Vom Sprühnebel bis zum Tiefkühler
Leser verraten ihre Abkühltricks bei der Hitzewelle

In der Schweiz herrschen aktuell Temperaturen von über 30 Grad. Die enorme Wärme belastet die Schweizer Bevölkerung vielerorts. Was kann man tun, um das Hitzehoch zu überstehen? Unsere Community schafft Abhilfe: Das sind die Tipps und Tricks der Leserschaft.
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Es wird heiss. Der Bund warnt die Schweiz flächendeckend vor der Hitze.
Foto: Meteo Schweiz

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hitzewelle überrollt Schweiz, Bund gibt Hitzewarnung aus, Abkühlung gesucht
  • Lesertipps: kaltes Wasser, nasse Kleidung, kühle Getränke, Haus bleibt kühl
  • Seen mit tiefer Wassertemperatur als beliebtes Ziel für Abkühlung
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Alessandro KälinRedaktor Community

Schweiss, Durst und Sonnenbrand: Seit einigen Tagen überrollt eine Hitzewelle die Schweiz. Die Sonne brennt so intensiv vom Himmel, dass der Bund bereits eine Hitzewarnung herausgegeben hat. Ohne ein Anzeichen auf tiefere Temperaturen suchen Schweizerinnen und Schweizer aktuell vielerorts nach Möglichkeiten, um sich abzukühlen. 

Doch welche Möglichkeiten gibt es, um den kochend heissen Sonnenstrahlen entgegenzuwirken? Wir haben unsere Community gefragt. Unsere Leserinnen und Leser liefern ihre besten, geheimsten und obskursten Tipps und Tricks, um mit der Hitzeflut klarzukommen. Die Vorschläge sind divers.

Ab ins kühle Nass

Der Klassiker. Viele Leserinnen und Leser setzen auf die älteste aller Abkühlungen: einen Sprung ins kalte Wasser. Roland Sandmeier empfiehlt wärmstens: «Ab in den Walensee bei 15 bis 17 Grad Wassertemperatur. Bei dem Wetter am besten mehrmals am Tag.» Daniel Büeler tut es ihm gleich. Er empfiehlt: «Mit dem Stand-up-Paddle auf den See. Bei Bedarf ab ins kühle Nass. Immer noch der beste Weg, um abzukühlen.»

Lucas Nauta schafft folgendermassen Abhilfe, wenn gerade kein Gewässer zur Verfügung steht: «Ein kaltes Fussbad ist ein einfaches, wirksames Hausmittel. Es kühlt den Körper ab, fördert die Durchblutung und belebt müde Beine.» Bei Silvia Sigrist-Engler ist es nicht anders: «Ich nehme einen Kübel mit kaltem Wasser vor den Fernseher oder ins Büro und stelle meine Füsse rein. Das wirkt Wunder.»

Astrid Pfeifer hat eine handliche Lösung: «Eine Sprühflasche mit Wasser und einigen Tropfen Minzöl. Bei Bedarf Beine, Arme und Kopf damit einsprühen. Wirkt sehr effektiv.» Beat Mattle wird in harten Zeiten erfinderisch: «Wir haben in einen alten Gartenschlauch Löcher gebohrt, jetzt dient er als Sprinkler. Gut für den Rasen und die Menschen.»

Abkühlung durch nasse Kleidung

Andere Leserinnen und Leser bleiben beim Wasser, allerdings nicht auf direktem Weg. Tanja Gerster: «Ich nehme einen ausgewrungenen feuchten Waschlappen, setz mich vor den Ventilator und betupfe Körper und Gesicht leicht damit. Binnen Sekunden wird der Körper kühl.» Therese Jeanmaire schreibt: «Abends im Bett ein kühlnasses Frotteetuch in den Nacken legen. So schläft man gut!»

Fernando Garcia warnt: «Sport im Freien über die Mittagszeit vermeiden. Kopfbedeckung gegen den Sonnenstich geht auch immer, ich mache meine vorher immer nass.» Prisca Bandelier empfiehlt ebenso: «Ich muss leider draussen arbeiten. Ein in kühles Wasser getränktes T-Shirt hilft mir meistens.» Stefan Widmer ist etwas ungewöhnlicher unterwegs: «Am besten ein nasses T-Shirt anziehen. Falls das nichts bringt, einige Zeit in den Tiefkühler legen.»

Immer ein Getränk in der Hand

Bei dieser Hitze ist es besonders wichtig, den Körper genug zu hydrieren. Das sieht auch Herbert Friedli so: «Kalte Duschen und nasse Tücher gehören natürlich dazu. Aber viel Wasser zu trinken, das ist das Wichtigste!» Roman Reichmuth gibt vergleichbaren Rat: «Viel Kühles trinken und sich in kalten Ecken aufhalten. Und natürlich Pausen machen und sich erholen, damit der Körper nicht überhitzt.»

Warme Getränke können für den Körper zudem oft hilfreicher sein. Nora Zimmermann erklärt: «Warme Getränke animieren den Körper zur Hitzeabgabe. Daher viel trinken, vor allem warme Getränke wie Tee.» Anita lseli kann nur beipflichten: «Storen herunterlassen und viel ungesüssten Tee trinken!» Irina Bannwart tadelt: «Viel zu trinken ist unabdingbar. Damit meine ich aber nicht Aperol Spritz und Co., sondern lauwarmen Tee.»

Bleibt einfach drinnen

Zum Schluss bleibt einigen nur noch die Zuflucht des Eigenheims. Stefan Bachofe ist einer von ihnen: «Am besten ist es, wenn man den ganzen Tag in den eigenen vier Wänden verbringt und nicht nach draussen geht.» Adrian Herzig kommentiert: «Zu Hause alle Ventilatoren einschalten, die man hat. Ausserdem hoffen, dass man frei hat.»

Levin Keller geht präventiv vor: «Alle Rollläden runter und zumachen. Ausserdem erst in der Nacht lüften, damit es am Tag kühl ist.» Anita Saadedine tut es ihm gleich: «Morgens früh die Wohnung gut durchlüften und dann alle Storen schliessen. Vor allem auf der Sonnenseite.»

Und für den Fall, dass man das Zuhause doch mal noch für die Wocheneinkäufe verlassen muss, scherzt Peggy Zimmermann: «Ein ausgiebiges Studium samt Preisvergleichen in der Kühlabteilung der Migros, im Coop oder Denner ist sehr zu empfehlen.»

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