Ostertradition ohne Fehler
Frische Eier zu Ostern? Lieber nicht ...

Na, habt ihr eure Ostereier auch immer falsch gefärbt? Wir verraten euch, welche Fehler ihr euch sparen könnt und wie ihr mit ein paar einfachen Tricks ganz leicht zu einem schönen Ergebnis kommt.
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Wer Ostereier färbt, braucht eine ruhige Hand – und schadstofffreie Farbe!
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ostereier färben ist eine alte Tradition mit antiken Wurzeln
  • Im Mittelalter färbte man Eier rot als Symbol für Jesu Blut
  • Selbst gefärbte Ostereier sollten innerhalb von 10 Tagen gegessen werden
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Schweizer Illustrierte

Gleich nach dem Verstecken der Osternestli ist in vielen Familien das Färben von Eiern die liebste Ostertradition. Und das war beinahe schon immer so, denn der Brauch reicht bis in die Antike zurück.

Darum bemalen wir Ostereier

Damals wurden Eier als Symbole für Fruchtbarkeit und neues Leben gefärbt. Diese Symbolik griff das Christentum auf und interpretierte sie neu: Das frisch geschlüpfte Küken aus dem Ei wurde zum Sinnbild für die Auferstehung Jesu am Ostersonntag. Somit wurde das heidnische Ei zu einem zentralen Element des christlichen Osterfestes.

Eine hübsche Idee: Kaktus-Eier.
Foto: Olivia Pulver

Im Mittelalter färbte man Eier hauptsächlich rot, um an das vergossene Blut Jesu am Kreuz zu erinnern. Mittlerweile gehts kreativer zu und her. Im Internet kursieren zahlreiche Methoden, wie man Ostereier färben kann.

Bevor man loslegt, sollte man allerdings diese vier Dinge wissen:

1

Keine frischen Eier färben

So verlockend es auch ist, direkt mit den frischen Eiern vom Bauernhof loszulegen – fürs Färben eignen sie sich nicht besonders. Nach dem Kochen klebt die Schale nämlich regelrecht am Eiweiss, und das Schälen wird zur Geduldsprobe. Damit das Tütschen an Ostern nicht im Frust endet, greift besser zu Eiern, die schon etwa zwei Wochen im Kühlschrank lagen. Die lassen sich viel einfacher schälen – versprochen!

2

Abschrecken wird überbewertet

Heisse Eier nach dem Kochen kurz unter kaltes Wasser halten – machen alle, oder? Aber Achtung: Der Temperaturschock sorgt dafür, dass sich zwischen Schale und Eiweiss eine feine Luftschicht bildet. Was das Schälen erleichtert, gefällt auch den Keimen. Sie gelangen so viel leichter ins Ei. Deswegen halten sich langsam abgekühlte Eier deutlich länger, nämlich ungefähr vier Wochen lang.

3

Eier vor dem Färben reinigen

Eier haben von Natur aus eine dünne Schutzschicht (die sogenannte Kutikula), die manchmal Schmutz oder Fett enthalten kann. Wenn du sie vor dem Färben mit etwas Essigwasser abreibst, haften die Farben besser – und das Ergebnis wird schön gleichmässig.

4

Bunte Eier besser bald essen

Selbst gefärbte Ostereier sehen toll aus, keine Frage. Aber sie sind nichts für die Langzeitlagerung. Beim Färben verliert das Ei seine natürliche Schutzschicht – die Schale wird durchlässig, Sauerstoff dringt ein, und das Ei beginnt langsam zu verderben. Als Faustregel gilt: Wer die Ostereier selbst färbt, sollte sie innerhalb von zehn Tagen verzehren. 

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