Leser zum Schmitz-Rücktritt
«So macht man aus zwei guten Kerlen zwei Verlierer»

Pascal Schmitz hängt seine Karriere als Stadionspeaker der Lakers an den Nagel. Unter anderem war seine Beteiligung an Nati-Trainer Patrick Fischers Entlassung der Auslöser. Für die Mehrheit unserer Leserinnen und Leser ist damit noch lange nichts vergeben.
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Pascal Schmitz arbeitete neben SRF auch für die Lakers. Dieses Amt legt er nun nieder.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Pascal Schmitz tritt als Stadionspeaker bei den Rapperswil-Jona Lakers zurück
  • Grund: Kritik an Recherchen zu Nati-Trainer Fischer und Rassismusvorwürfe
  • 14 Jahre Tätigkeit enden wegen öffentlicher Proteste
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Alessandro KälinRedaktor Community

Pascal Schmitz ist nach 14 Jahren nicht mehr länger Stadionspeaker der Rapperswil-Jona Lakers. Grund für den Rücktritt des SRF-Moderators sind die negativen Reaktionen rund um seine Recherchen um Nati-Trainer Patrick Fischer. Unter anderem hatte Maler und Schauspieler Rolf Knie angekündigt, die Heimspiele der Lakers wegen Schmitz' Involvierung zu boykottieren.

Ein Artikel der «Weltwoche», der alte Facebook-Kommentare des SRF-Moderators mit rassistischen Hintergründen offenlegte, bewegte Schmitz zusätzlich zum Rücktritt. Beim SRF sind Konsequenzen bisher ausgeblieben.

«Dieser Typ sollte sofort beim SRF entlassen werden!»

Bei unseren Leserinnen und Lesern sorgt der Rücktritt für verschiedene Reaktionen. Doch für die wenigsten entschuldigt Schmitz' Umgang mit dem Ex-Nati-Trainer. Für Leser Frank Meister ist klar: «Er hätte auf seine fünf Minuten Ruhm verzichten sollen. Dann wäre Fischer noch Coach, er noch Speaker und alle würden sich auf die Heim-WM freuen.»

Beat Baur merkt an: «Der Bumerang kommt meistens zurück. Ich denke, Schmitz hätte im Stadion sowieso nicht mehr viel Rückhalt gehabt.» Auch Ben Truniger äussert Kritik: «So macht man aus zwei guten Kerlen zwei Verlierer. Ganz einfach – und tragisch.»

«Ich fordere auch von SRF harte Konsequenzen!», meldet sich Kenny Roberts. Damit steht er nicht alleine da. Pierre Bodenmüller stimmt zu: «Jetzt muss nur noch das SRF handeln, dann sind wenigstens die Konsequenzen seiner Tat korrekt.»

«Der Einzige, der betrogen hat, ist Patrick Fischer»

Trotzdem gibt es auch einige Kommentatorinnen und Kommentatoren, die Schmitz gegenüber Sympathie zeigen. Thomas Blaser bedauert seinen Rücktritt: «Das ist nicht korrekt. Er hat keinen Fehler gemacht, denn er ist nur seinem Job nachgegangen. Der Einzige, der betrogen hat, ist Patrick Fischer.»

Auch Meier Marks hat ermutigende Worte für den SRF-Moderator: «Er hat in dieser speziellen Story seinen Job gemacht, für den er bezahlt wird. Alles richtig gemacht. Weiter so und auf keinen Fall vom richtigen Weg abbringen lassen.»

Daniel Berger zeigt Verständnis für beide Parteien: «Ob wegen Onlinekommentaren oder wegen einem gefälschten Covid-Zertifikat, in beiden Fällen ist es nicht legitim, dass Menschen die Karriere zerstört wird.»

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