Die Barbie-Puppe verkörpert die kanadische Sängerin in ihrer 90er-Jahre-Karrierephase. Gerade wurde ihr «Titanic»-Song «My Heart Will Go On» zum absoluten Welthit. Céline Dion (58) trägt ein langes, dunkelblaues Kleid mit Rollkragen, eine typische 90er-Hochsteckfrisur und die berühmte Kette mit dem blauen herzförmigen Diamanten aus dem Film. An den Füssen trägt die Puppe schwarze Stilettos.
Das Dion-Outfit scheint ziemlich passend für ihre 90er-Ära. Warum also sind die Fans so gar nicht begeistert von der Puppe? In den Kommentaren auf Instagram klagen sie über das Design. «Das Gesicht ... ich weiss nicht», schreibt ein User skeptisch. «Es sieht aus wie sie, aber tut es auch nicht. Ich kann es nicht erklären», so die ähnlichen Gedanken eines weiteren Users.
«Wünschte, sie würde aussehen wie Céline»
«Lasst uns eine Puppe machen, die überhaupt nicht aussieht wie Céline, und dann sagen, dass es Céline ist. Alles klar», schreibt jemand sarkastisch in den Kommentaren. Eine andere Userin klingt besonders enttäuscht: «Ich wünschte so, die Puppe würde wirklich aussehen wie Céline», dazu ein trauriges Emoji.
Es ist also das Gesicht der Puppe, das Dions Fans so gar nicht an ihr Idol erinnert. Obwohl die Freude über eine Céline-Dion-Puppe gross ist, scheint man sich grösstenteils einig, dass diese den Herstellern nicht besonders gut geglückt sei. Die Puppe ähnele eher einer Shania Twain (61) oder gar der US-Schauspielerin Lisa Rinna (63).
Auf der Website verkauft Barbie-Hersteller Mattel die Signature-Puppe für knapp 67 Franken. «Feiern Sie eine legendäre Künstlerin, eine Ballade, die die Charts stürmte, und einen Kinohit – alles in einem spektakulären Sammlerstück», heisst es in der Beschreibung. Auf der Rückseite der Plastikverpackung ist ein Bild von Dion abgedruckt, auf dem sie den Look trägt, der als Inspiration für die Puppe diente. Der direkte Vergleich von Dions Foto und der Gestaltung der Puppe dürfte Fans in ihren Ansichten nur noch bekräftigen.
Barbie erscheint während Céline-Hype
Dion ist nicht die einzige 90er-Ikone, die in diesem Jahr mit einer Barbie-Puppe gewürdigt wurde. Die verstorbene Whitney Houston (1963–2012) erhielt im August eine eigene Signature-Puppe. In der Signature-Reihe sind auch schon Tina Turner (1939–2023), Diana Ross (82) oder Elton John (79) erschienen. Ausserdem bekam Helene Fischer im März dieses Jahres ihre eigene Barbie.
Céline Dion wird gerade nicht nur mit einer Barbie-Puppe geehrt. Die Sängerin feierte kürzlich ihr grosses Comeback nach jahrelanger Abkehr von der Bühne. Ihre 16 Konzerte in Paris, die sie seit Mitte September gibt, sind restlos ausverkauft. Für den kommenden Mai sind weitere zehn Konzerte geplant, die auch bereits jetzt ausverkauft sind.
Der Dion-Hype hat wohl auch mit der schweren Autoimmunerkrankung der Sängerin zu tun. Wegen ihres Stiff-Person-Syndroms konnte Dion seit Jahren kaum noch auftreten. Durch Therapien hat sie die Krankheit nun im Griff, dennoch war man sich nicht sicher, ob sie die physisch anspruchsvollen Shows erfolgreich durchsteht. Doch Dion hat es ihren Fans bewiesen: Die Konzertreihe ist bislang ein voller Erfolg.