Ein ungewöhnlicher Fund in den Alpen sorgt für Staunen: Unterhalb der Schwarzensteinhütte in den Zillertaler Alpen in Südtirol ist ein verbeultes Bierfass aufgetaucht, das vermutlich fast ein halbes Jahrhundert im Eis verbracht hat.
Laut der Südtiroler Familienfirma Harpf könnte das Fass aus ihrem Lager stammen. Vermutlich fiel es in den 1970er-Jahren während eines Helikoptertransports in eine Gletscherspalte und wurde dort vom Eis eingeschlossen.
Die Jahreszahl verrät das Alter
Auf dem Metallfass ist die Zahl 1978 eingraviert. Sie legt nahe, dass das Bier rund 48 Jahre alt ist. Ein auf Instagram veröffentlichtes Video zeigt, wie der Finder das schwere Fass mit einer Schubkarre über das steinige Gelände transportiert.
Für die Familienfirma Harpf, die seit mehr als 140 Jahren besteht, war der Fund eine unerwartete Reise in die eigene Unternehmensgeschichte. Das Fass könnte aus ihrem damaligen Bestand stammen.
Wanderer öffnen das Fass und probieren das Bier
Die Neugier war offenbar gross genug, um das alte Fass nicht nur anzuschauen: Eine kleine Gruppe öffnete es und kostete das Bier.
Das überraschende Ergebnis: Laut dem Bericht soll das Bier trotz der Jahrzehnte im Eis noch trinkbar gewesen sein.
Die Firma Harpf vermutet, dass der Gletscher den Inhalt gut konserviert hat. Wie das Bier nach all den Jahren tatsächlich roch und schmeckte und ob es sich geschmacklich stark von frischem Bier unterschied, wurde allerdings nicht näher beschrieben.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.