Darum gehts
- Europa-Park erhöht Eintrittspreise ab 28. März 2026 auf 76 Euro
- 56 Prozent finden neue Preise überzogen, laut Umfrage mit 6'100 Teilnehmern
- Nur 30 prozent haben kein problem mit den höheren Kosten
Der Spass im Europa-Park schlägt auf. Denn mit dem Saisonstart am 28. März 2026 werden die Eintrittspreise angezogen. Dann bezahlen Parkbesucher ab 12 Jahren für die Tageskarte 76 statt 73 Euro (69.20 Franken). In der Nebensaison sind die Preise etwas tiefer.
Die Betreiber rechtfertigen die Teuerung mit gestiegenen Lohn- und Arbeitskosten, höheren Energiepreisen und der anhaltenden Inflation. Wir haben unsere Leserinnen und Leser gefragt, was sie von den neuen Summen halten. Viele sind wenig enthusiastisch.
Das sagt die Leserschaft zum neuen Ticketkurs
Eine nicht repräsentative Umfrage mit über 6'100 Teilnehmern zeigt, dass der Saisonpreis von 76 Euro für ganze 56 Prozent überzogen ist. Dementgegen stehen 30 Prozent, für die sich der Park trotz dem hoheren Eintrittspreis noch lohnt. Die letzten 14 Prozent gaben an, dass sie den Europa-Park gar nicht besuchen.
«Als fünfköpfige Familie kann man sich das leider nicht mehr leisten.»
Auch in den Kommentaren sind vielen die angepassten Ticketpreise zu hoch. Hugo Ehrismann rechnet aus: «Zwei Erwachsene und zwei Teenager kosten dann also 304 Euro. Da werden sich viele zweimal überlegen, ob sie noch hingehen.» Nadia Pillonel-Hofstetter schreibt: «Als fünfköpfige Familie kann man sich das leider nicht mehr leisten.»
Simon Schneider stimmt zu. Für ihn ist es eine Sache der Leistung: «Als Vier-Personen-Familie über 300 Euro hinlegen, um dann vor jeder Bahn eine Ewigkeit anstehen.» So auch Andreas Lehmann: «Ein paar Mal fahren für über 70 Euro? Wenn der Park voll ist und man bis zu zwei Stunden anstehen muss, ist das zu teuer.» Rico Steiner schreibt: «Irgendwann liest man dann, dass zu wenig Besucher kommen und man schliessen müsse. Tja, wenn man den Hals nicht vollkriegt.»
Wir werden in der Schweiz mehr abgezockt und nehmen es hin»
Es gibt jedoch auch Kommentare, die den Preisanstieg mit Verständnis bewerten. So auch Margrit Herzog: «Macht doch nichts. Eine solche Anlage kostet Geld und muss unterhalten werden. Wer dorthin will, muss eben in die Taschen greifen.» Auch für Roland Berger ist es logisch, dass Preise steigen: «Personal und Strom kostet immer mehr. Neue Achterbahnen und Attraktionen will auch jeder. So kann der Park weiter wachsen und wir haben Spass.»
Einige aus der Leserschaft vergleichen den Europa-Park zudem mit den Alternativen in der Schweiz. Marc Franz fragt in die Runde: «Und was kostet der Eintritt ins Conny-Land, Alpamare oder Säntispark? Da ist der Europa-Park im Vergleich plötzlich nicht mehr so teuer.» Sascha Bolliger kommentiert ebenfalls: «Ich finde den Preis okay, wenn man mit unseren Chilbis vergleicht. Wir werden in der Schweiz mehr abgezockt und nehmen es einfach so hin.»