Darum gehts
- Barcodes nach unten erleichtern schnelles Scannen
- Artikel flach statt gestapelt aufs Band legen
- Zahlungsmittel bereithalten, späte Entscheide vermeiden
Lange Schlangen an der Supermarktkasse kosten nach Feierabend Nerven und Zeit. Mit ein paar einfachen Handgriffen geht das Bezahlen aber deutlich schneller. Ein Supermarkt-Mitarbeiter verrät, worauf es auf dem Kassenband wirklich ankommt.
Barcode nach unten drehen
Ein besonders praktischer Kniff betrifft die Ausrichtung der Ware: Bei vielen modernen Bandkassen lohnt es sich, die Produkte so hinzulegen, dass der Barcode direkt nach unten zeigt. Muss das Personal jeden Artikel erst drehen, summiert sich dieser Aufwand bei einem vollen Einkaufswagen schnell auf etliche Sekunden.
Keine Produkte auf dem Förderband stapeln
Ebenfalls wichtig: Lege die Artikel flach auf das Förderband. Liegen Produkte übereinander, muss das Kassenpersonal sie einzeln anheben, um an das Gut darunter zu gelangen – das bremst den Ablauf massiv. Das Sortieren nach Lebensmittelkategorien oder das Bündeln gleicher Artikel bringt hingegen kaum Zeitgewinn, da oft jedes Produkt separat erfasst werden muss.
Portemonnaie rechtzeitig bereithalten
Der grösste Zeitfresser kommt nach dem Scannen: die Suche nach dem Portemonnaie. Halte deine Karte, Smartphone oder Bargeld schon vorher griffbereit. Übrigens: Wenn dich das Personal fragt, wie du bezahlen möchtest, dient das nicht der Neugier. Wer früh ankündigt, mit einem grossen Schein zu zahlen, ermöglicht es dem Kassierer, das Wechselgeld bereits während des Vorgangs vorzubereiten.
Entscheidungen vor der Kasse treffen
Auch Unentschlossenheit sorgt immer wieder für Verzögerungen. Wer erst am Band entscheidet, welche Artikel doch nicht mitkommen, oder an der Kasse mit der Begleitung über den Einkauf diskutiert, hält alle Hinterleute auf. Genauso wenig bringt das ständige Wechseln der Schlange – das erzeugt meist nur mehr Gedränge im Kassenbereich, anstatt Zeit zu sparen.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.