Verband entscheidet
Trans Frauen aus englischem Fussball künftig ausgeschlossen

In England dürfen trans Frauen künftig nicht mehr am regulären Spielbetrieb der Fussballerinnen teilnehmen. Das teilt der nationale Verband FA am Donnerstag mit. Die Regelung soll am 1. Juni in Kraft treten.
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City-Spielerin Kerstin Casparij setzte sich im April bei ihrem Torjubel für die Rechte von trans Menschen ein.
Foto: Getty Images
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AFPAgence France Presse

Die FA erklärt, sie habe ihre Richtlinien nach einem Urteil des Supreme Court in Grossbritannien zum Gleichstellungsgesetz aktualisiert. Der schottische Fussballverband (SFA) teilt mit, dass er zum Start der Saison 2025/26 ein ähnliches Verbot erlassen werde.

«Wir verstehen, dass dies für Menschen, die einfach ihren Lieblingssport in dem Geschlecht ausüben möchten, mit dem sie sich identifizieren, schwierig sein wird», erklärt die FA. «Wir kontaktieren die registrierten trans Frauen, die derzeit spielen, um ihnen die Änderungen zu erklären und aufzuzeigen, wie sie weiterhin am Fussball teilnehmen können», heisst es in dem Statement weiter. 

Bereits vor dem Urteil durch den Supreme Court im April hat die FA ihre Richtlinien aktualisiert, damals war trans Frauen noch die Möglichkeit eingeräumt worden, im Frauenfussball zu spielen, sofern sie einen bestimmten Testosteronwert einhalten. Nun folgt jedoch der Ausschluss. 

Die SFA teilt in einer separaten Erklärung mit, der Vorstand habe entschieden, «dass ab Beginn der Saison 2025/26 nur noch biologische Frauen im wettbewerblichen Mädchen- und Frauenfussball spielen dürfen, der vom Scottish FA verwaltet wird». Als Erklärung führt der Verband an, dass es sich beim Fussball um eine «geschlechtsspezifische Sportart» handele.

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