Darum gehts
- Packstress trübt Ferienvorfreude – Tipps, um Packen entspannter zu gestalten
- Frühes Packen steigert Vorfreude, unnötige Gegenstände lieber zuhause lassen
- Checkliste spart Zeit: Pass, Bargeld, Medizin, Adapter immer mitnehmen
Nervös gehts in der Wohnung von Zimmer zu Zimmer. Kleider, Schuhe, Pflegeartikel, Bücher, Schreibzeug, Badesachen, Taschen und Apotheke werden zusammengesucht und landen im offenen Koffer. Er füllt sich immer mehr. Die Packerei und die schwere Last am Ende lösen Stress aus und trüben die Vorfreude auf die Ferien. Wie können wir uns diese Aufgabe erleichtern?
Packen als Vorfreude
Mach dir die Packaufgabe zu einem Teil der Ferien und geniess die spezielle Vorfreude. Manchmal kann diese nämlich schöner sein als die Ferien selber. In Gedanken stellen wir uns die bevorstehende und lang ersehnte Ferienzeit richtig kitschig vor. Das Wetter macht mit und wir können den Sand an den Füssen, das blaue Meer in den Augen und die einkehrende Entspannung kaum abwarten. Während uns in der Realität dann der vollgestopfte Strand, der Abfall im zu heissen Sand, nervt. Da kann auch der fade und überteuerte Drink nicht helfen. Darum, geniess diese prickelnde Vorfreude so lange wie möglich. Will heissen: starte den Packprozess frühzeitig.
Weniger ist mehr
Aber Achtung, die Ferienträumerei kann uns auch einen Floh ins Ohr respektive zu viel Dinge in den Koffer bringen. Der eben noch leere und absolut perfekte Strand lädt in Gedanken zum Lesen im Liegestuhl ein. Endlich Zeit zum Lesen. Doch wie oft haben wir Bücher ins Ausland geschleppt, um ungelesen und sogar mit schlechtem Gewissen wieder nach Hause zu tragen. Nimm dir nicht zu viel vor. Lass dich von den Ferien überraschen und gönn dir das seltene Nichtstun – ohne schlechtes Gewissen. Dann kannst du auch gleich die vielen Schreibartikel und Ferienbücher getrost zu Hause lassen. Falls in den Ferien nämlich plötzlich die Stimmung aufkommen würde, gibt es am Ferienort sicher die Möglichkeit, ein Souvenir zu kaufen.
Auch die vielen schönen Kleider, die du in Gedanken abendlich ausführst, sind in der Realität am Buffet plötzlich zu gewagt und lösen bereits während dem Gange in die Strandbar einen Schweissausbruch aus. Nehme deine bequemen Lieblingsklamotten mit, die wie eine zweite Haut an dir liegen und du dich nicht verkleidet fühlst. Vielleicht entdeckst du auf deiner Reise auch ein schönes Kleidungsstück in einem Laden. Also gib Mitbringsel aus den Ferien eine Chance und Platz. Im Zweifelsfall lautet die Devise darum: Weniger ist mehr beim Packen. Ausser bei der Apotheke und Kindern. Doch das ist eine andere Geschichte...
Checkliste machen
So streberisch es klingt, eine Liste kann das Packen enorm erleichtern. Wichtige Dinge gehen weniger vergessen. Bei aller Liebe für Spontanität und Träumerei, gewisse Artikel müssen mit, wie zum Beispiel der Ausweis, sonst ist man schneller wieder Zuhause als einem lieb ist. Darum der fixe Bestand, der auf jede Reise mit muss, einmal festlegen und aufschreiben. Also Pass, Einreisepapiere, Versicherungskarte, Bankkarte, Bargeld, Medizin, Akku Ladegeräte und der Reiseadapter. Steht die Checkliste, kann sie jedes Mal wieder verwendet und auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Es gibt auch Apps auf dem Mobilgerät, wie Reminder, welche die perfekte Vorlage für eine Ferienliste bieten. Sie kann auch mit Leuten geteilt werden und ist jederzeit dabei.