In viele Fällen bleibt eine Hypertonie oft über längere Zeit unentdeckt. Die Betroffenen leben dabei über einen längeren Zeitraum mit Bluthochdruck. Symptome oder Beschwerden haben sie keine. Genau das aber macht die Krankheit gefährlich. Schon nur leicht erhöhte Blutdruckwerte können nämlich über längere Zeit das Gefässsystem schädigen. Besonders gefährdet sind Personen, die weitere Risikofaktoren wie erhöhte Cholesterinwerte, Arteriosklerose oder Diabetes aufweisen. Auch Menschen, die bereits einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatten, gelten als Risikogruppe.
Wie entsteht Blutdruck?
Damit das Blut die Organe und das Gewebe erreicht, muss es durch das Gefässsystem gepumpt werden. Dazu steht das System unter Druck. Der Blutdruck ist also überlebenswichtig. Damit dieser Druck entsteht sind zwei Mechanismen erforderlich. Zum einen das rhythmische Pumpen des Herzens, zum anderen der Widerstand der Gefässwände.
Durch die Kontraktion des Herzmuskels wird das Blut durch den Körper gepumpt. In dem Moment entsteht auch der höhere Blutdruck. Wenn sich das Herz in der Folge entspannt, füllt es sich wieder mit Blut und der Blutdruck geht langsam zurück - jedoch nie auf Null. Dafür sorgt der Widerstand der Gefässwände.
Gemessen wird jeweils der oberste (Systole) und der unterste Wert (Diastole) des Blutdruckes und zwar in «Millimeter Quecksilbersäule» (mmHg).
Welche Werte sind normal?
| systolischer Wert | diastolischer Wert | |
|---|---|---|
| optimaler Blutdruck | unter 120 mmHg | unter 80mmHg |
| normaler Blutdruck | 120-129 mmHg | 80-84 mmHg |
| hoch normaler Blutdruck | 130-139 mmHg | 85-89 mmHg |
| leichter Bluthochdruck | 140-159 mmHg | 90-99 mmHg |
| mässiger Bluthochdruck | 160-179 mmHg | 100-109 mmHg |
| schwerer Bluthochdruck | ab 180 mmHg | ab 110 mmHg |
Zu hoher Bluthochdruck
Unter Hypertonie oder eben Bluthochdruck leidet man, wenn die Werte über 140/90 mmHg liegen - auch nur wenn einer der beiden darüber liegt. Es ist jedoch normal, dass die Werte im Verlauf eines Tages schwanken. So wird die Diagnose Hypertonie erst gestellt, wenn drei Mal an drei verschiedenen Tagen zu verschiedenen Zeit erhöhte Werte festgestellt wurden.
Ein Blutdruck von 120/80 mm Hg gilt als normal. Liegen die Werte wiederholt bei 140/90 mm Hg oder höher, leidet man unter Bluthochdruck. Fachbegriff: Hypertonie (Hyper = über). Bluthochdruck darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn er kann zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Erhöht ist dieses Risiko bei Menschen, die unter massivem Übergewicht, Diabetes vom Typ 2 oder chronischer Niereninsuffizienz leiden. In solchen Fällen verschreibt der Arzt Medikamente gegen den Bluthochdruck.
Liegen die Blutdruckwerte unterhalb von 100/60 mm Hg, ist der Blutdruck zu tief. In solchen Fällen spricht man von Hypotonie (Hypo = unter). Betroffenen wird oft schwarz vor Augen, wenn sie schnell aufstehen. Es kann auch zu Ohnmachtsanfällen kommen. Ein zu tiefer Blutdruck ist weniger gefährlich als ein zu hoher, allerdings können sich Betroffene bei Stürzen verletzen.
Ein Blutdruck von 120/80 mm Hg gilt als normal. Liegen die Werte wiederholt bei 140/90 mm Hg oder höher, leidet man unter Bluthochdruck. Fachbegriff: Hypertonie (Hyper = über). Bluthochdruck darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn er kann zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Erhöht ist dieses Risiko bei Menschen, die unter massivem Übergewicht, Diabetes vom Typ 2 oder chronischer Niereninsuffizienz leiden. In solchen Fällen verschreibt der Arzt Medikamente gegen den Bluthochdruck.
Liegen die Blutdruckwerte unterhalb von 100/60 mm Hg, ist der Blutdruck zu tief. In solchen Fällen spricht man von Hypotonie (Hypo = unter). Betroffenen wird oft schwarz vor Augen, wenn sie schnell aufstehen. Es kann auch zu Ohnmachtsanfällen kommen. Ein zu tiefer Blutdruck ist weniger gefährlich als ein zu hoher, allerdings können sich Betroffene bei Stürzen verletzen.