Wichtige Technik im Hintergrund
Das macht die Berner Frauenklinik zum Vorzeige-Spital

Im neu sanierten Marie-Colinet-Haus des Berner Inselspitals trifft Hightech auf Herzlichkeit. Es bietet modernste OPs und eine Schweizer Premiere bei der Frühgeborenenbetreuung. Für die wichtige Elektrotechnik im Hintergrund sorgen Spezialisten der BKW.
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Die ISP Electro Solutions AG, eine Konzerngesellschaft der BKW, sorgt in der Frauenklinik für Strom.
Foto: Remo Buess
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von BKW

Wer operiert werden muss, ist froh, wenn der Operationssaal dem allerneusten Standard entspricht. Und wer ein Kind bekommt, schätzt es, wenn das grosse Ereignis in einem schönen Ambiente und mit genügend Privatsphäre stattfinden kann. Das modernisierte Marie-Colinet-Haus des Berner Inselspitals bietet beides. Und noch mehr: Wenn dort am Montag, 24. August 2026, die frisch sanierte Frauenklinik ihren Betrieb aufnimmt, wird auch die erste Abteilung für Frühgeburten in der Schweiz eröffnet, die über spezielle Eltern-Kind-Einheiten verfügt. Eine Premiere. Am 6. September 2026 nimmt zudem gleichenorts die Augenklinik ihre Arbeit auf.

Die Sanierung hat sechs Jahre gedauert. Mittendrin: eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus der ISP Electro Solutions AG, einer Konzerngesellschaft der BKW, und Equans Switzerland. Die ISP hatte dabei die Führung inne.

Lebenswerte Lebensräume

Die BKW bietet mit ihrem Netzwerk und ihrer Expertise zukunftsgerichtete Lösungen in Bereichen wie Energie, Infrastruktur und Gebäudetechnik. Aus einem Guss. Fachspezialistinnen und Fachspezialisten planen und realisieren mit Leidenschaft und warten umfassende Installationen. 

Die BKW bietet mit ihrem Netzwerk und ihrer Expertise zukunftsgerichtete Lösungen in Bereichen wie Energie, Infrastruktur und Gebäudetechnik. Aus einem Guss. Fachspezialistinnen und Fachspezialisten planen und realisieren mit Leidenschaft und warten umfassende Installationen. 

Patientenzimmer nachgebaut

Bevor die Modernisierung im grossen Stil losging, hatten sich die Experten in kleinerem Rahmen minutiös vorbereitet. «Wir haben in einem anderen Gebäude ein Musterzimmer errichtet, in das wir alles eingebaut haben, was in ein Patientenzimmer gehört», erzählt Raphael Reusser, Bereichsleiter Regionale Projekte bei der ISP.

Neben Wasser, Heizung, Kühlung und Lüftung erhielt das Musterzimmer auch ein elektrisches Patientenbett und ein funktionierendes WC mit Notfallknopf. Installiert wurden zudem das Pflegerufsystem, ein Versorgungskanal für Medizinalgas, eine Steuerung für Storen und Fernseher sowie Netzwerkanschlüsse. «In Patientenzimmern hat man sehr viele Leitungen. Es ging darum, herauszufinden, ob alle Platz haben, gerade auch in den Wänden, und ob sich alles wie erwünscht bewährt.»

Besichtigten gemeinsam die neue Klinik (v. l.): Robert Itschner, CEO der BKW, Raphael Reusser von der ISP, einer Konzerngesellschaft der BKW, und Abel Müller-Hübenthal, Direktor Immobilien und Betrieb am Inselspital.
Foto: Remo Buess

Bei einer Sanierung müsse sehr präzise geplant werden, betont der Fachmann. Denn bei bestehenden Gebäuden sind die Platzverhältnisse vorgegeben: «In einem Neubau macht man einfach die Raumhöhe ein bisschen grösser oder passt den Grundriss an. Bei einer Sanierung ist das meistens nicht möglich.»

Ein Musterzimmer hat zudem den Vorteil, dass der technische Dienst und das medizinische Personal die Einrichtung im Vorfeld prüfen und ihre Bedenken und Ideen anbringen können. So kann alles passgenau errichtet werden.

Was steckt drin?

Bei der Sanierung der Frauenklinik des Berner Inselspitals haben die Fachkräfte der BKW einiges an Material verbaut. Darunter sind:

  • 650 Kilometer Stark- und Schwachstromkabel, davon 200 Kilometer Netzwerkkabel

  • 4000 Netzwerkanschlüsse
  • 3900 Steckdosen

  • 2141 Brandmelder

Bei der Sanierung der Frauenklinik des Berner Inselspitals haben die Fachkräfte der BKW einiges an Material verbaut. Darunter sind:

  • 650 Kilometer Stark- und Schwachstromkabel, davon 200 Kilometer Netzwerkkabel

  • 4000 Netzwerkanschlüsse
  • 3900 Steckdosen

  • 2141 Brandmelder

Höchste Präzision auch in den OPs

Generell liegt der Fokus bei allen Arbeiten in einem Spital auf Präzision und technischer Zuverlässigkeit. Alles muss reibungslos und verlässlich funktionieren – nicht nur in den Patientenzimmern, sondern auch in den Operationssälen. Diese weisen in Sachen Strom eine Besonderheit auf: «OPs haben ihre eigene Stromversorgung. Sie ist vom Haus- beziehungsweise vom öffentlichen Netz getrennt.» Den Sicherungen vorgelagert ist eine kontinuierliche Fehlerüberwachung. «Sollte eine Unregelmässigkeit auftreten, wird diese sofort angezeigt, ohne dass der Strom unterbrochen wird. So bleiben die Versorgung für die medizinischen Geräte und die Beleuchtung jederzeit stabil», erklärt Reusser.

Er habe schon viele Projekte realisiert, darunter bereits mehrere Spitalprojekte, meint der Experte weiter. «Wenig ist in unserer Branche diverser als die Arbeit in einem Operationssaal.» Spannend und anspruchsvoll zugleich.

Eindrücklich: Die neuen Operationssäle.
Foto: Remo Buess

Viel Manpower auf sechs Stockwerken

Herausfordernd war auch die Grösse des Projekts. «Es ist ein Haus mit insgesamt neun Stockwerken. Wir haben bei den sechs Stockwerken die Elektroinstallationen gemacht, in denen effektiv der Spitalbetrieb stattfindet.»

Dazu brauchte es einiges an Manpower. In Spitzenzeiten waren 70 Leute vor Ort. Neben den Mitarbeitenden der ISP kamen Fachkräfte aus der gesamten Arbeitsgemeinschaft sowie Subunternehmen und Temporärpersonal zum Einsatz. Unterstützung erhielt das Projekt zudem von der swisspro NW AG, einem weiteren Unternehmen aus dem BKW-Netzwerk. Alle erfolgreich zu koordinieren und gemeinsam Spitzenarbeit abzuliefern, ist keine Selbstverständlichkeit. Doch Raphael Reusser ist stolz: «Es war eine konstruktive, partnerschaftliche Zusammenarbeit. So konnten wir unsere hohen Qualitätsstandards erfüllen. Alles ist sauber installiert und läuft. Ebenso zielführend war die gute Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft, dem Inselspital.»

Das Herzstück: Stephan Zwahlen (r.), Bauleitender Monteur bei der ISP, erklärt, wie die Verteilanlage funktioniert.
Foto: Remo Buess

Zufriedener CEO, zufriedene Kundschaft

Kurz vor der offiziellen Eröffnung am 12. Juni 2026 und dem Tag der offenen Tür am 13. Juni fand nun eine interne Begehung der sanierten Frauenklinik statt. Neben Robert Itschner, CEO der BKW, inspizierte auch Abel Müller-Hübenthal, Direktor Immobilien und Betrieb der Insel-Gruppe, die neu sanierten Räumlichkeiten. «Komplexe Projekte setzen partnerschaftliche Zusammenarbeit voraus. Das fordert beiden Seiten viel ab», betonte Letzterer. «Die BKW hat diese Werte in dieses komplexe Projekt eingebracht und mit Qualität und Zuverlässigkeit zum Erfolg des Projekts beigetragen.» 

Worte, die Robert Itschner freuen: «Unsere Fachkräfte beweisen immer wieder, dass sie auch anspruchsvolle, komplexe Projekte problemlos meistern.»

Raphael Reusser schätzt das Lob und den Besuch seines obersten Chefs. «Es ist eine Anerkennung für das ganze Team, wenn die Konzernleitung das fertige Projekt besichtigt», meint er. «Besonders für die Mitarbeitenden, die täglich auf der Baustelle standen, ist dieser Besuch ein Zeichen der Wertschätzung.»

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

Kontakt: E-Mail an Brand Studio

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