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Mückenspray einfach selbst gemacht? Dieser DIY-Trick geht gerade viral

Sommer, Sonne, Mückenstiche: Im Internet wird ein selbst gemachter Mückenspray mit Alkohol, Nelken und Zitrone als günstige Alternative zu herkömmlichen Repellents gefeiert. Doch hält der DIY-Trend wirklich, was er verspricht?
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Hilft der selbst gemachte Spray wirklich – oder ist das nur ein weiterer Social-Media-Hype?
Foto: Getty Images
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Gunda BosselSEO-Redaktorin

Sommerabende auf dem Balkon, ein Grillfest mit Freunden oder Ferien am See – und schon sind sie da: Mücken. Kein Wunder kursieren im Internet unzählige Hausmittel gegen die lästigen Blutsauger. Besonders beliebt ist derzeit ein selbst gemachter Mückenspray mit Alkohol, Nelken und Zitronen. Doch hilft der wirklich – oder ist das nur ein weiterer Social-Media-Hype?

So soll der DIY-Mückenspray funktionieren

Die Idee dahinter: Nelken enthalten den Duftstoff Eugenol, dessen Geruch Mücken meiden sollen. Der Alkohol dient als Lösungsmittel, während Zitronenschalen oder Zitronensaft für einen frischen Duft sorgen.

Rezept für einen selbst gemachten Mückenspray

Für rund 100 Milliliter brauchst du:

  • 100 ml hochprozentigen Alkohol (z. B. Wodka oder Weingeist)
  • 15 bis 20 Gewürznelken
  • Schale einer Bio-Zitrone oder einige Streifen Zitronenschale

So gehts:

  • Nelken und Zitronenschale in ein sauberes Glas geben.
  • Mit dem Alkohol übergiessen.
  • Das Glas verschliessen und zwei bis drei Tage ziehen lassen.
  • Anschliessend die Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter giessen.
  • In eine Sprühflasche füllen.

Vor dem ersten Gebrauch solltest du den Spray an einer kleinen Hautstelle testen.

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Hilft der Spray wirklich?

Ganz aus der Luft gegriffen ist das Rezept nicht. Untersuchungen zeigen, dass Nelkenöl beziehungsweise der darin enthaltene Stoff Eugenol Mücken abschrecken kann. Allerdings hält die Wirkung meist deutlich kürzer an als bei zugelassenen Mückenschutzmitteln mit Wirkstoffen wie DEET oder Icaridin.

Für Zitronenschalen gibt es dagegen nur wenig wissenschaftliche Belege. Sie sorgen zwar für einen angenehmen Duft, tragen aber wahrscheinlich nur wenig zur Schutzwirkung bei.

Wann Hausmittel nicht ausreichen

Wer in der Schweiz einen gemütlichen Sommerabend verbringt, kann einen DIY-Spray durchaus ausprobieren. In Regionen, in denen Mücken Krankheiten wie Dengue, Malaria oder Zika übertragen können, raten Fachleute hingegen zu geprüften Repellents. Diese schützen zuverlässiger und deutlich länger.

Man kanns ja einfach mal ausprobieren

Der selbst gemachte Spray ist einfach herzustellen und riecht angenehm. Ein Wundermittel gegen Mücken ist er aber nicht. Wer möglichst gut geschützt sein möchte, fährt mit einem zugelassenen Mückenschutz aus der Apotheke oder Drogerie weiterhin am besten. Ansonsten gilt hier wohl ganz einfach das bekannte Motto «Nützts nüt, schadts nüt.». 

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