Schmuggelversuch in Landecy GE
Zoll stellt ungekühlte Austern für Weihnachtsmärkte sicher

127 Kilogramm der Schalentiere wollte ein 30-Jähriger von Frankreich ins Land schmuggeln. Bestimmt waren die Muscheltiere für Weihnachtsmärkte in der Romandie. Wegen fehlender Lebensmittelsicherheit wurden sie vernichtet.
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Schweizer Zöllner haben an der Grenze zum Kanton Genf ungekühlte Austern sichergestellt.
Foto: KEYSTONE

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Französischer Fahrer importierte ungekühlte Austern, Lebensmittelsicherheit gefährdet
  • Austern stammten von Île d’Oléron, lagen im Kofferraum
  • Temperatur der Austern lag bei 10 bis 12 Grad
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Schweizer Zollbeamte haben vor sechs Tagen in Landecy GE eine Lieferung von 127 Kilogramm Austern aus Frankreich gestoppt. Die ungekühlt transportierten Schalentiere waren nicht korrekt deklariert und für den Verkauf an Weihnachtsmärkten in der Romandie bestimmt.

Der 30-jährige französische Fahrer gab zunächst an, die Austern für ein Firmenessen einzuführen, wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Mittwoch mitteilte. Bei der Kontrolle fanden die Zollbeamten jedoch Werbematerial eines Schweizer Austernimporteurs auf seinen Namen.

Ungekühlt im Kofferraum

Die Ware stammte von der Île d’Oléron und lag ungekühlt im Kofferraum – bei einer gemessenen Temperatur von 10 bis 12 Grad. Wegen der unterbrochenen Kühlkette ordnete das Waadtländer Amt für Konsumentenschutz die vollständige Vernichtung der Austern an. Die Lebensmittelsicherheit konnte nicht gewährleistet werden.

Der Mann wurde zudem wegen Verstössen gegen das Zoll- und Mehrwertsteuergesetz gebüsst und musste die Kosten für Verzollung und Entsorgung tragen.

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