Leser kritisieren Neuwagen
«Ich kaufe kein Auto, um herumkommandiert zu werden!»

Neuwagen haben es in der Autoindustrie aktuell schwer. Viele Autofahrer haben wegen harter Richtlinien und komplizierter Technik keine Lust auf ein modernes Fahrzeug. So geht es auch unseren Leserinnen und Lesern. Sie erklären, wieso sie an Oldtimern festhalten.
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Wir gehen der Frage nach, warum uns neue Autos häufig keine Freude mehr machen.
Foto: FuoriConcorso

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Neuwagen haben es in der Schweiz aktuell schwer
  • Schweizer kritisieren moderne Autos wegen Übertechnisierung und EU-Regulierungswut
  • Viele empfinden Assistenzsysteme wie Spurhalte- oder Bremsassistenten als störend
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Alessandro KälinRedaktor Community

War früher wirklich alles besser? Den Eindruck bekommt man zumindest, wenn man Schweizer Autofahrer fragt. Der Neuwagenmarkt kommt aktuell einfach nicht vom Fleck. Die Freude am Kauf eines neuen Autos hat in den letzten Jahren bei vielen spürbar abgenommen. Gründe dafür gibt es einige. 

Wenig Innovation, höhere Benzinpreise und billigeres Baumaterial gehören in unserer Community noch zu den kleineren Kritikpunkten. Unseren Leserinnen und Lesern machen vor allem ein Übermass an Assistenzsystemen und die Regulierungswut der EU die Neuwagen madig. In der Kommentarspalte gehen sie ins Detail. 

«Ich brauche kein Auto, welches selbst fahren kann!»

Vielen in der Leserschaft macht das Übermass an Technologie im Fahrzeuginnenraum zu schaffen. Unter ihnen ist auch Thomas Sutter: «Jedes Mal nach dem Starten schalte ich den Spurhalteassistenten sofort aus. Bremsassistent ist ebenfalls absoluter Quatsch.» Adrian Surbeck hebt ebenfalls hervor: «Unausgereifte Assistenzsysteme sollten nicht Pflicht sein. Diese ganzen Technologien sind einfach noch nicht verlässlich genug.»

Mario Siegenthaler kritisiert: «Heute muss man die ganze Bedienanleitung zuerst studieren, bevor man den Bock starten kann. Das gibt es keinen Fortschritt, sondern nur noch Rückschritte.»

Martin Steffen positioniert sich klar: «Ich kaufe kein Auto, um herumkommandiert zu werden! Dafür ist mir jeder Rappen zu schade.» Auch Thomas Honegger schreibt: «Ich brauche kein Auto, welches selbst fahren kann! Dafür bin ich zuständig.»

«Es kommt selten gut, wenn die Politik bestimmt»

Die Regulierung der Autoindustrie wird ebenfalls von der Leserschaft angeprangert. Steve Luicci kommentiert etwa: «Es kommt selten gut, wenn die Politik bestimmt, anstelle des Marktes!» Thomas Lutz stimmt zu: «Immer mehr Regulierungen und verpflichtende Sicherheitssysteme bewegen die Industrie eindeutig in die falsche Richtung.» 

Ron Herzog blickt besorgt in die Zukunft: «Wenn die Autoindustrie den inkompetenten Zulassungsbehörden nicht heftig den Marsch bläst, wird die Spezies Neuwagen aussterben.» Renato Guntli bläst ins selbe Horn: «Eliminiert endlich die Überregulierung seitens der EU! Sonst wird sich irgendwann niemand mehr einen Neuwagen kaufen.»

Einige Neuwagen-Fans gibt es in der Community

Trotzdem gibt es noch einige Leserinnen und Leser, die Freude am modernen Auto haben. Marc Zulian berichtet von seinen eigenen Erfahrungen: «Mit meinem Neuwagen habe ich viel Spass. Klar, es braucht etwas Zeit und Recherche, bis man all die Assistenzsysteme beherrscht. Aber auch das macht mir Freude.» Kyra Bäumler geht es ähnlich: «Also ich fahre gerne mit meinem Neuwagen. Habe ihn für mich eingestellt und er zickt seither keine Minute rum.»

Robert Richner fragt: «Was soll das Gejammer? Man kann in einem aktuellen Auto so ziemlich alles selber konfigurieren.» Thomas Meier kann nur zustimmen: «Einsteigen, drei Kacheln auf dem Touchscreen ausschalten und absolute Ruhe herrscht! Wenn das schon zu viel ist, sollte vielleicht manch einer den ÖV nehmen.»

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