Darum gehts
- Gene Hackman und Ehefrau Betsy Arakawa 2025 tot in Villa Santa Fe gefunden
- Arakawa starb am Hantavirus, Hund an Hunger und Dehydrierung
- Haus mit 1200 Quadratmetern für 4,8 Millionen Franken verkauft
Der Tod von Hollywood-Star Gene Hackman (1930–2025) und seiner Frau Betsy Arakawa (1959–2025) war lange ein Rätsel. Die beiden wurden am 26. Februar 2025 tot in ihrer Villa in Santa Fe aufgefunden. Auch einer ihrer drei Hunde starb.
Mittlerweile sind die Umstände geklärt. Hackman sei eines natürlichen Todes gestorben, verursacht durch seine Herzerkrankung. Zuvor wurde darüber spekuliert, dass er verhungert sei. Arakawa erlag dem seltenen Hantavirus-Lungensyndrom, das durch Mäusekot übertragen wird. Ihr Kelpie-Mischling Zinna starb an Dehydrierung und Hunger.
Haus wird verkauft
Rund ein Jahr nach ihrem Tod wird die Immobilie für rund 4,8 Millionen Franken verkauft, wie die zuständigen Makler dem «Wall Street Journal» bestätigen. Das zweistöckige Haus liegt mitten in den Hügeln von Santa Fe und umfasst 1200 Quadratmeter Wohnfläche.
Laut «Architectural Digest» wurde das Anwesen von Hackman und Arakawa komplett neu gestaltet. Es vereint Pueblo-, koloniale und spanisch-barocke Elemente. Eine elegante Wendeltreppe verbindet die Etagen. Herzstück ist der grosse Wohnraum mit mächtigen Säulen und moderner Stereoanlage. «Ich wollte einen grossen Raum mit dem Charakter einer grossen Halle, von dem aus sich weitere Räume öffnen», sagte Hackman 1990 dem Architektur-Magazin.
Sind Käufer abgeschreckt?
Die Maklerin betont gegenüber dem «Wall Street Journal»: «Es wird einige Käufer geben, die grundsätzlich davor zurückschrecken, eine Immobilie zu erwerben, in der ein Todesfall stattgefunden hat. Für andere spielt das keine Rolle.»
Die Villa sei professionell aufbereitet worden, persönliche Gegenstände von Hackman und Arakawa wurden entfernt. Der zweifache Oscar-Preisträger lebte vier Jahrzehnte in Santa Fe, einen grossen Teil davon in diesem Haus.