Boskop-Äpfel eignen sich am besten für eine Apfelwähe. Vielen schmeckt diese Sorte zu kräftig und zu säuerlich, um sie roh zu essen. Die Ernte erfolgt im Herbst, die Reife beginnt im Dezember, und die Äpfel halten sich kühl gelagert bis April/Mai, idealerweise bei 3-4 °C, um ihre Säure in Zucker umzuwandeln und sie knackig zu machen. Ideale Verwendung für Boskop ist die gute, klassische Schwiizer Öpfelwähe, denn das Fruchtfleisch bleibt beim Backen besonders kompakt und saftig. Und bitte: Lasst für einmal Zimt und Vanille aus und geniesst den umwerfenden Eigengeschmack dieses Paradeapfels.
Ein Wähenblech von 28 bis 30 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen
Den Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen.
Teig in das Wähenblech legen, den Rand hochziehen und andrücken, den Teigboden mit einer Gabel einstechen
Den Boden mit gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen bedecken.
Die Apfelspalten auf dem Teig verteilen.
In einem Messbecher Vollrahm, Ei und Zucker verrühren und den Guss gleichmässig über die Apfelspalten verteilen.
In den Ofen schieben und rund 25 Minuten backen, bis die Apfelkanten und die Teigränder schön dunkel karamellisiert sind.