Darum gehts
- Hobbyfotograf Andreas Herger fotografierte die Polarlichter über der Schweiz am Sonntagabend
- Er nutzte eine Sony A7C Mark II mit f/2.8-Einstellung
- Sein Bild gewann das Community-Voting und wurde Lieblingsbild 2026
Polarlichter bei uns sind selten. Und gerade dann, wenn sie passieren, muss man spontan und startklar sein. Andreas Herger (27) war es, als sich der Himmel über der Schweiz am Sonntagabend in Grün und Magenta färbte.
Am Sonntag, kurz vor Mitternacht, hat sein Bild die Blick-Redaktion via Leserreporter erreicht. «Gegen 22 Uhr informierte mich ein Kollege, dass aktuell Polarlichter zu sehen seien», so Herger. Der 27-Jährige ist hauptberuflich Baumaschinenmechaniker und lebt im Urner Unterland. Seine Freizeit widmet er leidenschaftlich gerne der Fotografie.
See, Wasser und freie Sicht gen Norden
Der bekennende Hobbyfotograf kennt sich mit dem Fotografieren bei Nacht aus und hat auch schon bei anderer Gelegenheit Aufnahmen von Nordlichtern gemacht. In der Nacht auf Montag war es wieder so weit. Sofort habe er sich überlegt, wo in seiner Umgebung er das Lichtspektaktel am besten einfangen könnte. «Dabei hatte ich mehrere Kriterien im Kopf», rekapituliert Herger seine Gedankengänge in jener Nacht.
Der perfekte Foto-Spot sollte nicht zu weit entfernt sein, da Polarlichter manchmal nur kurz sichtbar sind und schnell wieder verschwinden können. Zudem sollte sich ein See in der Nähe befinden, um die Lichter auch im Wasser spiegeln zu können. Ganz wichtig war ihm zudem eine freie Sicht Richtung Norden.
Alles für den perfekten Schnappschuss
Nach kurzem Überlegen wusste er den perfekten Ort für seine Aufnahmen: das Seepanorama Seedorf mit Blick auf den Urnersee, einem Teil des Vierwaldstättersees. «Ich packte Kamera und Stativ und machte mich auf den Weg.» Vor Ort suchte er sich einen geeigneten Platz und baute seine Ausrüstung auf – für ihn schon fast Routine. Denn letztes Jahr sammelte der leidenschaftliche Fotograf wertvolle Erfahrungen im nordlichtverwöhnten Norwegen.
Seine treue Begleiterin: Seine Sony A7C Mark II mit einem Sigma-24–70-mm-Objektiv. Die Einstellung für den perfekten Schnappschuss: f/2.8. «Ich stellte die Belichtungszeit auf fünf Sekunden ein und öffnete die Blende so weit wie möglich», so Herger. «Nachdem alles eingestellt war, setzte ich den Fokus und machte einige Testaufnahmen, um sicherzugehen, dass alles passte.»
«Wahl zum Lieblingsbild hat mich riesig gefreut»
Dann legte er los und machte mehrere Fotos. «Später wählte ich das beste Bild aus und gab ihm in der Nachbearbeitung den letzten Feinschliff.» Dieses Bild schaffte es nicht nur in die Blick-Redaktion und war Teil der Online-Bildergalerie zum Thema. Darüber hinaus ist es in unserem Wettbewerbs-Voting zum Lieblingsbild der Community erkoren worden.
Über den Sieg freut sich Herger sehr: «Als ich erfahren habe, dass mein Foto der Polarlichter von der Community zum Lieblingsbild gewählt wurde, hat mich das riesig gefreut.» Der Gewinnerpreis: drei Monate gratis Blick+.
Neben Herger konnte sich noch jemand anderes aus der Community über diesen Preis freuen. Wir haben nämlich unter den insgesamt über 500 Personen, die abgestimmt haben, eine ausgelost. Die Voting-Gewinnerin möchte anonym bleiben.