Die Römer haben ihren (damals meist sehr sauren) Wein nicht nur des Geschmackes wegen mit Gewürzen «verfeinert». Erst seit ungefähr dem Jahre 1500 wird dem Wein Schwefel zugesetzt, um ihn haltbarer zu machen. Davor war dies die Aufgabe von Honig und Zucker. Hier gibt e ein Grund-Rezept, das ich auch mit den anderen Gewürzen verfeinern könnt.
Den Wein zusammen mit den Nelken, den Zimtstangen, den Lorbeerblättern und der geschnittenen Orange (mit Schale) erhitzen.
Es ist wichtig, den Glühwein nicht allzu heiss zu kochen. Sobald das Gebräu dampft, ist es heiss genug.
Je nach Bedarf Zucker hinzufügen. Beim halbtrockenen Wein braucht man meistens nur sehr wenig Zucker.
In einer Tasse mit Zitronenscheibe heiss servieren.
Tipp: Wer will, kann nach Geschmack auch etwas nachwürzen. Die typischen Glühweingewürze sind zum Beispiel Kardamom oder Sternanis.