So soll die IOS-App zur Benzinpreis-Karte aussehen
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Mario Peter zeigt Prototyp:So soll die IOS-App zur Benzinpreis-Karte aussehen

Leser zu Spritpreis-Karte
«Endlich bietet jemand den Benzinkonzernen die Stirn!»

Basler Mario Peter will mit einer interaktiven Online-Karte etwas gegen die intransparenten Benzinpreise unternehmen. Seine Kreation sorgt nicht nur unter den Benzinanbietern für Diskussionen. Auch in unserer Leserschaft werden die Spritpreise zum Debattenthema.
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Wollte etwas ausprobieren: Mario Peter (43) aus der Region Basel.
Foto: STEFAN BOHRER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mario Peter entwickelt Benzin-Preiskarte für transparente Tankstellenpreise in der Schweiz
  • Grosshändler kritisieren Karte, Leser feiern Transparenz gegen hohe Spritkosten
  • Viele Leser hoffen auf gesetzliche Initiative gegen Benzinpreis-Wucher
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Alessandro KälinRedaktor Community

Mario Peter (43) hat genug von der Geheimnistuerei um die Benzinpreise. Um gegen die undurchsichtigen Treibstoffpreise in der Schweiz vorzugehen, arbeitet der Basler an einer interaktiven Online-Karte. Diese zeigt im Detail, was der Liter an welcher Tankstelle kostet. Man sieht auf einen Schlag, in welchen Regionen das Benzin am günstigsten und am teuersten ist. Auch Preiskämpfe sind direkt ersichtlich. 

Während die Karte für die Konsumenten ein Segen sein dürfte, sorgt sie bei den Grosshändlern für Aufregung. Obwohl vollständige Preistransparenz in unseren Nachbarländern mittlerweile die Regel ist, wehren sich viele der Schweizer Benzinanbieter dagegen. Auch die Weko hält eine Teiltransparenz aus Angst vor Preisabsprachen für sinnvoller. Die Mehrheit unserer Community feiert Mario Peter hingegen für seine Sprit-App. 

«Unser Tankstellennetz ist ein Abzockermodell!»

Der Basler erhält von vielen Leserinnen und Lesern Zuspruch. Giovanni Capo ist einer von ihnen: «Endlich wird etwas gegen die unverhältnismässig hohen Treibstoffpreise unternommen.» Walter Bosshard ist ebenso begeistert: «Super! Ob man nun elektrisch oder mit Verbrenner fährt, hier gehts ums Prinzip. Diese Branche hat jede Vertrauenswürdigkeit verloren.»

Auch Thomas Zimmermann lobt: «Endlich bietet jemand den Benzinkonzernen die Stirn! Es ist an der Zeit, dass das Ganze etwas transparenter wird.» Marco Lancer kann nur zustimmen: «Finde die Richtung super. Unser Tankstellennetz ist ein Abzockermodell! Nur Transparenz verhindert Wucher.» Christian Cotting appelliert an die Konsumenten: «Je mehr diese Karte nutzen, desto besser. Es wird Zeit, dass wir uns von den Ölmultis nicht mehr länger melken lassen.»

«Da nehme ich doch lieber den nächsten Zapfhahn»

Andere sehen in der Benzin-Preiskarte vermehrt Probleme. Andreas Baumgartner fragt etwa: «Das ist ja schön und gut. Aber was nützt es mir, zu wissen, dass in Graubünden oder im Wallis aktuell die günstigsten Preise herrschen?» Auch Herbert Kessler kritisiert: «Zur billigsten Tankstelle 20 Kilometer hin und zurück? Absolut unnötig, diese Karte. Da nehme ich doch lieber den nächsten Zapfhahn.»

Chris Weber fügt an: «Da macht man aus einer Mücke wieder einen Elefanten. Um wenige Rappen zu sparen, wird wieder kilometerweise gefahren. Das ist doch nicht nachhaltig!» Auch Karl Vogelsanger kann nur den Kopf schütteln: «Lächerlich, was für ein Theater wegen ein paar Rappen mehr für Treibstoff gemacht wird.» 

Leseranteil fordert Transparenzinitiative

Für eine weitere Lesergruppe ist Mario Peters Prototyp zwar ein guter Anfang, aber nicht genug. Markus Ziegler schreibt etwa: «Das ist kein schlechter Start. Für ein Transparenzgesetz fehlt in der Schweiz aber offenbar der Mut.» Michael Möri fordert: «Die Politik sollte endlich aktiv werden und gegen die hohen Treibstoffpreise vorgehen. Kann ja nicht sein, dass bei einem Konflikt jedes Mal die Preise steigen.»

Otmar Müller ist überzeugt, es liegt an den Bürgerinnen und Bürgern: «Die in Bern werden nichts machen. Es bleibt nur eine Volksinitiative. Ich denke, die Unterschriften wären schnell zusammen.» Auch Reto Wiesli hofft: «Jetzt kommt vielleicht endlich Bewegung in die Sache. Wünsche mir eine Initiative, welche die Konzerne dann zwingt.» Für Claudius Bitterli ist klar: «Ein gesetzlicher Riegel für die Preistreiberei der Ölmultis ist zwingend!»

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