Übler Geruch im Auto
Warum die Klimaanlage stinkt und was jetzt hilft

Wenn die Klimaanlage im Auto unangenehm riecht, steckt oft mehr dahinter als nur ein kleiner Makel. Meist sammeln sich Feuchtigkeit, Bakterien und Schmutz im System – doch mit einfachen Mitteln lässt sich das Problem oft selbst lösen.
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Wenn man trotz Hitze wegen Gestank erst mal kräftig lüften muss, könnte dies gut an der Klimaanlage liegen.
Foto: Getty Image

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Klimaanlagen-Geruch entsteht durch Feuchtigkeit, Bakterien und Pilze im System
  • Reinigung jährlich empfohlen, Spray kostet ca. 10 Franken
  • Innenraumfilter zweimal jährlich wechseln, sonst Gerüche und schlechter Luftstrom
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Wenn die Klimaanlage im Auto plötzlich unangenehm riecht, ist das mehr als nur störend. Der typische «muffige» Geruch ist oft ein Warnsignal: Im Klimasystem haben sich Feuchtigkeit, Bakterien, Pilze und Schmutz angesammelt.

Neben dem unangenehmen Geruch kann das auch Auswirkungen auf die Gesundheit haben – besonders bei empfindlichen Personen. Mögliche Folgen sind Symptome ähnlich einer Erkältung, gereizter Hals oder häufiges Niesen.

Warum die Klimaanlage zu riechen beginnt

Der Hauptgrund liegt fast immer in Feuchtigkeit. Im Klimasystem entsteht Kondenswasser, das nicht immer vollständig abtrocknet. Genau dieses feuchte Milieu ist ideal für Mikroorganismen.

Mit der Zeit setzen sich diese Ablagerungen im Verdampfer oder in den Lüftungskanälen fest – und sorgen für den typischen unangenehmen Geruch beim Einschalten der Klimaanlage.

Regelmässige Reinigung ist entscheidend

Fachleute empfehlen, das Klimasystem mindestens einmal pro Jahr oder spätestens alle zwei Jahre zu desinfizieren. Am sichersten ist eine Reinigung in der Werkstatt. Einfache Reinigungen lassen sich aber auch selbst durchführen.

Methode 1: Reinigung mit Spray

Für eine unkomplizierte Reinigung eignen sich spezielle Klimaanlagen-Sprays aus dem Fachhandel.

So funktioniert es:

  • Spray im Fahrzeug platzieren (oft im Fussraum der Beifahrerseite)
  • Ein Tuch oder eine Decke darunterlegen
  • Klimaanlage auf Umluft stellen
  • Motor laufen lassen und Türen schliessen
  • Spray etwa 15 Minuten im Fahrzeug wirken lassen

Wichtig: Der Raum sollte gut geschlossen sein, damit sich das Mittel im gesamten Lüftungssystem verteilen kann. Wer das macht, sollte zudem den Autoschlüssel griffbereit behalten, damit sich das Fahrzeug nicht versehentlich verriegelt.

Solche Produkte kosten in der Regel rund 10 Franken

Methode 2: Reinigung mit Schaum

Etwas gründlicher, aber auch aufwendiger ist die Reinigung mit Spezialschaum.

So funktioniert es:

  • Innenraumfilter entfernen.
  • Schaum teilweise direkt am Verdampfer anwenden.
  • Mit beiliegender Sonde tief in die Lüftungskanäle sprühen.
  • Einwirkzeit: etwa 30 Minuten.
  • Danach Lüftung auf höchster Stufe laufenlassen und alle Düsen öffnen.

Diese Methode sorgt dafür, dass das System gründlich durchgespült und getrocknet wird.

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Nicht den Innenraumfilter vergessen

Ein oft unterschätzter Faktor ist der Innenraumfilter. Er sollte idealerweise zweimal pro Jahr, mindestens aber einmal jährlich gewechselt werden – am besten im Frühling.

Ein verschmutzter Filter reduziert nicht nur den Luftstrom, sondern kann ebenfalls unangenehme Gerüche verursachen und die Leistung der Klimaanlage beeinträchtigen.

Wann der Gang in die Werkstatt nötig ist

Wenn der Geruch trotz Reinigung schnell zurückkehrt, die Klimaanlage schlecht kühlt oder dauerhaft Feuchtigkeit im Fahrzeug spürbar ist, reicht eine Selbstreinigung meist nicht mehr aus.

Dann steckt oft ein tieferliegendes Problem im Klimasystem dahinter – und ein Besuch in der Werkstatt ist die beste Lösung, um grössere Schäden zu vermeiden.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.

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