Darum gehts
- 681 Teilnehmer an unserem Wettbewerb «Schönster Garten der Schweiz» 2026
- Gewinner erhalte 1000 Franken, ein E-Bike und eine Trophäe
- Onlinevoting läuft bis 20. September auf garten.landliebe.ch
Wir sind begeistert! 681 Naturfans haben sich an unserem landesweiten Wettbewerb «Der schönste Garten der Schweiz» beteiligt, den wir heuer mit unserer Partnerin Landi zum ersten Mal durchführen. Für das grosse Interesse möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken! Auch die Vielfalt der eingereichten Projekte ist atemberaubend. Grosse und kleine Anlagen, Oasen mit exotischen oder heimischen Gewächsen, manche wild und bunt, andere akkurat durchkomponiert, fast alle Facetten der Gartenkunst sind unter den Bewerbungen zu finden. Wunderbar!
Entsprechend schwierig gestaltete sich die Aufgabe für unsere vierköpfige Jury, je drei besonders überzeugende Balkone/Terrassen und Gärten aus den vielen Bewerbungen zu wählen und diese ins Rennen um das Siegerpodest und die ausgeschriebenen Preise zu schicken. Zur Erinnerung: Den Gewinnern und Gewinnerinnen der beiden Kategorien winken jeweils ein 1000-Franken-Gutschein der Landi und ein E-Bike Trelago City II im Wert von 1199 Franken. Darüber hinaus werden sie mit einer goldenen Giesskannen-Trophäe und einer mehrseitigen Reportage in der LandLiebe-Ausgabe vom 26. November 2026 belohnt.
Die Qual der Wahl
Die Mitglieder unserer Fachjury schauten sich die eingereichten Bilder vor dem Austausch genau an, studierten die zugehörigen Miniporträts und schickten ihre Favoriten in die Diskussionsrunde. Diese stand unter strenger Beobachtung des Produktmarketingmanagements unseres Verlags. Drei Stunden dauerte die Suche nach besonders überzeugend gestalteten, naturnahen Gärten und Balkonen/Terrassen, die ein eigenes Cachet aufweisen.
Die sechs ausgewählten Anlagen stellen wir dir nachfolgend vor, ein Balkon ist leider nicht dabei. Welche wohl siegen wird? Darüber entscheidest du. Im grossen Onlinevoting kannst du auf garten.landliebe.ch deinem persönlichen Favoriten eine Stimme abgeben. Vom 3. bis 20. September 2026 bleibt dir dafür Zeit.
Sämtliche zur Wahl stehenden Gärten und Terrassen spiegeln die Liebe der Bewerber zur Natur. Wir finden: Sie haben deine Aufmerksamkeit verdient. Nimm also kurz am Voting teil, die wenigen Klicks lohnen sich auch für dich. Unter den Abstimmenden werden fünf 200-Franken-Gutscheine der Landi verlost. Wir zählen auf deine Stimme! Hier geht es zum Voting.
Garten A: Zürich-Wiedikon – Familiengarten mit vielen Extras
Klein, aber fein. Gartenskeptiker sollten sich hüten: Lassen sie sich auf ein Gespräch mit Irina Frei (39) ein, könnte sich ihre Gesinnung leicht ins Gegenteil kehren. Denn Irina Freis Begeisterung für den grünen Bereich ist enorm ansteckend und so inspirierend wie ihr Schrebergärtchen.
Sie selbst ist der lebende Beweis dafür, dass man durchaus spät zur Liebe fürs Gärtnern finden kann. Sie kam erst vor knapp zwei Jahren in den Zürcher Familiengartenverein Wiedikon und übernahm dort eine rund zweihundert Quadratmeter grosse Parzelle. Darin vereint sie Gemüse, Kräuter und Blumen zu Gemeinschaften, die beeindruckend vielschichtig sind. Sie achtet dabei sorgsam auf das Zusammenspiel von Formen und Farben und kreiert eine Welt, die nicht nur ihr, sondern auch vielen Tieren Freude bereitet.
Inspiriert von der Natur des nahen Uetlibergs, sollte mein Garten dessen Schönheit ergänzen, sagt die Artdirektorin. Er ist nicht nur ein Essgarten, sondern auch mein Rückzugsort. Ein kreativer Spielplatz ist das Reich ebenfalls: Irina Frei probiert hier neue Ideen aus, ob im Anbau oder in der Kombination von Pflanzen. Dabei erhält sie Unterstützung aus erfahreneren Händen: Im Familiengartenverein helfen wir uns gegenseitig, tauschen Tipps und anderes aus, dieses Gemeinschaftsgefühl macht das Gärtnern für mich noch bedeutsamer. Die Pergola baute die Hobbygärtnerin erst diesen Frühling, zusammen mit ihrem Schwiegervater und weiteren Helfern. Sie fügt sich stimmig in das blühende Puzzle ein und zeugt vom formalen Feingespür der Besitzerin. Irina Freis Garten beweist, dass grosse Naturträume auf kleiner Fläche möglich sind.
Garten B: Hünibach BE – Wo es blüht, summt und brummt
Juwel mit Fernblick. Von diesem Garten aus könnte man den fernen Thunersee und die Berge des Berner Oberlands stundenlang anschmachten. Doch die Welt, die Iren Brönnimann (47) in den vergangenen dreizehn Jahren in Hünibach geschaffen hat, lenkt die Blicke allenthalben ab: Die Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren, die Farbenpracht der Stauden, das stetige Summen und Brummen, all das ist überwältigend.
Auf den siebenhundert Quadratmetern regierten einst Monotonie und lange Kirschlorbeerhecken. Die Hobbygärtnerin, die seit ihren Kindertagen die Harke schwingt, füllte die Ödnis etappenweise mit neuem Leben. Sie pflanzte Nutz- und Wildpflanzen, Heilkräuter und Stauden, legte einen Teich an. Das Miteinander bietet Holzbienen, Ringelnattern und vielen anderen Tieren ein Zuhause. Nachts tanzen gar Glühwürmchen durch die Luft.
Das verwinkelte Reich ist kein klassischer Naturgarten; der Gestaltungswille der Besitzerin ist darin gut sichtbar. Ich wollte von Anfang an ein vielfältiges, aber auch gestaltetes Paradies schaffen, sagt die Hobbygärtnerin, die als Assistentin und psychologische Prozessbegleiterin arbeitet: Ein Paradies, dessen Bereiche verschiedenen Stimmungen und Bedürfnissen entsprechen. Was treibt sie an? Die Frau überlegt kurz: Die Natur erdet mich und lässt mich durchatmen. Und das längst nicht nur, wenn sie sich an den Tisch unter dem alten Kastanienbaum setzt und ihren Blick übers Panorama schweifen lässt.
Garten C: Lufingen ZH – Gartenzimmer für Mensch und Tier
Schritt für Schritt. Lehmiger Boden, ein stark abfallender Hang, den mächtige Granitblöcke stützen, wenig Platz: Das Terrain um das neue Eigenheim von Anja Borec in der Zürcher Gemeinde Lufingen war alles andere als ideal, um darauf anspruchsvolle Gartenträume umzusetzen. Also begann sie, einen Garten zu schaffen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Tom karrte sie tonnenweise Kompost und Kies herbei, legte Terrassen an und pflanzte Bäume, Sträucher und Stauden.
Mittlerweile sind zehn Jahre verstrichen, und in dieser Zeit wuchs ein überzeugend gestaltetes zweihundert Quadratmeter grosses Reich heran, mit mehreren Sitzplätzen und diversen Gartenzimmern. Jeder Raum strahlt eine andere Atmosphäre aus, jeder ist mit viel Liebe zu Form und Details eingerichtet. Über sechshundert Stauden und zweitausend Zwiebelpflanzen füllen den Garten ganzjährig mit ihrer Pracht. Kaum gabs Bäume, Sträucher, Blumen und geschützte Ecken, füllte sich das Areal mit anderem Leben: Igel kamen, Schmetterlinge gaukelten herbei, Vögel ziehen seither im Geäst ihre Jungen auf. Wir schufen einen Ort, der offenbar nicht nur für uns schön ist, sondern auch der Natur viel bietet, das macht mich glücklich, sagt die 42-Jährige.
In besonderen Momenten geniesst sie unten auf dem Holzdeck, das zum Hanggarten führt, das Spiel der Sonnenstrahlen und denkt über neue Pläne nach. Als Nächstes will sie den Vorgarten neben dem Parkplatz anpacken.
Terrasse A: St. Gallen – Vielfalt auf hohem Niveau
Ab ins Töpfchen. Was für eine Vielfalt! Überall Wildblumen, Kräuter, Stauden. Ein bunt gemischtes Miteinander. Die Terrasse von Dani Müller (57) zeigt, dass es nicht zwingend einen Garten braucht, um die Natur vor unsere Türen zu rücken.
Die Hundertfünfundzwanzig-Quadratmeter-Terrasse liegt im fünften Stock eines Mehrfamilienhauses am Westrand der Stadt St. Gallen. Einst lag sie brach. Eine leere Betonfläche, keine Grashalme, keine Blüten. Dann zügelte die Primarlehrerin vor zwölf Jahren in die zugehörige Wohnung und brachte einen Lastwagenanhänger voller Pflanzen mit. Damit blühte die Ödnis buchstäblich auf. Unzählige Wildbienen, Hummeln und viele andere kleine Gäste finden dort seither Nahrung. Überall stehen flache Tränken mit Moos und Steinen, mehrere Bienen- und Hummelhotels bieten den Fluggästen Nistplätze.
Perfektion interessiert mich nicht, sagt die St. Gallerin unverhohlen: Ich lasse die Natur weitgehend gewähren. Manchmal wachsen in Töpfen, die sie eigentlich für andere Pflanzen reserviert hat, Vergissmeinnicht oder Mohnblumen: Solch kleine Wunder machen mich glücklich.
Dann und wann stellt sie die Behälter um, gründet neue Gemeinschaften. Folgt sie dabei einem fixen Plan? Nein, sagt sie: Der Plan folgt einzig meiner Neugier. Sie probiert aus, was ihr gefällt. Und freut sich, wenn die Natur sie überrascht.
Terrasse B: Biel BE – Logenplatz fürs pralle Leben
Ein Platz für alle. Manchmal stehen Dringlichkeiten am Anfang von etwas Besonderem. So geschehen im Bieler Multifunktionshaus, in dem Karen Widmer (55) lebt. Vor rund zwei Jahren musste das Dach des Sechzigerjahrebaus saniert werden. Dabei wuchs die Idee, die darauf liegende Terrasse zu begrünen und nachhaltig zu nutzen. Die studierte Architektin, die heute in einem Executive-Search-Unternehmen arbeitet, begleitete das Projekt vom Anfang bis zur Umsetzung.
Entstanden ist ein rund dreihundert Quadratmeter grosses Dachreich, das mitten in der Stadt Biel liegt und allen Bewohnerinnen und Bewohnern zugänglich ist, sagt die Gestalterin. Drei grosse Pflanzbecken strukturieren die Terrasse, sie liegen wie biodiverse Inseln in der Fläche. Darin wachsen klimaangepasste Pflanzen. Die Kräuter- und Blühbereiche sind insekten- und schmetterlingsfreundlich. Mit dem Wasserbecken, in dem das Regenwasser gespeichert und zur Bewässerung genutzt wird, schaffen die Pflanzbecken einen Ort des Rückzugs und der Ruhe.
Karen Widmer ist überzeugt: Urbane Grünzonen schaffen Identität, verbessern das Mikroklima und prägen die Art und Weise, wie Menschen einen Ort nutzen. In Städten können bereits kleine Eingriffe eine grosse Wirkung entfalten, sagt sie. So, wie es die Idee der ville verte et vivante, der grünen und lebendigen Stadt, vorsieht. Die Terrasse in Biel leistet einen eindrucksvollen Beitrag dazu.
Terrasse C: Zürich – Verliebt in die englische Gartenkunst
Puzzle aus hundertachtzig Töpfen. In der englischen Gartenkunst spielen Mixed Borders eine wichtige Rolle. Darunter versteht man üppige gemischte Rabatten, die Stauden, Rosen, Gehölze und einjährige Sommerblumen beinhalten. Die Pflanzen sind dabei fein säuberlich höhengestaffelt. Sven Meyerhoff (54) trug das Konzept vor dreizehn Jahren drei Stockwerke hoch auf seine Zürcher Dachterrasse und vereint Englische Rosen, Sträucher, Baum-Pfingstrosen, Dahlien, Pelargonien, Kräuter und Wildblumen nach deren Zuschnitt.
Zwar wachsen diese nicht in Beeten, sondern in Töpfen. Aber durch das dichte Zusammenspiel verschwinden die einzelnen Pflanzenkübel komplett, sagt der Stadtgärtner: Schaut man durch unsere bodentiefen Fenster, glaubt man, einen echten, eingewachsenen Garten zu sehen.
Sein Reich ist knapp hundert Quadratmeter gross und ein Tummelplatz für Vögel, Insekten, Wildbienen und Schmetterlinge. Selbstredend sind in seinem Topfgarten viele Rosen und Pfingstrosen mit offenen Blüten zu finden neben Echtem Leinkraut, Fingerhut, Orlaya und anderen Wildblumen. Damit Gartenbilder zu erschaffen und zu beobachten, wie sich diese entwickeln, vermittelt mir ein Gefühl von purem Glück, sagt der kaufmännische Angestellte. Aufgrund einer aufwendigen Gebäudesanierung musste er fast alle hundertachtzig Kübel hin- und herschieben und im Frühjahr neu ordnen. Nun strahlen seine Mixed Borders in frischem Glanz.
Welcher Garten, welche Terrasse hat es verdient, sich als «Der schönste Garten der Schweiz» zu bezeichnen? Darüber entscheidest du! Mach zwischen 3. und 20. September bei unserem grossen Onlinevoting mit. Mit etwas Glück gewinnst du dabei einen der fünf 200-Franken-Gutscheine der Landi. Hier geht es zum Voting.
Welcher Garten, welche Terrasse hat es verdient, sich als «Der schönste Garten der Schweiz» zu bezeichnen? Darüber entscheidest du! Mach zwischen 3. und 20. September bei unserem grossen Onlinevoting mit. Mit etwas Glück gewinnst du dabei einen der fünf 200-Franken-Gutscheine der Landi. Hier geht es zum Voting.
Wie kann man auch als Gartenneuling ein kleines Stück Erde nutzvoll begrünen? Gartenexpertin Scarlet Allenspach gibt Tipps und Tricks rund ums Thema Garten.
Mehr findest du in unserem Dossier «Im Beet mit Blick»
Wie kann man auch als Gartenneuling ein kleines Stück Erde nutzvoll begrünen? Gartenexpertin Scarlet Allenspach gibt Tipps und Tricks rund ums Thema Garten.
Mehr findest du in unserem Dossier «Im Beet mit Blick»