Darum gehts
- König Willem-Alexander beendet Boeing-737-Einsätze bei KLM am 11. März
- Er fliegt weiterhin den Regierungsjet und lernt Airbus A321neo
- Monatlich etwa drei Flüge zur Lizenz-Erhaltung seit den 1990er-Jahren
Sein Job ist König, sein Hobby die Fliegerei. Trotz seiner monarchischen Verpflichtungen muss König Willem-Alexander (58) nicht auf seine grosse Leidenschaft verzichten. Seit 40 Jahren sitzt er mittlerweile im Cockpit; allerdings nicht in kleinen Privatfliegern, sondern seit den 1990er-Jahren auch in einem regulären Linienflieger der niederländischen Fluggesellschaft KLM als Gast-Copilot.
Dort hat er bis vergangene Woche monatlich etwa drei Flüge mit der Boeing-737 absolviert, damit er seine Fluglizenz nicht verliert. Somit hat der Royal Touristen in die Ferien und Businessleute zu ihren Meetings hin- und zurückgeflogen. Damit ist aber Schluss – zumindest was den Flugzeugtypen Boeing 737 betrifft. Dieser wird bei KLM ausgeflottet, weshalb König Willem-Alexander am 11. März seinen letzten Linienflug mit diesem Typ absolvierte. Das teilt der Hof mit.
Wie aus der entsprechenden Mitteilung hervorgeht, ist die Fliegerei für Willem-Alexander damit allerdings noch nicht abgeschlossen. Er wird auf den Airbus A321neo umgeschult. Von der Boeing 737 muss er sich dennoch nicht ganz verabschieden, da er gemäss aerotelegraph.com weiterhin den Regierungsjet der Niederlande fliegen wird, bei dem es sich ebenfalls um eine Boeing 737 handelt.
«Herr van Buren»
Sitz der 58-Jährige hinter dem Steuer, so meldet er sich übrigens nicht mit einem «Guten Morgen, hier spricht ihr Copilot Willem-Alexander Claus George Ferdinand, König der Niederlande, Prinz von Oranje-Nassaus Junker van Amsberg» zu Wort, sondern mit seinem deutlich unauffälligeren Flieger-Pseudonym «Herr van Buren». Das berichtet die flugrevue.de.