszeuginnen im Epstein-Komplex und behauptete, als Minderjährige von Andrew sexuell missbraucht worden zu sein. 

19.02.2026, 17:17 Uhr

Ist Ex-Frau Fergie untergetaucht?

Nach der heutigen Verhaftung des Ex-Prinzen wird die Frage nach dem Verbleib seiner Ex-Frau Sarah Ferguson (66) sowie seiner Töchter Eugenie (35) und Beatrice (37) immer lauter. Keine der drei Frauen äusserte sich bislang öffentlich zu seiner Verhaftung. Berichten zufolge soll Sarah Ferguson schon seit einiger Zeit einen Umzug in die Vereinigten Arabischen Emirate planen. Kürzlich soll sie sich dort mit Tochter Prinzessin Eugenie getroffen haben, die sich «Bild» zufolge um den 10. Februar in Doha (Katar) befand. 

Ferguson steht, wie ihr Ex-Mann Andrew, in der Kritik wegen ihres langjährigen Kontakts zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Im Zuge der Enthüllungen verlor sie ebenfalls ihren royalen Titel. 

Dave Benett/Getty Images for The Anti Slavery Collective

Vor dem aktuellen Wohnsitz Wood Farm von Andrew Mountbatten-Windsor (66) in Sandringham wurden heute Morgen gemäss britischen Medien sechs zivile Fahrzeuge der Polizei gesichtet. Während eines davon laut «Metro» vor den Eingang fuhr, begaben sich die anderen fünf Fahrzeuge hinter das Haus. Drei der Autos sollen nach einer halben Stunde das Anwesen wieder verlassen haben. Der genaue Grund für den Einsatz beim einstigen Prinzen, der heute Donnerstag seinen 66. Geburtstag feiert, war zunächst unklar. Kurz darauf berichtet die BBC, dass Mountbatten-Windsor wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen wurde. Zu Beginn des Jahres erschienen erstmals Berichte, wonach Mountbatten-Windsor dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in seiner Position als britischer Handelsgesandte geheime Informationen weitergegeben haben soll. 

Die Polizei erschien zeitgleich mit Aussagen von Premierminister Keir Starmer (63), dass «niemand über dem Gesetz» stehe, auch nicht Andrew Mountbatten-Windsor. Die Thames Valley Polizei gab in einem Statement folgendes bekannt: «Im Rahmen der Ermittlungen haben wir heute (19.2.) einen Mann in den Sechzigern aus Norfolk wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen und führen Durchsuchungen an Adressen in Berkshire und Norfolk durch. Der Mann befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.» Den Namen des Verhafteten werden sie allerdings nicht preisgeben, so die Polizei weiter. Bei der Adresse in Berkshire dürfte es sich um die Royal Lodge handeln, in der Andrew Mountbatten-Windsor während mehrerer Jahrzehnten wohnhaft war.

Der stellvertretende Polizeichef Oliver Wright sagte gemäss BBC: «Nach einer gründlichen Prüfung haben wir nun eine Untersuchung zu diesem Vorwurf des Amtsmissbrauchs eingeleitet. Es ist wichtig, dass wir die Integrität und Objektivität unserer Ermittlungen wahren, während wir gemeinsam mit unseren Partnern diesen mutmasslichen Straftatbestand untersuchen. Wir sind uns des grossen öffentlichen Interesses an diesem Fall bewusst und werden zu gegebener Zeit über den aktuellen Stand informieren.»

Schwere Vorwürfe durch Ex-Beamten

Bereits zuvor berichtete die BBC, die britische Metropolitan Police habe «vorläufige Untersuchungen» eingeleitet, die das Verhalten ehemaliger Personenschützer des Ex-Prinzen betreffen. Hintergrund sind schwere Vorwürfe, wonach Beamte der Spezialeinheit Royalty and Specialist Protection (RaSP) bei Besuchen auf der Privatinsel des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953-2019) bewusst weggesehen haben könnten.

Auslöser der Untersuchung sind demnach Aussagen eines namentlich nicht genannten ehemaligen leitenden Met-Beamten gegenüber dem Sender LBC. Dieser behauptet: Mitglieder des Schutzteams könnten während der Besuche auf Epsteins Insel «Little St. James» vorsätzlich die Augen vor kriminellen Aktivitäten verschlossen haben.

Das Team soll Andrew mindestens zweimal auf die Insel begleitet haben, wobei einmal sogar Epsteins Privatjet genutzt wurde. Laut dem Informanten gab es um die Jahrtausendwende Bedenken, dass Leibwächter ihren Schutzbefohlenen zu nahe standen. Personal habe zudem «Angst» davor gehabt, bei Kritik herabgestuft zu werden.

Die Metropolitan Police betonte laut BBC in einer Stellungnahme, dass bisher «kein Fehlverhalten festgestellt» wurde. Die aktuellen Nachforschungen dienten dazu, die Faktenlage zu klären. Sollten sich konkrete Anhaltspunkte für Fehlverhalten ergeben, würde das Independent Office of Police Conduct (IOPC) eine weiterführende Untersuchung übernehmen.

Fall Epstein: Flächendeckende Ermittlungen in ganz Grossbritannien

Doch die Nachforschungen beschränken sich längst nicht mehr nur auf die Hauptstadt. In einem beispiellosen Vorgang prüfen Polizeikräfte in fast allen Teilen Grossbritanniens ihre Akten auf Verbindungen zum Epstein-Netzwerk. Die Met Police ermittelt zudem gegen den ehemaligen Minister Peter Mandelson wegen des Verdachts der Weitergabe von Marktwissen an Jeffrey Epstein. Die Thames Valley Police untersucht den Vorwurf, eine zweite Frau sei für Prinz Andrew nach Grossbritannien geschickt worden. Der einstige Prinz soll zudem junge Frauen in den Buckingham Palast geschleust haben, berichteten unter anderem britische Medien. Das Personal sei über das jahrelange vorgehen im Bilde gewesen.

Die Polizeibehörden in Essex, Bedfordshire und den West Midlands prüfen derzeit Flugprotokolle sowie die Nutzung der Flughäfen Stansted, Luton und Birmingham durch Jeffrey Epsteins Privatjet. Die Surrey Police geht parallel einem Vorwurf von Menschenhandel und sexuellem Übergriff aus den 1990er-Jahren nach. In Schottland wiederum sucht die Polizei nach möglichen Zeugen im Zusammenhang mit Epsteins Flügen über den Flughafen Edinburgh.

Angesichts von «Millionen von Dokumenten» und komplexen internationalen Rechtsfragen hat der Rat der Polizeichefs (NPCC) eine nationale Koordinierungsgruppe eingesetzt. Die Ermittler stehen vor der enormen Aufgabe, umfangreiches Material aus den USA auszuwerten und Zuständigkeiten über Ländergrenzen hinweg zu klären. Während Prinz Andrew weiterhin jedes Fehlverhalten bestreitet, gehen die Behörden davon aus, dass die Aufarbeitung dieses Geflechts aus Macht, Geld und Missbrauch noch Jahre dauern dürfte.

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