Darum gehts
- Peter Doherty hatte einen Kurzauftritt in Stefan Büssers SRF-Show «Late Night Switzerland»
- Er sang «The Last of the English Roses» und begrüsste das Publikum auf Deutsch
- Peter Doherty hat bei seiner laufenden Tour seine Familie mit Frau und Tochter dabei
Moderator Stefan Büsser (40) kündigte ihn am Sonntag in seiner Sendung «Late Night Switzerland» als einen Mann an, der früher viel mit «chemischen Substanzen» gearbeitet habe: Peter Doherty (46), einer der grössten englischen Rockstars, der in den 2000er-Jahren keinen Skandal ausliess, gegen Drogenprobleme kämpfte und mit Supermodel Kate Moss (52) liiert war.
Die ganz wilden Zeiten und die Band-Ära mit den Libertines und den Babyshambles sind vorbei. Doherty zeigte sich bei seinem Kurzauftritt in der SRF-Show – er gab später im Zürcher Kaufleuten ein Konzert – von seiner entspannten Seite.
Mit der Familie auf Tour
Etwas weniger hager als früher und sichtlich gut gelaunt. Zuerst interpretierte er mit der TV-Showband The Beatz einige Zeilen aus seinem Solo-Debüthit «The Last of the English Roses», dann begrüsste er das Saalpublikum auf Deutsch: «Danke schön, guten Abend.»
Doherty lebte in seiner Jugend einige Jahre in der Nähe von Düsseldorf (D), was offensichtlich einen bleibenden Eindruck hinterliess. Nun wohnt er in der Normandie und ist seit 2021 mit der Musikerin Katia deVidas verheiratet. Seit 2023 haben sie eine gemeinsame Tochter, und die Familie begleitet ihn auf der laufenden Tour. «Ich möchte keine Sekunde davon missen», schwärmte Doherty.
Büsser sprach ihn auch auf den Brief an, den aktuell alle französischen Jungbürger von der Regierung bekommen, um auf den Geburtenschwund einzuwirken. Emmanuel Macron (48) habe ihm explizit geschrieben, keine Kinder mehr zu bekommen, witzelte er. Er sei momentan viel am Arbeiten und freue sich auf alles, was noch auf ihn zukomme.
«Sie haben unser Catering ungefragt weggegessen»
Auch backstage zog sich der positive Eindruck durch, wie Büsser auf Anfrage von Blick bestätigt. «Aus dem Skandalrocker ist mittlerweile ein englischer Gentleman geworden. Pete war sehr locker und freundlich. Er ist mit seiner ganzen Familie und zwei grossen Hunden unterwegs. Scheinbar hatten sie kein eigenes Catering und haben darum unseres ungefragt weggegessen. Zum Glück habe ich vor der Sendung eh keinen Hunger», so Büsser. Und auf die Frage, wie es gelungen sei, Doherty überhaupt in die Sendung zu bekommen, meint der Moderator und Comedian: «Ich vermute, er wollte einfach an unser Catering kommen. Ein fairer Deal, finde ich.»
Nach drei Minuten Showtime war Doherty wieder weg, um sich auf sein Konzert vorzubereiten. Büsser rundete das heitere Intermezzo in der Sendung mit einer erfrischenden, selbstironischen Pointe ab: «Ja, ich hatte den gleichen Englischlehrer wie Magdalena Martullo-Blocher.»