Darum gehts
- Experten warnen vor Stromverbrauch durch ausgeschaltete Geräte wie Kaffeemaschinen
- «Phantom»-Verbrauch erhöht Stromrechnung um 5 bis 10 Prozent jährlich
- Geräte mit Wärmefunktion können Brände verursachen, wenn sie eingesteckt bleiben
Viele Menschen lassen elektronische Geräte eingesteckt, wenn sie nicht benutzt werden, ohne zu bedenken, dass diese weiterhin Energie verschwenden und eine potenzielle Gefahr darstellen.
Experten warnen davor, dass der sogenannte «versteckte» Verbrauch oder «Phantom-Verbrauch» fünf bis zehn Prozent der gesamten Stromrechnung ausmachen kann. Zudem erhöht dieser Standby-Modus das Risiko von Ausfällen und Bränden. Nach Einschätzung der US-Sicherheitsdienste kann die einfache Gewohnheit, «das Gerät nach Gebrauch vom Stromnetz zu trennen», diese Risiken erheblich reduzieren.
Welche Geräte bergen das grösste Risiko?
Zu den Geräten, die besonders hervorstechen, gehören solche, die Wärme erzeugen. Das sind etwa Heissluftfritteusen, Toaster und Kaffeemaschinen. Obwohl sie im ausgeschalteten Zustand harmlos erscheinen, bleiben viele von ihnen teilweise aktiv und können auf Spannungsspitzen im Stromnetz reagieren.
Heissluftfritteusen, die immer häufiger in Haushalten zu finden sind, können auch im Ruhezustand geringe Mengen Strom verbrauchen. Daher empfiehlt es sich, sie nach jedem Gebrauch vom Netz zu trennen.
Dasselbe gilt für Toaster, bei denen Speisereste und defekte Schalter in seltenen Fällen zu Überhitzung führen können.
Kaffeemaschinen, insbesondere solche mit Zeitschaltuhr, erhöhen das Risiko zusätzlich, da sie auch dann in Betrieb sein können, wenn die Bewohner schlafen. Dies gilt als «eines der risikoreichsten Szenarien für einen Küchenbrand».
Eine einfache Gewohnheit, die etwas bewirken kann
Die Lösung ist simpel: Geräte, die nicht benutzt werden, sollten konsequent vom Stromnetz getrennt werden – insbesondere nachts oder bei längerer Abwesenheit. Diese Gewohnheit reduziert nicht nur den Stromverbrauch, sondern «erhöht auch die Sicherheit im Haushalt erheblich».
Dieser Artikel ist zuerst auf blic.rs erschienen. Die serbische Newsplattform gehört wie Blick zu Ringier.