10 Gründe
Warum Winterurlaub auf Mallorca richtig schön ist

Mallorca – die Partyinsel? Von wegen! In der Nebensaison entfaltet die grösste Baleareninsel einen typischen Mittelmeercharme, inklusive gemütlichem Lebensrhythmus, gutem Wein und wärmender Restsonne.
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Palma de Mallorca begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus historischer Eleganz, modernem Flair und mediterraner Leichtigkeit.
Simone Wasserfallen
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Palma de Mallorca stressfrei

Wir beginnen unsere Mallorca-Reise in Palma de Mallorca. Doch anders, als das Party-Image vermuten lässt, ist die Inselhauptstadt eine reizende Stadt, die genug für einen kurzen City-Trip zu bieten hat. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt verwinkelte Gassen und historische Strassenzüge, mit Blumen verzierte Innenhöfen sowie prächtige Avenidas und Plazas, auf denen Skulpturen grosser Künstler stehen. Der weltbekannte spanische Architekt Antoni Gaudí war zudem massgebend an der Innendekoration der Catedral de Mallorca La Seu beteiligt, dem Wahrzeichen der Stadt. Neben Vergangenheit gibt es auch moderne Neubauten, futuristische Museen und für Shoppaholics viele Möglichkeiten für einen Einkaufsbummel.

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Moderne Kunst im Museum Es Baluard

Ein gutes Beispiel für einen Mix aus Alt und Neu ist das Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst Es Baluard in Palma. Untergebracht in einer ehemaligen Festung und mit zeitgenössischer Architektur erweitert, zeigt das Museum über 500 Kunstobjekte regionaler und internationaler Künstler. Die Dauerausstellung wird mit wechselnden Schauen ergänzt.

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Meereswelt im Palma Aquarium entdecken

Im Palma Aquarium tummeln sich über 700 Wassertierarten.
Foto: Thinkstock

Das «Big Blue»-Becken gehört zu den grössten Europas und beherbergt Haie sowie viele weitere Arten. Zudem werden gelegentlich besondere Events oder Übernachtungen angeboten – aktuelle Termine sollten vorab geprüft werden, da Sonderprogramme variieren können. In insgesamt 55 Schaubecken tummeln sich über 700 verschiedene Wassertierarten aus allen Ozeanen der Welt.

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Gourmetmekka - «Mercado Gastronómico San Juan» in Palma de Mallorca

Spanien ist bekannt als Schlaraffenland für Foodies – und Mallorca macht da keine Ausnahme. Der «Mercado Gastronómico San Juan» in Palma, ein Gastronomiemarkt in einem ehemaligen Schlachthaus, lohnt einen Besuch. In den zahlreichen Mini-Restaurants gibt es Tapas, Tortillas, Serrano-Schinken, Austern und viele weitere kulinarische Highlights..

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Bergluxus im Tramuntana-Gebirge

Das landschaftliche Highlight Mallorcas ist das bis zu 1.500 Meter hohe Tramuntana-Gebirge im Nordwesten der Insel. Die Bergkette war seit jeher Rückzugsort gekrönter Häupter sowie wohlhabender Persönlichkeiten, und einige ihrer historischen Anwesen haben die Zeiten überdauert. Die Serra de Tramuntana, UNESCO-Weltkulturerbe, ist heute ein ideales Ziel für Wanderungen, Panoramablicke und erholsame Naturerlebnisse.

Ein besonders reizvoller Ort ist das Herrschaftshaus von Alfabia nahe Sóller mit seinen weitläufigen Gärten. Hier lässt es sich beim Plätschern der Wasserspiele, im Schatten schattiger Alleen oder bei einem frisch gepressten Orangensaft wunderbar vom Ferienstress erholen. Ebenfalls sehenswert sind die Landgüter Son Marroig und Miramar, einst Anwesen des Erzherzogs Ludwig Salvator.

Fernab von Partys und Beachrummel: Mallorca bietet auch verschwiegende Buchten.
Foto: Thinkstock
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Der Zitronenexpress Ferrocarril de Sóller

Die Region um Sóller war von jeher berühmt für ihre Orangen und Zitronen. Ein Überbleibsel des früheren Orangen-Booms ist der Ferrocarril de Sóller, eine Schmalspurbahn aus dem Jahr 1912. Auf dem Weg von der mallorquinischen Hauptstadt bis nach Sóller durchquert der Zug einige der schönsten Landschaften der Insel. In Sóller angekommen, dem Zentrum des Tramuntana-Gebirges, kann man im Jugendstil-Bahnhof Werke des Malers Jean Miró bewundern. Übrigens: Von der quirligen Stadt geht es ebenfalls mit einem historischen Tram zum Strand!

Wichtig: Fahrpläne und Tickets ändern sich saisonal.

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Dorfromantik in Valldemossa

Gilt als eines der schönster Dörfer Mallorcas: Valldemossa.
Foto: Thinkstock

Ausserhalb der Massentourismus-Orte mit ihren Hotelbunkern haben sich reizvolle Dörfchen mit typisch südländischem Charme erhalten. Ein solches Schmuckstück ist Valldemossa im Nordwesten: Enge Gassen, mit Blumentöpfen übersäte Häuser und lauschige Plätze machen den Charme des Bergdorfes aus. Kein Wunder, verbrachte der berühmte Komponist Frédéric Chopin einst einen Winter im ehemaligen Kartäuserkloster (sehenswert!). Ebenfalls besuchenswert ist das Dorf Fornalutx, das von alten Zitrusplantagen umgeben ist.

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Unter Tage in der Drachenhöhle bei Port Cristo

So schön Mallorca auch an der Oberfläche sein mag, mindestens ebenso spannend ist seine Unterwelt: Die Drachenhöhle bei Port Cristo im Osten gilt als die schönste Höhle der Insel. Inmitten des unterirdischen Labyrinths, umgeben von Stalagmiten und Stalaktiten, befindet sich einer der grössten unterirdischen Seen der Welt. Das Highlight am Ende einer Führung ist nicht nur eine Bootsfahrt auf dem See, sondern auch ein kurzes, klassisches Konzert in der Underground- Konzerthalle.

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Shopping: Schuhparadies in der Stadt Inca

Seit dem Mittelalter ist die Stadt Inca in der Inselmitte ein Zentrum der Lederindustrie. Unterschiedliche Handwerker und Betriebe haben sich in der 30'000-Seelen-Stadt dem Lederhandwerk verschrieben, darunter auch der mallorquinische Schuhersteller Camper. Ein Besuch im Fabrikoutlet Recamper lohnt sich. Ebenso wie der Besuch des Schuh- und Ledermuseums der Stadt.

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Marktleben in Städtchen Sineu

Die Märkte zeigen die Seele eines Landes. Der berühmteste «Mercato» Mallorcas ist der Mittwochsmarkt im Städtchen Sineu im Inselinnern. Schon seit dem Mittelalter werden hier Käse, Salami, Schinken, Gemüse, Töpferwaren, Leder feilgeboten – hier findet garantiert jeder ein Mitbringsel für die Zuhausegebliebenen. 

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