Innovative Recycling-Ideen
Wie man alter Bergsportkleidung neues Leben einhaucht

Gebrauchte Bergsportkleidung muss nicht zwangsläufig in der Altkleidersammlung landen. Es gibt viele kreative und nachhaltige Wege, um deiner Ausrüstung ein zweites Leben zu schenken. Mit diesen Tipps kann man der Bergwelt wieder etwas zurückgeben.
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Gute Bergsportausrüstung begleitet Sportbegeisterte in der Regel lange.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alte Bergsportkleidung kann man auf viele Arten wiederverwenden
  • Neben der Entsorgung in der Altkleidersammlung gibt es weitere Möglichkeiten
  • Von Reparieren, Weiterverkaufen bis hin zum Recyceln gibts verschiedene Optionen
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Nikolina PanticRedaktorin News

Fast keine Bekleidungsart ist so robust wie Bergsportkleidung – verständlich, denn wenn Höhenmeter überwunden werden, müssen Hose und Jacke optimal sitzen und hohen Belastungen standhalten. Doch was passiert mit ihnen, wenn sie ihre Touren hinter sich haben? Klar: Das Verkaufen, Weitergeben oder fachgerechte Entsorgen sind gängige Optionen – aber bei Weitem nicht die einzigen. 

Wenn der Riss nicht das Ende ist

Bevor man sie ganz aufgibt, lohnt sich das Reparieren von Kleidung. Auch wenn man kein Meisterschneider ist, sollte man reparaturbedürftige Kleidung nicht aufgeben. Im Repair Café in Zürich beispielsweise lernt man das Handwerk von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Falls sich die Lust auf einen Handwerkskurs in Grenzen hält, hilft die Plattform Reparaturführer.ch, eine passende Person zu finden, die die Kleidung professionell repariert.

Zweite Chance für alte Gipfelstürmer

Es mag ungewöhnlich klingen, aber viele Kleiderhersteller bieten mittlerweile Programme zur Wiederverwertung alter Kleidung an. Der Outdoorausrüster Transa betreibt beispielsweise eine Reparaturwerkstatt, die alte Bergkleidung auffrischt oder repariert. Wer sich doch lieber trennen möchte, sollte sich beim Kleiderhersteller über Weiterverkaufsprogramme informieren. Zudem gibt es diverse Secondhandläden wie 2nd Peak, die sich auf den Weiterverkauf von Bergsportkleidung spezialisiert haben.

Spenden für einen guten Zweck

Wer skeptisch gegenüber der herkömmlichen Altkleidersammlung ist, kann bei Organisationen wie Refy für einen spezifischen Zweck spenden. Die Hilfsorganisation setzt sich entlang der Fluchtrouten für geflüchtete Personen ein und benötigt immer wieder Outdoor-Equipment wie Zelte oder Schlafsäcke. 

Recyceln, aber richtig

Besonders Bergsportkleidung zeichnet sich durch ihre Nähe zur Natur aus. Deshalb bemühen sich Hersteller, ihren Beitrag zum Naturschutz zu leisten. Sie bieten Recyclingprogramme für Outdoorbekleidung an. Beim Unternehmen Bächli Bergsport kann man zum Beispiel alte Bergsportkleidung und -ausrüstung in Holzkisten in den Filialen zurückgeben.

Die gebrauchte Ware wird an Partner weitergegeben. Mit der retournierten Ware unterstützt Bächli Bergsport das «Bergwald Projekt» und dessen 2500 Freiwillige mit gebrauchten Wanderschuhen. Statt im Abfall zu landen, erhalten alte Bergschuhe ein zweites Leben – dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden: im Einsatz für den Schutz der Natur.


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