Ex-Skistar und Hörakustik-Meister Silvan Zurbriggen
«Es ist extrem einfach, sich beim Hören selbst zu belügen»

Schweizweit leiden 1,3 Millionen Menschen an Hörverlust, viele versuchen es zu verstecken. Ex-Skistar und Hörakustik-Meister Silvan Zurbriggen verrät, mit welchen Tricks wir uns selbst täuschen, wo KI hilft und wie wir unsere Ohren schützen können.
Ex-Skistar Silvan Zurbriggen ist Hörakustik-Meister und arbeitet seit mehr als neun Jahren bei Neuroth.
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von Neuroth

Wer den Fernseher immer lauter dreht, dem Gesprächspartner angestrengt auf die Lippen starrt oder bei Gesprächen plötzlich pausenlos das Wort ergreift, täuscht nicht nur sein Umfeld, sondern vor allem sich selbst. Grob gerechnet jede siebte Person in der Schweiz leidet unter einer Hörbeeinträchtigung. Dennoch wird das Thema in der Gesellschaft oft weggelächelt oder ignoriert.

Ein Sehfehler lässt sich kaum leugnen. Wer die Zeitung nicht mehr lesen kann, muss eine Brille tragen. Beim Gehör schleicht sich das Problem jedoch auf leisen Sohlen an, und Betroffene werden zu Meistern der Tarnung. «Beim Hören ist es so, dass man sehr gut tricksen kann», sagt Silvan Zurbriggen. Der Ex-Skistar und Hörakustik-Meister kennt die Tricks aus seiner Arbeit bei Neuroth. «Man dreht beim Fernseher die Lautstärke immer mehr auf oder achtet bei Gesprächen auf einmal auf die Lippenbewegungen des Gegenübers.» Manche fangen sogar an, bei Unterhaltungen extrem viel zu reden, damit das Gegenüber gar nicht erst zum Zug kommt. Und wiederum andere ziehen sich schleichend aus der Gesellschaft zurück.

Das Gehirn muss kompensieren

«Man merkt eine Hörbeeinträchtigung eigentlich daran, dass man in Gesprächen immer wieder nachfragen muss oder dass man sich stark konzentrieren muss, um die andere Person zu verstehen», sagt Zurbriggen. Das Tückische daran: Das Hauptproblem ist meist nicht, dass man überhaupt nichts mehr hört, sondern dass das Sprachverstehen nachlässt. Fehlen gewisse Frequenzen, verliert die Sprache an Klarheit. Das Gehirn fängt an, den Sinn von Sätzen zu erraten.

Aus dem Satz «Das Kind spielt im Sand» wird ohne ein entsprechendes Bild dazu aus «Sand» schnell «Land». «Das Gehirn muss ständig kompensieren, was enorm viel Energie kostet», sagt Zurbriggen. Feine Sprachanteile und Konsonanten wie f, s, t, h und k gehen bei einer Hörbeeinträchtigung als Erste verloren.

Hören neu erleben – mit modernster High-End-Technologie
Phonak

Der Hörakustik-Spezialist Neuroth bietet die Möglichkeit, Hörgeräte mit modernster High-End-Technologie im Alltag unverbindlich und kostenlos zu testen. Nach einer persönlichen Höranalyse wird die Hörlösung individuell angepasst und kann in realen Hörsituationen im Alltag erlebt werden. Ein Termin kann unter der kostenlosen Kundendienstnummer 00800 8001 8001 oder auf neuroth.com vereinbart werden.

Phonak

Der Hörakustik-Spezialist Neuroth bietet die Möglichkeit, Hörgeräte mit modernster High-End-Technologie im Alltag unverbindlich und kostenlos zu testen. Nach einer persönlichen Höranalyse wird die Hörlösung individuell angepasst und kann in realen Hörsituationen im Alltag erlebt werden. Ein Termin kann unter der kostenlosen Kundendienstnummer 00800 8001 8001 oder auf neuroth.com vereinbart werden.

Wer zu lange wartet, riskiert eine sogenannte Hörentwöhnung. Das Gehirn verlernt schlichtweg die Sprachverarbeitung im Lärm. «Wenn die Hörentwöhnung fortgeschritten ist, wird auch mit dem Hörsystem nur noch das möglich sein, was die Verarbeitung vom Gehirn her hergibt», warnt Zurbriggen.

Anzeichen für eine Hörbeeinträchtigung im Alltag gibt es viele. «Manche drehen unbewusst das dominante Ohr nach vorne oder antworten nicht, wenn man sie von hinten anspricht», erklärt Zurbriggen. Doch nicht jeder Verdacht bestätigt sich. Der Hörakustik-Meister schickt pro Monat zwei bis fünf Kundinnen und Kunden wieder nach Hause, weil ihr Gehör völlig intakt ist.

«Viele junge Leute haben heute das Gefühl, sie würden nicht gut hören. Das kommt auch daher, dass sehr viel Leistungsdruck im Alltag vorhanden ist», so Zurbriggen. Unschärfen in extrem komplexen Lärmsituationen seien jedoch völlig normal.

Hören und verstehen bedeutet Lebensqualität

Liegt eine Hörminderung vor, bringt ein Hörgerät massiv Lebensqualität zurück. «Das ist für mich die Faszination an diesem Beruf», sagt Zurbriggen. «Ich habe schon Freudentränen und Umarmungen erlebt. In dem Moment, in dem ich das System einschalte, merken die Leute: Die Klarheit ist wieder da.»

Auch Berufstätige, die nach unzähligen Online-Konferenzen abends erschöpft sind, erfahren durch die Entlastung des Gehirns auf einmal viel mehr Gelassenheit. Selbst bei Tinnitus-Betroffenen kann eine Anpassung Linderung bringen. Hörgeräte gleichen eine oft unbemerkte Schwerhörigkeit aus, wodurch das Gehirn wieder natürliche Aussengeräusche verarbeitet und der Tinnitus in den Hintergrund treten kann.

KI-Prozessor filtert Lärm innerhalb von 10 Millisekunden

Lange Zeit gerieten Hörgeräte in belebten Restaurants oder bei Familienfeiern an ihre Grenzen. Neue High-End-Systeme wie das «Phonak Infinio Ultra Sphere» setzen nun auf künstliche Intelligenz. Neben dem normalen Hörchip arbeitet ein separater KI-Prozessor. «Der Chip hat die Fähigkeit, den Lärm in Echtzeit zu erkennen. Das heisst, der neue Chip führt 7,7 Millionen Operationen pro Sekunde durch und kann den Signal-to-Noise-Ratio (SNR, deutsch: Signal-Rausch-Verhältnis) um 10,2 Dezibel verbessern», erklärt Zurbriggen. Das führt zu mehr Sprachklarheit, selbst in lärmigen Situationen. In einem lauten Café beispielsweise erkennt das System die unterschiedlichen Wellenmuster von Lärm und Sprache. «Der Umgebungslärm wird drastisch abgesenkt, während die menschliche Stimme glasklar verständlich bleibt.»

Um die perfekte Lösung zu finden, bietet Neuroth Testtage an, an denen Interessierte die Hörgeräte kostenfrei und unverbindlich im eigenen Alltag ausprobieren können. «Man kann die Hörgeräte unverbindlich und kostenlos bis zu 30 Tage lang testen», betont Zurbriggen. Schliesslich trage man ein Hörsystem über einen Zeitraum von fünf bis sechs Jahren, bis man ein neues anschaffen muss. Die Entscheidung für ein hochmodernes High-End-Gerät oder ein einfaches Modell fällt immer individuell anhand der persönlichen Bedürfnisse und des Budgets.

Vom Weltcup-Podest zum Teamleiter

Vor elf Jahren trat der Oberwalliser vom Profi-Skisport zurück. Nach der Wirtschaftsmatura und einer Station auf der Bank absolvierte Zurbriggen die dreijährige Ausbildung zum Hörakustiker und legte die Meisterprüfung ab. Seit mehr als neun Jahren arbeitet er bei Neuroth und betreut mittlerweile 15 Mitarbeitende. Der Wechsel vom Einzelsportler zum Teamplayer begeistert ihn bis heute. «Es ist toll, mit Menschen zusammenzuarbeiten, in einem Team etwas bewegen zu können und Kundinnen und Kunden Lebensqualität zurückzugeben.»

Besonders am Herzen liegt dem ehemaligen Skistar das Thema Prävention. Neuroth deckt von Arbeitsgehörschutz über Musik-, Schlaf-, Schwimm- und Jagdgehörschutz bis hin zu Spezialanfertigungen alles ab. «Was ich besonders den Jungen immer wieder mit auf den Weg gebe, ist, dass sie ihrem Gehör Sorge tragen sollen», sagt Zurbriggen. «Schützt eure Ohren an Konzerten oder wenn nötig bei der Arbeit mit einem Hörschutz. Das Gehör haben wir nur einmal, das unterschätzen leider viele.»

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

Kontakt: E-Mail an Brand Studio

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