Zwischen Markenbotschafter und Egoisten
Sind Influencer ein Fluch oder ein Segen?

Lifestyle-Redaktorin Vanessa Büchel findet die Arbeit von Influencern zeitgemäss und gerechtfertigt. Hingegen wollen sie in den Augen von Wirtschaftsredaktor Konrad Staehelin nur Geld aus ihrer Tätigkeit schöpfen.
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«Markenbotschafter von heute»

Wir leben nun mal im Instagram-Zeitalter. Die Influencer-Stars sind die Markenbotschafter von heute. Sie machen Werbung für ein Produkt und werden dafür bezahlt.

Je mehr Follower, desto mehr Cash. Beim althergebrachten Product Placement in Film und Fernsehen funktioniert das ja auch nicht anders. Oder bei Werbespots mit VIPs wie George Clooney als Nespresso-Mann. Es ist leicht, sich über Influencer zu mokieren. Doch sich eine grosse Follower-Community aufzubauen, ist nicht einfach. Sie täglich mit spannenden Inhalten zu versorgen, noch viel weniger.

Dass hinter den angepriesenen Lieblingsprodukten der Stars ein Arbeitsvertrag steckt, weiss heutzutage jeder Nutzer: Die Bilder sind mit den Worten «Bezahlte Partnerschaft» gekennzeichnet. Es ist also kein Betrug. Es ist ein zeitgemässer Job. Satte Verdienste sind akzeptiert. Und keineswegs alle dieser digitalen Markenbotschafter sind dümmlich. So hole ich mir beispielsweise beim Reisen, vor dem Abflug, bei der Australierin Brooke Saward alias Worldwanderlust gerne Last-Minute-Tipps.

Lifestyle-Redaktorin Vanessa Büchel
Lifestyle-Redaktorin Vanessa Büchel
RMS

Wir leben nun mal im Instagram-Zeitalter. Die Influencer-Stars sind die Markenbotschafter von heute. Sie machen Werbung für ein Produkt und werden dafür bezahlt.

Je mehr Follower, desto mehr Cash. Beim althergebrachten Product Placement in Film und Fernsehen funktioniert das ja auch nicht anders. Oder bei Werbespots mit VIPs wie George Clooney als Nespresso-Mann. Es ist leicht, sich über Influencer zu mokieren. Doch sich eine grosse Follower-Community aufzubauen, ist nicht einfach. Sie täglich mit spannenden Inhalten zu versorgen, noch viel weniger.

Dass hinter den angepriesenen Lieblingsprodukten der Stars ein Arbeitsvertrag steckt, weiss heutzutage jeder Nutzer: Die Bilder sind mit den Worten «Bezahlte Partnerschaft» gekennzeichnet. Es ist also kein Betrug. Es ist ein zeitgemässer Job. Satte Verdienste sind akzeptiert. Und keineswegs alle dieser digitalen Markenbotschafter sind dümmlich. So hole ich mir beispielsweise beim Reisen, vor dem Abflug, bei der Australierin Brooke Saward alias Worldwanderlust gerne Last-Minute-Tipps.

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