Leser gegen Tierversuche
«Das ist keine Forschung, das ist Quälerei!»

Grünen-Nationalrätin Léonore Porchet prangert die ETH Lausanne wegen Tierversuchen an. Der Forced Swim Test ist laut ihr eines der grausamsten Experimente an Labormäusen. Mit einer Motion will sie die Praxis verbieten. Aus unserer Community erhält sie klaren Zuspruch.
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Nationalrätin Léonore Porchet fordert ein Verbot des Forced Swim Test.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Grünen-Nationalrätin fordert Verbot des grausamen Forced Swim Tests
  • ETH Lausanne nutzt Tierversuch trotz Kritik weltweit und in der Schweiz
  • Leserumfrage: 54 Prozent der 1300 Befragten gegen Tierversuche mit Labormäusen
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Alessandro KälinRedaktor Community

Ratten und Mäuse kämpfen in einem Wasserbehälter gegen das Ertrinken an. Teilweise, bis sie bewegungslos an der Wasseroberfläche treiben. «Das ist der grausamste und brutalste Tierversuch, den es gibt», unterstreicht Grünen-Nationalrätin Léonore Porchet (36, VD) in ihrem Vorstoss, der den Forced Swim Test verbieten will.

Zahlreiche Pharmaunternehmen und Universitäten haben dem fragwürdigen Tierversuch bereits abgeschworen. An mehreren Schweizer Hochschulen, darunter auch der ETH Lausanne, wird er aktuell aber noch in mehreren Forschungsprojekten angewendet. Ein Grossteil unserer Community kann diese Experimente nicht länger tolerieren. 

Lesermehrheit gegen Tierversuche

Eine nicht repräsentative Leserumfrage zeigt: Von den 1300 Teilnehmern sind 54 Prozent klar gegen Tests an Tieren. Auch sie fordern, dass man Experimente mit Labormäusen vollständig abschafft. Weitere 30 Prozent möchten die Versuche an Lebewesen zumindest deutlich reduzieren. Nur wenn es keine Alternativen gibt, sollen diese zur Anwendung kommen. 

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Nur die Minderheit von 16 Prozent erachtet das Experimentieren an Mäusen als notwendig. Für den wissenschaftlichen Fortschritt seien solche Unterfangen unverzichtbar. 

«Auch Tiere haben Rechte!»

In der Kommentarspalte sind die Stimmen, die sich gegen Tierversuche stellen, noch lauter. Steffi Gertsch kommentiert etwa: «Ich frage mich ernsthaft, wofür das wirklich gut sein soll. Das ist keine Forschung, das ist Tierquälerei!» Paul Schindler kann es nicht glauben: «Geht's noch? Ist die ETH etwa voll mit Sadisten?» Felix Egli betont: «Weltweit haben sich bereits viele Institutionen zu Recht von dieser Methode distanziert. In der Schweiz werden mit dem Forced Swim Test nur noch grausame Triebe gefördert.»

Auch Hans Ruedi Meyer geht mit der Schweiz ins Gericht: «Wie verlogen wollen wir eigentlich noch sein? Wir als Land schreiben uns das Tierwohl gross auf die Fahne, lassen aber gleichzeitig zu, dass an Elite-Universitäten fühlende Lebewesen gequält werden.» Christian Cotting ist überzeugt: «Wer Tiere quält oder Tierversuche befürwortet, kann kein guter Mensch sein. Auch Tiere haben Rechte!»

«Die einzige Lösung ist ein klares Verbot»

Viele Leserinnen und Leser fordern ein sofortiges Eingreifen. Paul Seattle schreibt etwa: «Die einzige Lösung ist ein klares Tierversuchsverbot. Es gibt heutzutage genug Alternativen. Es braucht sofort eine Gesetzesänderung.» Monika Lutz stimmt voll und ganz zu: «Ich hoffe, aus der Motion entwickelt sich eine Initiative gegen solche Versuche. Mein Ja ist sicher.» John Melcolm erkundigt sich: «Kann ich schon eine Petition unterschreiben? Das müssen wir sofort stoppen!»

Für Leon Schmid ist klar: «Man muss andere Methoden für die Forschung entwickeln, bei denen weder Tiere noch Menschen zu Schaden kommen!» Alex Meienberg richtet sich direkt an die in der Kritik stehenden Hochschulen: «Stoppt diese Qual sofort! Über Tierquälerei muss man nicht lange diskutieren!»

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