Bei einem Notfall denkt niemand zuerst an die Kosten. Warum ist Ihr Credo «Andere retten, wir versichern» gerade in diesem Moment so entscheidend?
Florian Obrist: Rettungsorganisationen leisten Hilfe. Wir sichern die Kosten ab, damit nach dem Notfall nicht noch eine finanzielle Zusatzbelastung dazukommt. Konkret geht es um Rettungskosten und medizinische Rückholungen, also um Leistungen, bei denen es schnell teuer werden kann und viele erst merken, dass ihre Absicherung nie wirklich sauber geklärt war.
Wer sich bei Ihnen versichert, reduziert das Risiko unangenehmer Kostenüberraschungen also deutlich?
Genau darum geht es. Wir schliessen jene Lücken, die nach Leistungen der Grundversicherung oder der Unfallversicherung nicht oder nur teilweise gedeckt sind.
Was ist SOS 144 für ein Unternehmen?
SOS 144 ist ein spezialisierter Versicherungsanbieter mit klarem Fokus auf Rettungskosten und medizinische Rückholungen. Unser Anspruch ist nicht einfach, eine weitere Police anzubieten, sondern ein Thema verständlich und sauber zu lösen, das viele Menschen unterschätzen, bis es ernst wird. Wir wollen dort Orientierung schaffen, wo im Markt oft Unsicherheit herrscht. Deshalb stehen für uns drei Dinge im Zentrum: klare Deckungen, verständliche Kommunikation und eine verlässliche Abwicklung im Ernstfall.
Wo entstehen bei den meisten Menschen die grössten Unklarheiten?
Die grössten Unklarheiten entstehen bei der Frage, was im Ernstfall tatsächlich gedeckt ist. Viele Menschen wissen nicht, dass die Grundversicherung der Krankenkasse bei Rettungskosten in der Schweiz nicht die ganzen Kosten übernimmt, sondern nur einen Teil. Noch weniger bekannt ist, dass bei einer medizinischen Rückholung aus dem Ausland in der Regel gar keine Deckung besteht. Diese Lücken werden oft erst sichtbar, wenn es bereits teuer geworden ist.
Die SOS 144 Rettungskarte übernimmt bei Unfall und Krankheit alle Rettungskosten, die nicht durch die Grundversicherung gedeckt sind. Kinder sind in der Familienpolice mitversichert, solange sie im gleichen Haushalt leben, unabhängig ihres Alters. Das ist im Paket SOS 144 Plus dabei:
- Rettung: unbegrenzt, weltweit
Repatriierung: unbegrenzt, weltweit
Bergung: bis 30'000 Franken, weltweit
Für 65 Franken (Einzelpolice) oder 99 Franken (Familien-/Paarpolice) erhältlich. Mehr Informationen unter www.sos144.ch oder telefonisch unter +41 31 914 41 44 und 0800 014 400.
Die SOS 144 Rettungskarte übernimmt bei Unfall und Krankheit alle Rettungskosten, die nicht durch die Grundversicherung gedeckt sind. Kinder sind in der Familienpolice mitversichert, solange sie im gleichen Haushalt leben, unabhängig ihres Alters. Das ist im Paket SOS 144 Plus dabei:
- Rettung: unbegrenzt, weltweit
Repatriierung: unbegrenzt, weltweit
Bergung: bis 30'000 Franken, weltweit
Für 65 Franken (Einzelpolice) oder 99 Franken (Familien-/Paarpolice) erhältlich. Mehr Informationen unter www.sos144.ch oder telefonisch unter +41 31 914 41 44 und 0800 014 400.
Helikopter oder Ambulanz: Was wird am meisten unterschätzt?
Ganz klar die Ambulanz. In der öffentlichen Wahrnehmung denken viele bei Rettungskosten zuerst an den Helikopter, weil er emotional präsenter ist. Im Alltag ist es aber viel häufiger die Ambulanz, die zum Einsatz kommt. Genau deshalb wird sie finanziell oft unterschätzt. Was viele zudem nicht wissen: Bei einem Helikoptereinsatz wird nicht selten gleichzeitig auch eine Ambulanz aufgeboten. Es geht also oft nicht um entweder – oder, sondern um beides. Und beides verursacht Kosten. Wer sich mit dem Thema Rettungskosten beschäftigt, sollte deshalb nicht nur an spektakuläre Einzelfälle denken, sondern an die reale Versorgung im Alltag. Genau dort entstehen die häufigsten Fälle und dort liegt oft auch das grösste Missverständnis.
Was sind die finanziellen Folgen, wenn man diese Lücken erst im Ernstfall merkt?
Dann wird aus einem Notfall schnell ein zweites Problem: ein finanzielles. Viele unterschätzen, wie rasch bei einem Rettungseinsatz relevante Kosten entstehen können. Bereits ein Ambulanzeinsatz kann je nach Situation schnell zwischen rund 900 und 2000 Franken kosten. Kommt ein Rettungshelikopter dazu, wird es in der Regel nochmals deutlich teurer. Noch höhere Beträge entstehen, wenn zusätzliche Leistungen oder gar eine Rückholung aus dem Ausland notwendig werden. Die eigentliche Herausforderung ist, dass solche Kosten genau dann entstehen, wenn Betroffene ohnehin in einer Ausnahmesituation sind. Zur gesundheitlichen Belastung kommt dann plötzlich auch noch finanzieller Druck hinzu. Genau das sollte im Ernstfall nicht passieren.
Was wissen die wenigsten zu den Kosten bei einer Rückführung aus dem Ausland?
Zum Glück sind medizinische Rückholungen aus dem Ausland vergleichsweise selten. Wenn sie aber notwendig werden, können die Kosten schnell sehr hoch ausfallen – im Einzelfall sogar sechsstellig. Vielen Menschen ist nicht bewusst, welches Risiko sie eingehen, wenn sie auf Reisen in diesem Bereich nicht entsprechend versichert sind. Gerade deshalb sollte man das Thema nicht unterschätzen. Im Ernstfall geht es nicht nur um Organisation und Gesundheit, sondern oft auch um die Frage, wer diese Kosten trägt.
Was sagen Sie zu Personen, die sagen, für eine Versicherung bezahlt man nur und braucht sie nicht?
Eine Versicherung ist kein Produkt, das man abschliesst, weil man es ständig nutzen möchte. Sie ist eher wie ein Sicherheitsgurt im Auto: Man hofft, dass man ihn nie wirklich braucht. Aber wenn etwas passiert, ist man froh, dass er da ist. Genauso ist es auch mit einer Versicherung. Solange nichts passiert, wirkt es vielleicht so, als bezahle man nur. Tritt aber etwas ein, zeigt sich sehr schnell, dass Vorsorge oft deutlich günstiger ist als eine böse Überraschung.
Das Bild mit dem Sicherheitsgurt leuchtet ein. Aber spätestens bei den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) hört das Verständnis bei vielen auf. Wie wollen Sie verständlich sein, wenn das Kleingedruckte für Laien meistens eine Fremdsprache ist?
AVB müssen juristisch sauber sein, aber aus Kundensicht zählt vor allem eines: Versteht man, was versichert ist und was nicht? Genau dort beginnt für mich echte Kundenorientierung. Unser Anspruch ist, Komplexität nicht zu verstecken, sondern verständlich zu machen – mit klarer Sprache, konkreten Beispielen und einer Beratung, die Orientierung gibt.
Was zeichnet SOS 144 aus?
Was SOS 144 auszeichnet, ist unser klarer Fokus und unsere Unabhängigkeit. Andere retten, wir versichern, genau das bringt unser Angebot auf den Punkt. Wir versichern die Kosten unabhängig davon, welche Organisation hilft und ob der Notfall in der Schweiz oder im Ausland passiert.
Wer berät bei SOS 144 – und wie sichern Sie Qualität?
Bei uns beraten qualifizierte Fachpersonen. Alle Mitarbeitenden sind VBV-zertifiziert, wir investieren laufend in Weiterbildung und arbeiten mit klaren Standards. Gleichzeitig messen wir die Kundenzufriedenheit regelmässig, weil für uns nicht nur Fachwissen zählt, sondern auch, wie unsere Beratung und unser Service tatsächlich erlebt werden.
Weshalb sollte ich mir das Angebot von SOS 144 ansehen?
Weil man damit ein Thema sauber klärt, das viele unterschätzen, bis es ernst wird. Rettungskosten und medizinische Rückholungen können schnell sehr hoch werden, und viele wissen nicht genau, wie sie in solchen Fällen tatsächlich abgesichert sind. Wer sich unser Angebot ansieht, schafft Klarheit, erkennt mögliche Lücken und kann besser einschätzen, ob die bestehende Absicherung wirklich zur eigenen Situation passt.
Und wenn ich bereits eine Police habe: Warum soll ich SOS 144 trotzdem prüfen?
Weil bei Versicherungen nicht einfach zählt, ob man bereits eine Police hat, sondern was diese im Detail wirklich abdeckt. Unterschiede bei Leistungen, Limiten und Bedingungen zeigen sich oft erst auf den zweiten Blick. Genau deshalb lohnt sich eine Prüfung. Und wenn jemand bereits anderswo passend versichert ist, ist das für uns genauso in Ordnung. Uns geht es um ehrliche Beratung und einen transparenten Vergleich, nicht um einen Abschluss um jeden Preis.
Was ist Ihre persönliche Motivation mit SOS 144?
Meine persönliche Motivation ist sehr klar: Niemand sollte im Notfall zögern, Hilfe zu holen, weil im Hinterkopf die Angst vor hohen Kosten mitschwingt. Genau das darf aus meiner Sicht nicht passieren. Mit SOS 144 wollen wir deshalb nicht einfach nur Versicherungsschutz bieten, sondern Verantwortung übernehmen, aufklären und bei einem oft unterschätzten Thema für mehr Klarheit sorgen. Mein Anspruch ist, dass wir in diesem Bereich für Transparenz, Verlässlichkeit und Lösungen stehen, auf die sich Menschen im Ernstfall wirklich verlassen können.
Krankentransporte: Wenn für die Fahrt zu einer Behandlung aus medizinischen Gründen ein spezielles Transportmittel nötig ist (z. B. Ambulanz) oder der Gesundheitszustand der Patienten und Patientinnen einen Transport mit einem öffentlichen oder privaten Transportmittel nicht erlaubt, wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) die Hälfte der Kosten bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von 500 Franken vergütet.
Rettungen: Wird eine Person aus einer Gesundheit und Leben akut bedrohenden Situation befreit und notfallmässig der nächstgelegenen geeigneten medizinischen Behandlung zugeführt, übernimmt die OKP die Hälfte der Kosten bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von 5000 Franken. Diese Regelung gilt nur für Rettungen in der Schweiz.
Krankentransporte: Wenn für die Fahrt zu einer Behandlung aus medizinischen Gründen ein spezielles Transportmittel nötig ist (z. B. Ambulanz) oder der Gesundheitszustand der Patienten und Patientinnen einen Transport mit einem öffentlichen oder privaten Transportmittel nicht erlaubt, wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) die Hälfte der Kosten bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von 500 Franken vergütet.
Rettungen: Wird eine Person aus einer Gesundheit und Leben akut bedrohenden Situation befreit und notfallmässig der nächstgelegenen geeigneten medizinischen Behandlung zugeführt, übernimmt die OKP die Hälfte der Kosten bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von 5000 Franken. Diese Regelung gilt nur für Rettungen in der Schweiz.
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
Kontakt: E-Mail an Brand Studio
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