Darum gehts
- Renzi schied bei «Promi Big Brother» aus; 100'000 Euro sind weg
- Sie wollte Preisgeld: 1600 Euro Rente, 5000 Euro Kosten
- Nach Rollenflaute zahlt Reality-TV doppelt so viel wie Theater
Das Abenteuer «Promi Big Brother» ist für Anouschka Renzi (62) vorbei, womit auch das Preisgeld von 100'000 Euro für sie futsch ist. Dabei war das liebe Geld der Grund für ihre Teilnahme an dem Reality-TV-Format. «Als Schauspieler arbeitest du ja selten auf Lohnsteuerkarte, deshalb ist das mit der Vorsorge schwierig», erklärte sie nach ihrem Auszug gegenüber «Bild».
«Ich würde 1600 Euro Rente im Monat bekommen», meint sie weiter und stellt klar: «So könnte ich überleben, aber so möchte ich nicht leben. Deshalb muss ich weiterhin was tun.» Ähnliche Worte fand sie bereits vor einem halben Jahr im Gespräch mit Youtuber Ramon Wagner: «Ich habe mir leider Gottes durch die ganzen Jahre, in denen ich gut gearbeitet habe, einen bestimmten Lebensstandard angewöhnt. Und ja, ich könnte natürlich auch ganz anders leben, aber ich will es noch nicht.»
Wie viel ihr Lebensstandard sie monatlich kostet, das verriet sie noch vor ihrem Einzug bei «Promi Big Brother» den Moderatoren vom Sat.1 Frühstücksfernsehen. Die Rede war da von «einigen Tausend Euro» pro Monat, so «rund fünf». Zum Vergleich: Mit 1600 Euro Rente läge Renzi sogar spürbar über dem bundesweiten Durchschnitt, da die durchschnittliche Brutto-Altersrente in Deutschland bei Frauen bei lediglich um die 1000 Euro im Monat liegt.
Lukrative Alternative
Die finanziellen Ängste von Renzi kommen nicht von ungefähr. So seien eigenen Angaben nach in den vergangenen Jahren die Rollenangebote zurückgegangen, und die Corona-Pandemie habe innert eineinhalb Jahren zu Finanzeinbussen von 100'000 Euro geführt. Das brachte sie schlussendlich zu ihrer ersten Reality-TV-Teilnahme: 2022 zog sie in das RTL-«Dschungelcamp». Weitere Formate wie «Kampf der Realitystars» und «Promis unter Palmen» folgten. Finanziell sei das durchaus lohnenswert, da sie so «in zwei Wochen das Doppelte» verdiene im Vergleich zu ihren Theaterauftritten.