Darum gehts
- Griechenland bleibt 2026 ein Top-Reiseziel mit variierenden Kosten je nach Region
- Santorini und Mykonos teuer, Festland und weniger bekannte Orte günstiger
- Familienferien kosten 2600–3900 CHF, Einzelpersonen 650–1070 CHF pro Woche
Sonne, türkisblaues Meer und malerische Tavernen: Griechenland gehört auch 2026 zu den gefragtesten Sommerdestinationen. Wer Ferien plant, stellt sich jedoch vor allem eine Frage: Wie viel Geld sollte man für eine Woche einplanen?
Die Antwort hängt vor allem von drei Faktoren ab: Reiseziel, Reisezeit und Unterkunft.
Insel oder Festland? Das macht einen grossen Unterschied
Besonders beliebt sind die Inseln Santorini und Mykonos. Allerdings gehören sie auch zu den teuersten Regionen des Landes. Deutlich günstiger kommen Feriengäste oft auf dem Festland oder in weniger bekannten Ferienorten weg.
Auch der Reisezeitpunkt spielt eine grosse Rolle. Im Juli und August erreichen die Preise ihren Höchststand. Wer im Juni oder September reist, kann oft mehrere Hundert Franken sparen.
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So hoch sind die Ferienkosten
Für eine Woche Griechenland-Ferien ergeben sich laut aktuellen Berechnungen folgende Richtwerte.
Für Alleinreisende
Für Unterkunft, Verpflegung und alltägliche Ausgaben sollten Einzelpersonen mit rund 650 bis 1070 Franken rechnen.
Für Paare
Für zwei Personen liegt das Budget bei ungefähr 1300 bis 1950 Franken.
Für Familien mit zwei Kindern
Eine vierköpfige Familie sollte für sieben Tage etwa 2600 bis 3900 Franken einplanen.
Wer ein All-inclusive-Angebot bucht, hat die Kosten besser unter Kontrolle. Trotzdem empfehlen Reiseexperten zusätzlich rund 190 bis 320 Franken pro Person für Ausflüge, Souvenirs oder Trinkgelder einzuplanen.
Wie viel Taschengeld braucht es?
Wer die Ferien individuell organisiert, muss Flug, Unterkunft und Verpflegung separat bezahlen.
Für Essen, Getränke und lokale Transporte gilt ein Budget von etwa 370 bis 560 Franken pro Person und Woche als komfortabel. Wer regelmässig in gehobenen Restaurants essen möchte, sollte eher mit bis zu 750 Franken rechnen.
Unterkünfte starten vielerorts bei rund 45 Franken pro Nacht, können in beliebten Ferienorten jedoch deutlich teurer werden.
So sparst du in Griechenland Geld
Reiseexperten empfehlen einige einfache Tricks:
1. Früh buchen: Flüge und Unterkünfte sind oft deutlich günstiger, wenn sie mehrere Monate im Voraus reserviert werden.
2. Dort essen, wo Einheimische essen: Tavernen abseits der grossen Touristenmeilen bieten häufig bessere Qualität zu günstigeren Preisen.
3. Im Supermarkt einkaufen: Wasser, Snacks und Sonnencreme kosten in Strandbars oft ein Vielfaches dessen, was sie im Supermarkt kosten.
Bargeld nicht vergessen
Kartenzahlungen sind in Hotels, Restaurants und grösseren Geschäften weit verbreitet. Dennoch lohnt es sich, etwas Bargeld dabeizuhaben. Vor allem kleinere Tavernen, Märkte oder einzelne Strandabschnitte akzeptieren nicht immer Karten.
Zusätzlich empfehlen Experten eine Reiseversicherung sowie eine Reserve von etwa zehn bis 15 Prozent des Gesamtbudgets für unvorhergesehene Ausgaben.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.