Schockierende Bilder
So schlimm war der Hitzesommer für unsere Flüsse und Seen

Der Hitzesommer 2026 hatte verheerende Auswirkungen auf zahlreiche Schweizer Gewässer. Hier findest du eine Übersicht über Fälle, die das schockierende Ausmass verdeutlichen.
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Nicht nur die Thur wurde diesen Sommer durch Hitze und fehlenden Regen ausgetrocknet.
Foto: Gaetan Bally

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Hitzesommer 2026 liess viele Schweizer Gewässer austrocknen
  • Der Rheinfall schrumpfte; Töss, Thur, Doubs lagen teilweise trocken
  • Der Spiegel des Bodensees liegt auf einem Tiefstand; Gletscher verloren 2'200 Mrd. Liter Wasser
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Fabrice ObristRedaktor News

Lac des Brenets

Foto: Peter Klaunzer

Der Lac des Brenets im Kanton Neuenburg bildet die Landesgrenze zwischen der Schweiz und Frankreich. Im Sommer ist der See ein beliebter Ort für Bootsfahrten und zum Baden. Die Hitze verunmöglichte diesen Sommer jedoch beide Aktivitäten. Im ausgetrockneten Grund sprossen sogar zahlreiche Pflanzen aus dem Boden.

Rheinfall

Foto: IMAGO/Andreas Haas

Der Rheinfall ist mit seinen 23 Metern Höhe und einer Breite von 150 Metern ein beliebtes Urlaubsziel für Touristen. Die Hitze entzog dem Rhein jedoch so viel Wasser, dass der sonst so mächtige Wasserfall eher einem Bächlein glich und nicht wiederzuerkennen war.

Töss

Foto: Gaetan Bally

Die Töss ist ein rund 60 Kilometer langer Fluss, der durch die Kantone St. Gallen und Zürich fliesst. Entlang dem Gewässer wurden früher Textilfabriken gebaut, deren Maschinen mit Wasserkraft betrieben wurden. Von dieser Kraft war diesen Sommer nichts zu spüren. Der Fluss trocknete vollständig aus.

Thur

Foto: Sven Thomann

Der namensgebende Fluss des Kantons Thurgau, die Thur, glich diesen Sommer eher einem Kiesbeet als einer Wasserader. Aufgrund des ausbleibenden Niederschlags führte der Fluss zeitweise extrem wenig Wasser.

Bodensee

Foto: Gian Ehrenzeller

Auch am Bodensee ging der Hitzesommer 2026 nicht spurlos vorbei. Erst am Wochenende sank der Pegel unter 2,5 Meter. Für diese Jahreszeit ist das ein extrem niedriger Wert. Der niedrigste Wasserstand wird üblicherweise erst im Winter gemessen. Im Frühjahr, wenn der Schnee schmilzt, füllt sich der riesige See im Nordosten der Schweiz dann wieder.

Doubs

Foto: AFP

Der Doubs ist ein wichtiger Fluss, der durch Frankreich und die Schweiz führt. Selbst Julius Cäsar soll ihn einst erwähnt haben. Doch wo sonst Wasser fliesst, fand man diesen Sommer ein leeres Flussbett vor, das eher an eine Mondlandschaft erinnert. Die Auswirkungen des Trockenheit waren verheerend: Zwei umliegende Gemeinden mussten zeitweise per Tanklastwagen mit Wasser versorgt werden.

Aletschgletscher

Foto: ANTHONY ANEX

Die Gletscher leiden ebenfalls unter der Hitze. Von Juli bis September haben sie laut Schweizerischem Gletschermessnetz rund 2200 Milliarden Liter Wasser verloren. Noch nie ist beispielsweise beim Grossen Aletschgletscher mehr Eis geschmolzen als in diesem Jahr. Das führt zu einem erhöhten Risiko von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Erdrutschen.

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