PFAS, PTFE, PFOA
Was beim Kochen mit Teflon entscheidend ist

Teflonpfannen gelten bei sachgemässer Nutzung nicht als gesundheitsschädlich. Kritisch wird es vor allem bei starker Überhitzung ab rund 360 Grad, wenn sich die Beschichtung zersetzen kann.
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Teflon, Edelstahl, Gusseisern: Jede Pfanne hat Vor- und Nachteile
Foto: Shutterstock

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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Antihaftpfannen stehen seit Jahren in der Kritik. Grund dafür sind PFAS – eine Gruppe von Chemikalien, zu der auch Stoffe aus Antihaftbeschichtungen gehören. Doch sind Teflonpfannen tatsächlich gesundheitsschädlich? Entscheidend ist vor allem, wie du sie verwendest.

Ana Pesic vom serbischen Zentrum für Lebensmitteluntersuchungen betont: Eine Teflonpfanne ist nicht grundsätzlich unsicher. Es kommt auf den richtigen Umgang an. Auch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt Entwarnung. Wer die Beschichtung richtig nutzt, muss keine Angst um seine Gesundheit haben.

Überhitzung ist das grösste Risiko

Vorsicht ist bei starker Hitze geboten. Ab etwa 360 Grad Celsius kann sich PTFE – so nennt man den Kunststoff, der unter dem Markennamen Teflon bekannt ist – zersetzen und giftige Dämpfe freisetzen. Lass eine beschichtete Pfanne deshalb niemals leer auf der heissen Herdplatte stehen. Die Behörde Health Canada geht weiter und empfiehlt, Temperaturen über 260 Grad Celsius gänzlich zu vermeiden.

Sind Kratzer gefährlich?

Kratzer machen dein Essen nicht automatisch giftig. Laut BfR stellen versehentlich verschluckte, kleine PTFE-Partikel nach aktuellem Wissensstand kein Gesundheitsrisiko dar. Der Kunststoff gilt als inert: Der Körper verdaut ihn nicht, sondern scheidet ihn einfach wieder aus.

Trotzdem solltest du stark beschädigte Pfannen ersetzen. Die Antihaftwirkung lässt nach, und die Beschichtung löst sich weiter ab. Nimm Kellen aus Holz oder Plastik. So verhinderst du Kratzer.

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PTFE ist nicht dasselbe wie PFOA

Viele verwechseln PTFE und PFOA. Früher nutzten Hersteller PFOA, um Beschichtungen wie Teflon herzustellen. Aus Umwelt- und Gesundheitsgründen haben sie den Stoff inzwischen verbannt. Laut der US-Lebensmittelbehörde FDA ist PTFE in zugelassenen Pfannen fest mit der Oberfläche verbunden. Studien zeigen: Nur vernachlässigbare Mengen gehen ins Essen über.

Welches Kochgeschirr ist die beste Wahl?

Edelstahl, Gusseisen, Keramik und Antihaftpfannen haben Vor- und Nachteile. Pesic bevorzugt Edelstahl: Das Material ist langlebig, korrosionsbeständig und hitzebeständig. Gusseisen punktet mit guter Wärmespeicherung, während beschichtete Pfannen das Braten erleichtern.

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